Coaching Box

… so sein, wie ich bin…

Seien Sie ehrlich! Verhalten Sie sich in Ihrem Leben immer ganz authentisch, oder verstellen Sie sich hin und wieder auch mal, wenn es eine Situation verlangt? Besser gesagt, wenn Sie selbst denken, dass es eine (diese) Situation verlangt.

Ich war früher genauso! Teilweise bin ich auch heute noch so. Aber viel seltener! Gut… mittlerweile habe ich dafür auch den Ruf „forsch“ zu sein – jedoch stets auf einer sehr wertschätzenden Ebene. Bei mir weiß jeder immer garantiert woran er/Sie ist.

Wie ist das denn bei Ihnen? Sagen Sie anderen auch was Sie denken, oder machen Sie manchmal eher eine gute Miene zum „bösen“ Spiel? Wann haben Sie denn das letzte Mal Ihre, für andere vielleicht sogar etwas unangenehme, Meinung kundgetan? Wann haben Sie zum letzten Mal in einer Situation mit der Sie so nicht einverstanden waren gesagt, dass Sich nicht einverstanden sind?

Oder noch besser… wann haben Sie sich das letzte Mal über sich selbst geärgert, es nicht getan/gesagt zu haben – dass Sie anderer Meinung sind…

Leider wurden wir alle oftmals so erzogen, nicht immer so zu sein, wie wir wirklich sind. Wir haben gelernt uns anzupassen, Rücksicht zu nehmen und viele Dinge, die uns stören gar nicht anzusprechen, sondern wie man im Volksmund sagt runter zu schlucken (was auf Dauer alles andere als gesund ist – immer alles „runterzuschlucken“ und sich dann im inneren weiterzuärgern.

Das beste Beispiel hierfür sind Familienfeiern. Wie oft geht man lustlos zu einer Familienfeier und richtet danach lustvoll diverse Familienmitglieder aus? Gut… einige davon haben es auch sicher verdient…

Ich persönlich habe mir in den letzten Jahren jedoch angewohnt immer so zu sein, wie ich nun mal eben bin. Ob das den anderen passt, oder nicht. Ich spreche es auch stets an, wenn mir etwas nicht passt. Selbsterklärend sei an dieser Stelle erwähnt, dass ich so weder  innerfamiliär noch bei Freunden und im Job einen Beliebtheitswettbewerb gewinnen werde. Aber warum auch? Mir ist wichtig, dass jeder immer weiß, wie ich zu einzelnen Themen stehe.

Und was meinen Beliebtheitsgrad in meiner Familie betrifft muss ich auch ganz ehrlich sagen, dass mir das egal ist. Mich mögen, aufgrund meiner Ehrlichkeit, nicht immer alle und ich mag auch nicht immer alle. So ist das nun mal! Die Familie kann man sich nicht aussuchen…

Dasselbe im Büro. Ich stehe auch hier stets zu meiner eigenen Meinung und zu meinem persönlichen ICH. So habe ich beispielsweise gelernt, mir meiner eigenen bevorzugten Arbeitsweise und meinem eigenen bevorzugten Arbeitsumfeld bewusst zu werden und auch dazu zu stehen. Ich persönlich arbeite für mein Leben gerne! Aber nicht im Büro! Ich gehöre wahnsinnig gerne zu einem erfolgreichen Team. Aber nicht fest angestellt. Ich arbeite gerne mit Zahlen. Aber nicht zwingend mit Kennzahlen. Ich schreibe gerne Berichte. Aber nicht wenn Sie sinnlos lang und unnötig aufgeblasen sein müssen. Ich liebe es Fachbücher zu lesen. Aber nicht immer von der ersten bis zur letzten Seite…

Wie Sieht das bei Ihnen persönlich aus? Wie würden Sie Ihr ganz eigenes Arbeitsumfeld gestalten, wenn dieses nur von Ihnen ganz alleine gestaltet werden würde…

Jetzt lesen Sie sich Ihre Liste doch bitte gleich nochmals durch und überlegen sich, wie Sie für einige Ihrer soeben angeführten Punkte schon jetzt selbst eine Lösung finden können. Das ist oftmals um ein vielfaches leichter, als man es sich selbst vorstellen kann. Probieren Sie es einfach aus…

Sehen Sie… es geht J! Wir halten uns oftmals selbst in unserem eigenen (anerzogenen) System gefangen. Wer hält Sie denn davon ab, Dinge in Ihrem Leben zu ändern und endlich so zu leben, wie Sie sich das selbst wünschen? In Wirklichkeit sind das meistens wir selbst, weil wir uns abgewöhnt haben, nach neuen Lösungen zu suchen – weil unser System prinzipiell ja eh gut funktioniert. Aber… sind Sie wirklich glücklich in Ihrem System?

Wenn Sie sich Ihre persönliche Liste jetzt nochmals ansehen… Schreiben Sie nun bitte auf, warum Sie persönlich  denken, das System (Ihr eigenes System) diesbezüglich nicht ändern zu können.

 

Und jetzt wechseln Sie einfach mal die Perspektive! Schlüpfen Sie in die Rolle Ihrer besten Freundin. Was würden Sie ihr denn raten, wenn sie Ihnen von genau diesem Problem des Loslassens erzählen würde?

Wir kennen alle unsere eigenen Lösungen. Wir tun uns nur viel leichter diese für andere zu finden. Wer hält Sie denn nun wirklich davon ab, Ihre Ideen von gerade eben umzusetzen. Ihrer Freundin würden Sie es ja sichtlich auch ohne weiteres zutrauen, dies zu tun. Lassen Sie los! Sie dürfen das! Seinen Sie (endlich) Sie selbst und werden Sie glücklich mit sich selbst!

Es gibt noch einen Test aus der sogenannten Transaktionsanalyse heraus, welcher im Zusammenhang mit unserem eigenen, individuellen System, sehr gute Ergebnisse liefert, durch welche individuellen Antreiber wir uns oftmals selbst im Weg stehen. Dieser „Test“ ist auf dem Weg zum eignen ICH sehr unterstützend, da man sich so selbst besser kennen lernt  und erfährt wo mögliche eigene Stolpersteine liegen. Wenn Sie Lust haben, lade ich Sie jetzt ein diesen Test auf den folgenden Seiten zu machen. Das Ergebnis wir Sie zwar sicher nicht überraschen. Sie kennen sich selbst ja ohnehin am besten! Sie machen sich dadurch selbst manche Dinge nur wieder bewusst(er) und stehen sich dadurch selbst in Zukunft weniger im Weg. Am Weg zum eigenen glücklichen ICH.

Lernen Sie, sich selbst zu akzeptieren! Ihre Antreiber und Ihre persönlichen Wünsche kennen zu lernen. Dann sind Sie bald von ganz alleine Sie selbst. Und dann werden Sie auch wie ganz selbstverständlich zu sich selbst stehen – und zu Ihrer persönlichen Liste von Seite 104. Da bin ich mir ganz sicher! Trauen Sie sich, Sie selbst zu sein! Dann akzeptieren es auch alle anderen! Das verspreche ich Ihnen!

Weitere Ideen finden Sie in meinem Buch: „Ich bleib‘ so wie ich bin…“
ISBN-10: 3902991631