Alle Artikel in: Glücklicher Leben

Manchmal funktioniert es ohne „gut gemeint“ irgendwie besser…

Im letzten Sommer habe ich meinen grünen Daumen entdeckt und zum ersten Mal meinen Balkon mit Pflanzen verschönert. Mit voller Leidenschaft und stets bemüht. Gut… ich lebe mittlerweile mein halbes Leben in dieser Wohnung – und zwar wirklich auf’s Jahr  genau min halbes Leben.  Trotzdem hatte ich die Motivation, als Hobbygärtnerin aktiv zu werden, erst vor einem Jahr. Umso enttäuschter war ich als mir meine Hausverwaltung ausgerechnet jetzt, im zweiten Jahr meiner neuen Berufung, mitteilte, dass unser Haus neu gestrichen wird und alle Balkone komplett frei geräumt werden müssen. Und das, obwohl ich meine Efeukistchen erst mit so viel Liebe und Zuwendung durch den eiskalten Winter gebracht habe. Die einzige Möglichkeit für meine Pflanzen war nun also eine Dunkelhaft-Phase in unserem Müllraum. Wo ich sie weder sehr oft besucht habe, noch sehr regelmäßig gegossen (Sie wissen ja, aus den Augen ist (fast) auch aus dem Sinn) und sie schon gar kein Tageslicht abbekamen. Heute war es soweit – ich habe die Efeukistchen wieder zurück auf meinen Balkon geholt. Und meinen Augen nicht getraut.Nach circa 5 …

Selbstbewusstsein heißt sich selbst bewusst sein…

… und allen Fähigkeiten die man hat. Das ist mir neulich erst wieder so richtig bewusst geworden, als ich beim Sport zwischendurch einmal versucht habe einfach loszulassen und ein paar Schritte mit geschlossenen Augen zu laufen. Das war zu Beginn noch total ungewohnt und ich hab‘ mich selbst die ganze Zeit dabei entdeckt zu blinzeln und unterbewusst wie wild aufzupassen nicht vom Weg abzukommen und rechts einfach in den See zu fallen. Oder links in die Wiese. Doch je mehr Vertrauen ich zu meinem eigenen Unterbewusstsein bekommen habe und je mehr ich die Erfahrung machen durfte, dass ich völlig intuitiv, auch mit geschlossenen Augen, auf dem (rechten) Weg bleibe. Umso mehr habe ich mich getraut loszulassen und meine Augen zu schließen. Das war extrem schön. Ich fühlte mich absolut leicht und von mir selbst getragen. Und zudem konnte ich die Geräusche der Natur völlig anders und viel intensiver wahrnehmen. Am Abend war dieses wunderschöne Gefühl dann noch immer da. Es ist die ganze Strecke über nichts passiert. Obwohl ich meine Augen insgesamt lange geschlossen hatte …

Einfach lächeln und glücklich sein…

Diesen Titel hab‘ ich neulich auf einem kleinen Ratgeber gelesen den ich daraufhin sofort gekauft habe.Klingt das nicht nach dem besten und pragmatischsten Ansatz den wir uns nur wünschen können? Ich hab‘ dann mal darüber nachgedacht, wie oft ich diese Einstellung im Alltag wirklich habe. Selten…. Ganz ehrlich… sehr selten…. Im Normalfall passiert es mir viel eher über sämltiche Dinge erst einmal intensiv nachzudenken. Untermauert durch eine Denkerfalte zwischen den Augen, die echt gruselig aussehen kann. Kennen Sie das? Wenn Sie mitten im Denken mal unabsichtlich in den Spiegel schauen und selbst erschrecken, wie böse Sie beim Grübeln schauen können? Mich gruselt es dann jedesmal, weil ich gar nicht glauben kann und schon gar nicht will, dass ich das bin… Furchtbar… Es gibt eine Handy-App über die man schauen kann, wie man ich 30 Jahren aussieht. Ich hab‘ das dann ganz ohne App… Deshalb finde ich die Idee einfach zu lächeln und glücklich zu sein unendlich charmant und werde das jetzt mal probieren. Zumindest bei den Dingen, die meine Nachdenkphasen beim besten Willen nicht einfordern. …

Neues aus der gesunden Genussküche

Shrimps Gröstl mit Quinoa und Spargel Nachdem der Sommer sich heuer wirklich Zeit lässt bei uns anzukommen und lange Spaziergänge im Regen fast mehr an den Herbst als an laue Frühsommertage erinnern hab‘ ich mich entschieden auch mein Essen etwas „aufwärmender“ zu gestalten und mir ein schönes Gröstl zu kochen. So was tut der Seele einfach immer gut und lässt, zumindest kulinarisch, die Sonne aufgehen. Damit es aber nicht zu herbstlich wird hab‘ ich mich für sommerliche Zutaten entschieden und Spargel mit Shrimps als Basis genommen. Neben der Tatsache, dass dieses Essen der Seele guttut hat es zudem auch noch den riesen Vorteil, dass es nicht nur schnell, sondern auch sehr unkompliziert zubereitet ist und man dafür auch nur eine einzige Pfanne braucht. Gestartet habe ich mit dem Anschwitzen von Zwiebeln in Olivenöl wo ich dann auch gleich einmal die Shrimps und ein paar Minuten später den klein geschnittenen grünen Spargel (ich mag den grünen Spargel sehr, weil er total fein schmeckt und man ihn nicht schälen muss) beigemengt habe und das ganze dann auf …

