Glücklicher Leben

Ich glaub‘ an mich…

…auch, wenn mir das ehrlichweise nicht immer ganz leicht fällt. Es gibt oft Situationen in denen ich zu Beginn erst einmal mit Selbstzweifeln reagiere.
Wie beispielsweise beim Reiten. Jedes Mal wieder wenn mein Reitlehrer „antraben“ sagt ist mein erster Gedanke „Ich kann nicht“. Was leider auch mein Pferd spürt und sich im selben Moment denkt „Und ich mag nicht…“.

Sie können sich vorstellen, dass wir jede Woche wieder unsere Anlauf- oder besser gesagt Antrabschwierigkeiten haben.  Nach der ersten „langen Bahn“ geht es dann aber. Zumindest für mich. Das Pferd braucht meistens noch etwas länger und zudem ganz klare Befehle.

So ist es, wie ich finde, auch im richtigen Leben. Solange wir in Situationen, oder bei Entscheidungen, noch zu wenig an uns selbst glauben und zögern merkt das sofort unsere gesamte Umwelt und reagiert dementsprechend.  So kann es auch passieren, dass immer wieder andere Entscheidungen für uns treffen.
Wie erst heute Morgen mein Pferd für mich – es ging einfach nach rechts, obwohl ich links wollte und das im Schritt, obwohl ich traben wollte (oder mein Reitlehrer das von mir wollte…). Erst nachdem ich mich selbst emotional zurechtgefunden und aufrecht hingesetzt habe und völlig bestimmend dem Pferd die richtigen Anweisungen (und körperlichen Hilfestellungen) gab – was ich mir jetzt in unserer Zusammenarbeit tatsächlich erwarte – hat es geklappt. Und dann dafür auch für den Rest der gesamten Reitstunde.

Und so ist es auch im Umgang mit allen anderen Situationen. Sobald wir selbst genau wissen was wir wollen strahlen wir das aus. Durch Mimik, Gestik und Körpersprache.
Deshalb sollten wir genau das üben und dementsprechend selbstbewusst zu unseren persönlichen Entscheidungen und Vorhaben stehen. Dann klappt nämlich auch die Umsetzung genauso wie wir uns das vorstellen. Auch wenn wir dazwischen mal „nachbessern“ müssen – solange wir wissen wo es hingeht und dieses Ziel klar fokussieren klappt auch der Rest…. Mit und ohne Pferd :o) ….