Glücklicher Leben

Das Leben ist schööööön

Wie oft aber können wir das im Alltag tatsächlich zu uns selbst sagen? Ist es nicht eher so, dass wir, zumindest von Montag bis Freitag, eher die Seiten sehen die nicht so schön sind… Wir ärgern uns gleich in der Früh, wenn das Wasser im Bad nicht schnell genug warm wird, die Kaffeemaschine gereinigt werden möchte, oder sich selbst reinigt (was die modernen Maschinen tatsächlich machen, wenn auch zugegebenermaßen immer im falschen Moment), die Ampeln am Weg ins Büro kollektiv auf rot schalten sobald wir kommen, oder die U-Bahn so voll ist, dass man den Eindruck gewinnen könnte an einem psychologischen Testprogramm teilzunehmen ob man zu Klaustrophobie neigt…

Und ja… all‘ diese Dinge sind ärgerlich… aber nun mal leider auch unveränderlich.

Ebenso wie die Tatsache, dass der Herbst in großen Schritten kommt. Auch, wenn das sehr viele Menschen anscheinend stört. Zumindest in meiner Umgebung sprechen mich aktuell fast täglich Personen darauf an, dass es das jetzt war mit dem Sommer. Ja… auch das ist so, dass im September sukzessive der Herbst beginnt.

Es gibt aber nun mal eben Dinge im Leben, die wir nicht beeinflussen können. Das einzige was wir tatsächlich ändern können, ist unsere Einstellung dazu. Wir können nämlich weder die Kaffeemaschine, noch die Ampeln beeinflussen. Die beiden bleiben von unserem eigenen Blutdruck vollkommen unbeeindruckt… Egal, wie schnell dieser wegen ihnen auch ansteigt…

Auch, dass die Tage wieder kürzer werden und es beginnt zu „herbstln“ müssen wir akzeptieren, oder wir wandern aus…

Ich persönlich  halte es an weniger schönen Tagen, was das Wetter betrifft, beispielsweise sehr gerne mit Karl Valentin der einmal gesagt hat „Ich freue mich wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem“. Ja, stimmt… und wenn man diese Einstellung etwas breiter auffächert trifft sie für soooo viele Dinge im Leben zu, die wir einfach nehmen müssen wie sie sind. Weil wir sie eben, genauso wenig wie das Wetter, ändern können.

Deshalb finde ich sollte jeder / jede von uns sich vornehmen diese Einstellung von Karl Valentin auch für das eigene Leben zu übernehmen. Das Leben ist nämlich immer nur so schön, wie wir es auch selbst zulassen.

Schreiben Sie sich doch gleich heute noch eine Liste, was Dinge sind die Sie zwar stören, von denen Sie aber wissen, dass diese nun mal so sind, wie sie sind. Und wie Sie die Zeit in dem jeweiligen Kontext fortan positiv nutzen könnten. Also das kalte Wasser im Bad beispielsweise gleich für’s Aufwachen nutzen und damit das Gesicht waschen (macht frisch und ist zugleich gut gegen Falten), die Zeit in der Küche nutzen sich wieder einmal frisches Obst aufzuschneiden, während die Kaffeemaschine noch im Reinigungsmodus ist, im Auto eine lässige CD einlegen und das Warten auf grün so musikalisch aufzulockern und am nächsten Wochenende wandern gehen und einen wunderschönen Herbstblumenstrauß für die Wohnung pflücken.

Gestalten Sie sich Ihr eigenes Leben so schön, wie Sie das selbst wollen. Wie Sie sich darin wohl fühlen, ohne sich von äußerlichen Umständen negativ beeinflussen zu lassen.
Auch, oder ganz besonders, weil wir manche Dinge nun mal eben so nehmen müssen wie sie sind, sollten wir einfach beginnen ab sofort  das Beste daraus zu machen.