Glücklicher Leben

Raus aus der Opferrolle

In unserer stressigen Zeit, in der uns viele Dinge und Anforderungen oftmals zur Belastung werden, passiert es leider sehr leicht sich in der eigenen Opferrolle zu verlieren.
Wir bemitleiden uns selbst so oft ob mancher Aufgaben die einfach überhaupt keinen Spaß machen, jedoch enorm viel Energie verbrauchen und versinken dann regelmäßig „Tal des Jammerns“.

Wir beschweren uns, wie viel Arbeit wir haben, wer aller etwas von uns braucht und wie wenig Zeit wir für uns selbst haben. Und genau deshalb kann es dann auch sehr häufig passieren, dass wir tatsächlich darauf vergessen unsere eigene Zeit auch wirklich zu nutzen. Und anstatt zu überlegen wie mühsam nicht alles ist, einfach etwas zu unternehmen und für uns ganz persönlich zu tun.

Die Opferrolle ist eine der gefährlichsten psychologischen Rollen die es gibt. Weil sie uns gefangen hält. Wie eine Krake… Und wenn wir erst einmal eingefangen wurden ist es richtig schwer wieder rauszukommen. Aber es geht! Nämlich dann, wenn wir beginnen unsere eigene Kraft positiv einzusetzen und uns so aus den Armen der Krake zu lösen. Schritt für Schritt.

Das ist auch gar nicht schwer. Die Krake, die unsere Opferrolle symbolisiert, hat nämlich nur so lange Kraft wie wir sie durch unsere eigene Unzfriedenheit nähren.

Beginnen Sie doch damit sich selbst zu beobachten und jedes Mal, wenn Sie merken wieder über etwas zu jammern, ihr Gedanken auf etwas positives zu richten. Wie könnten Sie sich bspw. nach getaner Arbeit belohnen? Was würde Ihnen Spaß machen?

Viele Dinge in unserem Leben sind ausschließlich eine Frage unserer eignen, ganz persönlichen, Einstellung dazu. Wir können uns unendlich darüber aufregen und so unsere gesamte Energie dafür nutzen. Oder wir machen einfach das Beste draus, bringen auch die unangenehmen Dinge hinter uns, überlegen uns währenddessen aber nicht wie furchtbar nicht alles ist, sondern fokussieren ganz klar die schönen Dinge. Die wir nach getaner Pflicht genießen werden. So bekommt die Krake kein Futter mehr und wir steigen sukzessive wieder aus, aus der Opferrolle. Die macht auf Dauer nämlich auch echt keinen Spaß!