Glücklicher Leben

Den eigenen Vorwurfskoffer für immer abstellen

Irgendwann im Leben kommen wir alle an einen Punkt an dem unsbewusst wird, was wir uns früher, in unserer Kindheit, alles anders gewünscht hätten. Was uns vielleicht sogar bis heute daran hindert so zu sein, wie wir es wirklich sind und sein wollen.

Weil wir von den Eindrücken und den Enttäuschungen, dass tiefverankerte Bedürfnisse von uns selbst, von unseren Eltern früher nicht ausreichend erkannt und gestillt wurden. Ein Umsatnd der uns bis heute prägt. Und zwar leider negativ prägt.

Wir leiten davon dann oft sogar für den Rest unseres Lebens Glaubenssätze ab. Jenachdem welche Erfahrungen wir als Kinder gemacht haben, haben wir vielleicht nie gelernt richtig zu Vertrauen, Nähe zuzulassen, oder auch Nähe zu geben, mutig zu sein, an uns selsbt zu glauben und darauf zu vertrauen nicht scheitern zu können.

Und dann passiert es oft, dass wir uns nicht nur in unseren negativen Glaubenssätzen verlieren, sondern auch darin, anderen Vorwürfe zu machen. Was früher nicht alles hätte besser sein können. Wie leicht und wunderbar unser Leben heute doch sein könnte, wenn damals, beispielsweise im Kindergarten, das Leben anders gewesen wäre.

Ja…, das kann schon sein. Aber… wir sind nicht mehr im Kindergarten. Also sollten wir uns auch nicht mehr so verhalten. Sätze wie „Er war’s…“, oder „Sie ist immer so gemein zu mir…“, bringen uns als Erwachsene nicht mehr voran. Als Kinder auch nicht. Aber da machen sie immerhin noch mehr Sinn. Zumindest für uns selbst ist es zu diesem Zeitpunkt wichtig und beschützt uns auf emotionaler Ebene zugleich auch vor Verletzungen von außen.

Heute aber, wo wir alle schon groß sind, sollten wir lernen uns anders zu beschützen. Und den Vorwurfskoffer von früher jetzt für immer auspacken und alle Inhalte für alle Ewigkeit wegschmeißen.

Dinge, die uns klein machen und behindern wir selbst zu sein, sollten wir definitiv nicht mehr ständig als Handgepäck mit uns herumschleppen.

Für’s Auspacken und Entsorgen sollten Sie sich nun aber noch einmal richtig viel Zeit nehmen. Und jeden Vorwurf, und daraus entstandenen Glaubenssatz, nochmals ganz genau beleuchten. 

  • Welche Vorwürfe anderen gegenüber begleiten Sie denn schon seit ganz langem?
  • Was hätten Sie sich in diesem Zusammenhang, damals gewünscht? Als Kind.
  • Und welche Glaubenssätze haben Sie davon abgeleitet und leben bis heute noch danach?

Vielleicht Sätze wie: „Das kannst du sowieso nicht, das musst du erst gar nicht probieren.“ Oder „Mach dich nicht lächerlich mit deinen Idee. So etwas braucht doch niemand“. Etc. 

Diese Liste ist leider unerschöpflich…

Aber das muss sie in Zukunft nicht mehr sein. Sie haben nämlich die Möglichkeit sich selbst sozusagen neu zu programmieren. Indem Sie Ihr Glück jetzt einfach selbst in Hand nehmen!

Dafür starten Sie bitte damit alle Glaubenssätze und Vorwürfe, die Sie aus dem Koffer herausgeholt haben, umzuformulieren.

Wenn Sie bis dato also davon überzeugt waren Dinge erst gar nicht ausprobieren zu müssen wandeln Sie diesen Satz ins Positive um.

„Ich schaffe alles, was ich mir vornehme. Ich bin stark und wertvoll und niemand wird mich von meinen Zielen abbringen.“

Machen Sie sich Ihre eigene Liste. Mit zwei Spalten.

Links schreiben Sie bitte all‘ Ihre negativen Glaubenssätze und Vorwürfe auf und rechts formulieren Sie alle um in eine neue, positive, Denkweise.

Die linke Spalte reißen Sie dann bitte ab und schmeißen Sie weg. 

Und die rechte Spalte lesen Sie sich ab sofort, für die nächsten vier Wochen, täglich beim Aufstehen und beim Schlafengehen durch. Jeden Tag!

Sie werden sehen wie schnell Ihr Kopf diese positive Einstellung übernehmen wird und wie großartig sich die Dinge plötzlich entwickeln werden. Und ganz besonders auch Sie selbst! Unsere Glaubenssätze beeinflussen nämlich auch unsere gesamte Persönlichkeit. Und zwar gnadenlos. Negativ wie positiv.

Also…. Denken Sie fortan nur noch positiv und schmeißen Sie Ihren Koffer der Vorwürfe und falschen Glaubenssätze für immer über Bord.