Glücklicher Leben

Sei kindisch… und richtig unbeschwert glücklich!

Mal ganz ehrlich! Wann waren Sie das letzte Mal so richtig schön kindisch und unbeschwert glücklich? Ganz ohne darüber nachzudenken ob sich das gehört, was Sie gerade tun und was die anderen darüber denken könnten.
Und, ob Sie es sich selbst überhaupt verdient haben, so glücklich zu sein.

Oder denken Sie, bevor sie überhaupt erst beginnen etwas Kindisches zu machen, erst einmal ganz detailliert darüber nach, ob Sie wirklich so unbeschwert sein dürfen.
Haben wir nicht als Kinder alle gelernt „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“?
Ja… bis zu einem gewissen Grad macht das schon Sinn ab einem gewissen Alter auch Pflichtbewusst zu sein. Aber nur noch Pflichtbewusst sein ist doch auch langweilig, oder?

Wenn Sie einmal zurückdenken, wann Sie diesen lebensverändernden Grundsatz von einer Ihrer Bezugspersonen gelernt haben – dass Sie zuerst etwas leisten müssen, bevor Sie Spaß haben dürfen. Wie alt waren Sie da in etwa? Ich schätze mal so rund um die Zeit als Sie den zweiten grundlegenden Satz „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens“ kennen gelernt haben.

Und streng betrachtet war es damals wirklich vorbei mit dem ganz unbeschwerten und „ernstfreien“ kindisch sein dürfen. Damals waren wir in etwas sieben Jahre alt…
Dieses Rechenexempel überlasse ich jetzt jedem von Ihnen selbst. Was aber auf jeden Fall feststeht ist, dass wir alle schon viel zu viel ungenutzte spaßfreie Zeit haben vergehen lassen, seitdem wir diese Sätze zum ersten Mal gehört haben.

Wie schön waren doch die ersten sechs Jahre unseres Lebens – bevor Ernst in unser Leben trat.

Ich finde ja, dass jetzt die Zeit gekommen ist  für eine offene, freie, Beziehung mit „Ernst“ und plädiere für eine Form der „Teilzeit-Treue“. Auf der einen Seite bleiben wir brav und machen das, was beruflich und auch privat von uns verlangt wird um das System am Leben zu erhalten.
Um uns selbst aber auch am Leben zu erhalten – nämlich was unser ganz eigenes glückliches und unbeschwertes Leben angeht – müssen wir endlich wieder lernen loszulassen und unser eigenes Korsett der Strenge zu lockern.

Ich möchte Sie gerne einladen, an diesem langem Wochenende das gerade vor uns liegt, Dinge zu tun, die Ihnen wirklich Spaß machen. Ganz egal wie unkonventionell diese auch sein mögen.
Tun Sie’s! Für sich und Ihr eigenes inneres Kind.
Sie werden sehen, mit wie viel Elan und enormer Lebensfreude Sie nach diesem Wochenende in die nächste Woche starten werden. Ganz egal, wie anstrengend diese möglicherweise sein wird.

Wenn Sie wieder lernen regelmäßig unbeschwerte und vor allen Dingen auch sorgenfreie Zeitspannen zu erleben schaffen Sie alles! Wirklich alles!
Kinder scheitern nämlich nicht – Kinder suchen immer nach Lösungen.
Scheitern tun nur die Erwachsenen – nämlich die, die  vor lauter Pflichtbewusstsein verlernt haben nach unkomplizierten Lösungen zu suchen.