Glücklicher Leben

Wie geht es Ihnen denn eigentlich in Ihrem Job?

Fühlen Sie sich wohl und können so sein, wie Sie sind, oder haben Sie sich einfach schon so erfolgreich angepasst, dass Sie gar nicht mehr wirklich darüber nachdenken wie es Ihnen geht?

Wenn ich Sie jetzt einlade, Ihren Traumjob zu definieren. Wie sehe dieser aus – unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Sie auch Geld verdienen müssen mit diesem Job…:

 
 
 

 

Wenn Sie diese Auflistung nun mit der Realität vergleichen… Wie sieht denn dann die Antwort aus?
Fühlen Sie sich wohl in Ihrem jetzigen Job?

 

ja                                                                                nein

 

An alle von Ihnen die jetzt mit „JA“ geantwortet haben: „Herzlichen Glückwunsch!“ Ihnen geht es wie mir. Auch ich habe sehr viel Freude an meiner Arbeit. Ja, mehr noch: Ich liebe meine Arbeit! So war das aber nicht immer. Ganz im Gegenteil! Ich fühlte mich in einem Job einmal so dermaßen eingeschränkt, dass ich überhaupt nicht mehr ich selbst war. Was in meinem persönlichen Fall  daran lag, dass ich ein absoluter Freigeist bin. Ich kann mit Regeln wie Anwesenheitspflicht, Kernarbeitszeitverletzungen und ähnlichen, an die Schulzeit erinnernden, Vorschriften überhaupt nichts anfangen. Ich kam mir immer eingesperrt vor, da ich als leitende Angestellte mit Vorbildwirkung auch noch eine tägliche Anwesenheitspflicht von mindestens 12 Stunden hatte – im Büro! Und wissen Sie was ich dann in meiner Freizeit gemacht habe? Am Abend bei eine gemütlichen Glas Wein und am Wochenende? Ich habe gearbeitet! Und erst dann hat es mir richtig Spaß gemacht. Mir ist im Büro kein einzig sinnvoller Gedanke gekommen, wenn es darum ging kreativ zu arbeiten. Ich saß im Büro meine Zeit ab, hatte einen Kaffee-Konsum wie eine Hobby-Brasilianerin und die zählte die Stunden, wann ich endlich nach Hause gehen darf um dann so zu arbeiten, wie es mir Spaß macht. Verrückt, oder? Dass ich diesen (zugegebenermaßen äußerst gut bezahlten) Job nicht mehr ausübe ist an dieser Stelle selbsterklärend denke ich…

Die Position an sich war toll! Ich war Personalchefin in einer sehr großen Firma. Ein Job den ich mir früher immer gewünscht habe – im Glauben hier wirklich etwas bewegen zu können. Wenn die Rahmenbedingungen für einen selbst nicht passen und man dadurch an Charisma und Authentizität verliert muss man etwas ändern. Für sich selbst und ganz besonders für die Menschen mit denen man zusammenarbeitet und auch für die Menschen mit denen man zusammenlebt.

Wir alle arbeiten einen Großteil unserer Zeit und diese Zeit hat enorme Auswirkungen auf unsere andere, eigene Zeit  – unsere FREIzeit. Wenn wir im Job nicht wir selbst sind (oder sein können) dann sind wir es irgendwann auch nicht mehr außerhalb des Jobs.

Sollten Sie zu den Menschen gehören die am Sonntagnachmittag schon Bauchweh bekommen, weil Sie am Montag wieder ins Büro müssen, ist es höchste Zeit etwas zu verändern!

Das bedeutet jetzt natürlich nicht, dass Sie sofort kündigen sollen, aber…, dass Sie ganz gezielt darüber nachdenken was Sie konkret verändern wollen.

Können Sie sich noch an die Feen-Frage aus Kapitel xy erinnern? Wenn Ihnen heute Nacht eine Fee erscheint und Ihnen einen Wunsch erfüllt… Und zwar diesen, dass Sie am nächsten Tag aufwachen und Ihren absoluten Traumjob haben (wie Sie ihn in diesem Kapitel eingangs selbst beschrieben haben). Wie sähe Ihr Berufsleben dann konkret aus? Beschreiben Sie bitte einen Tag aus Ihren neuen Berufsleben. Was machen Sie nach dem Aufstehen, den Tag über und abends?

 

 
 
 

 

Und was wollen Sie jetzt tatsächlich unternehmen, um diesen Tag schon bald erlebe zu können – und viele weitere solcher Tage…

 

 
 
 

 

Schreiben Sie sich Ihre Vorhaben auf ein Blatt Papier und legen dieses auf Ihren Nachttisch. Überlegen Sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen wie Sie Ihrem persönlichen Ziel näher kommen wollen. Sie werden sehen… mit so positiven Zukunftsgedanken werden Sie auch gleich entspannter einschlafen… (und in der Früh mit weniger Denkfalten aufwachen)… Diese Übung hat also wirklich nur Vorteile…