Ich trinke Champagner…

„Ich trinke Champagner, wenn ich froh bin, und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich davon, wenn ich allein bin; und wenn ich Gesellschaft habe, dann darf er nicht fehlen. Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit, und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken. Sonst aber rühre ich ihn nicht an, außer wenn ich Durst habe.“ Madame Lily Bollinger

Ich ändere was ich ändern kann. Nämlich mich selbst!

Wie oft wünschen wir uns andere Menschen ändern zu können…? Ob ihres Verhaltens, ihrer individuellen Einstellung zu Dingen, oder etwaigen anderen Eigenschaften die uns einfach stören, weil wir selbst anders agieren. Leider wird uns das aber nie gelingen. Weil jeder von uns nun mal eben so ist, wie er ist. Und niemand, Sie selbst wahrscheinlich auch nicht, sich einfach mal so ändern möchte nur um es anderen recht zu machen. So ist die einzige Möglichkeit, die uns nun noch bleibt, doch eigentlich nur die uns selbst zu ändern. Oder zumindest unsere Einstellung zu vielen Dingen. Von dem, das wir uns über diverse Sachen und Gegebenheiten ärgern, die wir aber ohnehin nicht ändern können, wird es ja nicht besser. Eher im Gegenteil. Manche Dinge, oder auch manche (für einen selbst vielleicht unangenehme) Mitmenschen, müssen wir lernen so zu nehmen wie sie sind. Ob uns das gefällt, oder nicht. Sonst machen wir uns dadurch ja nur selbst das Leben schwer. Und dem anderen fällt’s vielleicht nicht einmal auf… Was wir aber tatsächlich ändern können ist unsere persönliche …

Darf man eigentlich auch manchmal ein bisschen missgünstig sein?

Ich finde schon…. – solange man es noch mit einem Quäntchen Bewunderung kombiniert.Geht es Ihnen nicht auch manchmal so, dass Sie sich überlegen warum viele Dinge bei anderen Menschen so unglaublich unkompliziert laufen und denen dem Anschein nach alles vollkommen einfach von der Hand geht – ja, alles fast von alleine zufliegt. Nämlich auch die Dinge, für die wir uns selbst möglicherweise enorm anstrengen müssen.Da finde ich schon, dass man auch einmal ein bisschen „missgünstig“ sein darf. Wobei ich damit nicht meine, dass man neidig sein soll. Ganz im Gegenteil. Nur so ein paar Gedankenspiele wie „Irgendwann wird er/sie sich ja wohl auch mal anstrengen müssen, dass die Dinge funktionieren“. Früher hatte ich dann oft ein ganz schlechtes Gewissen, wenn mir solche Gedanken durch den Kopf gegangen sind. Heute stehe ich dazu. Ich wünsche ja niemanden auch nur ansatzweise irgendwas schlechtes und vergönne wirklich jedem von ganzem Herzen ein unkompliziertes Leben in dem einem die gebratenen Tauben wortwörtlich nur so in den Mund fallen (wobei ich als 80% Vegetariererin lieber was anderes bevorzugen würde – …

Die Sache mit dem „Oooooohm“ muss ich noch üben….

„Ihr müsst euch und eurem Körper Zeit geben“ waren die Worte meiner Yoga-Lehrerin mit welchen sie heute Früh eine Übung eingeleitet hat. Leider hat Sie fast im selben Atemzug aber auch vorgeschlagen, dass die Fortgeschrittenen Teilnehmer auch gleich eine andere Variante ausprobieren können. Im ersten Moment hatte ich wirklich vor mir und meinem Körper Zeit zu geben – dann war mein Unterbewusstsein aber leider wieder einmal viel schneller und hat umgehend auf das Wort „Fortgeschritten“ reflektiert. Wobei ich ehrlichweise nicht weiß warum – als „Fortgeschritten“ würde ich mich, basierend auf meinem gesunden Hausverstand, nämlich definitiv nicht beschreiben, wenn es um Yoga geht. Aber leider war mein Unterbewusstsein wieder einmal komplett anderen Meinung als mein Bewusstsein. Das passiert mir öfter… So saßen wir also gemeinsam da – meine beiden Bewusstseinszustände und ich – und das alles andere als entspannt. Wie auch…. Wir mussten ja unbedingt die Fortgeschrittene-Variante versuchen.Dabei war es uns aber leider unmöglich den Atem fließen zu lassen. Eher im Gegenteil. Ich hatte Glück nicht vor lauter Anspannung zu ersticken. Diesen Zustand hat mir meine …