Glücklicher Leben

Regelmäßigkeiten

Wer braucht sie nicht, die kleinen und großen Regelmäßigkeiten im eigenen Leben?
Als Kinder haben wir sie noch von zu Hause mitbekommen. Vom regelmäßigen Frühstück über andere gemeinsame Mahlzeiten hin zum Wochenendeinkauf am Freitagnachmittag und der sonntäglichen Kaffeejause bei Oma und Opa gab es fixe Termine und Bräuche.
Es gab ganz einfach Rituale die außer jeder Frage standen und ein gewisses Fundament in unserem Leben bildeten.

Wo sind diese Regelmäßigkeiten aber heute? In unserer enorm schnelllebigen Zeit in der sich Regelmäßigkeiten oft darauf reduzieren zu schauen ob am Handy, oder im Posteingang, neue Nachrichten sind.

Ich selbst muss ganz ehrlich gestehen öfter mal darauf zu vergessen – auf eine gewisse Beständigkeit in meinem Leben zu schauen. Von regelmäßigen Mahlzeiten spreche ich an dieser Stelle erst gar nicht – hier ist mein individueller Verbesserungsbedarf so groß, dass der Platz nicht reicht.

Aber auch andere Dinge wie morgens aufstehen, gemütlich eine Tasse Kaffee, oder Tee trinken und die Zeitung lesen. Ganz altmodisch. In haptischer Form. Nicht auf dem iPad wo ich nie zum Lesen komme, weil ich beim Aufklappen schon die ersten Mails sehe.

Daweil bilden Regelmäßigkeiten das Fundament unserer eigenen Komfortzone. Genau hier fängt nämlich die Selbstwertschätzung an. Bei all den (kleinen) Dingen die wir in immer wiederkehrenden Abständen für uns selbst tun.
Deshalb sollten wir unbedingt darauf achten, immer wieder etwas für uns zu tun und auch ganz besonders darauf zu schauen im Alltag nicht darauf zu vergessen.

Vom „Guten Morgen Kaffee“, bis hin zum Samstagsvormittags-Einkauf mit der besten Freundin und dem gemeinsamen Kochen am Sonntagabend mit den frischen Zutaten vom samstäglichen Wochenmarkt auf welchem Sie sich unbedingt auch noch frische Blumen für Ihre Wohnung mitnehmen sollten.
All‘ diese Dinge gehen natürlich mit, aber auch ganz prima ohne Freundin, oder Mann. Unsere eigenen Regelmäßigkeiten haben nämlich nichts mit anderen zu tun, sondern ausschließlich mit unserer eigenen Selbstwertschätzung. Und wir sind es doch allemal wert auf uns zu schauen, oder
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