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Manche Dinge kann man nun mal eben nicht ändern…

Oftmals kommen wir alle mal in Situationen, die wir einfach nicht akzeptieren wollen. Kleinigkeiten… Wie eine rote Ampel, wenn wir es eilig haben, ein Zimmernachbar im Hotel der nach unserer Einschätzung viel zu laut fernsieht, jemand im Theater der uns die ganze Sicht nimmt,… diese Liste könnte ich jetzt noch lange weiterführen. Ebenso wie eine Liste rund um das Verhalten anderer Personen. Mit denen wir vielleicht im engeren Sinn, in der Familie, oder im Job, immer wieder zu tun haben und uns regelmäßig über deren Verhaltensweisen ärgern. Nämlich deshalb, weil sie so gar nicht unserem Charakter und unserer eigenen Herangehens- und Verhaltensweise entsprechen. All das sind Dinge die uns das Leben richtig schwer machen können. Besonders dann, wenn wir beginnen uns in diese Dinge reinzusteigern. Und nur noch darauf warten, dass jemand etwas sagt, oder tut, von dem wir schon wissen, dass es uns wieder ärgern wird. Oder wir eine ganze Theateraufführung, die eigentlich wunderschön wäre, lang nur darauf warten wann sich der Störenfried vor uns das nächste Mal bewegt und wir uns dadurch zusehends …

Auf die eigene Intuition hören…

In Wirklichkeit weiß unser Bauchgefühl doch eigentlich immer was gut für uns ist, oder? Bei mir wäre das jedenfalls tatsächlich so, wenn ich nicht dem Wort „eigentlich“ hier so viel Macht geben würde und immer wieder darauf reinfalle meinem Kopf mehr zu glauben als meinem Bauch. Was ein grober Fehler ist. Jedes Mal wieder… es gibt in Wahrheit nämlich keinen zweiten so unglaublich treffsicheren Ratgeber wie unsere eigene Intuition. Die verrät uns alles über uns und unsere individuellen Bedürfnisse. Dafür müssen wir ihr aber zuhören. Und das ist eine Eigenschaft die wir alle immer mehr verlernen. Nicht nur, was uns selbst betrifft, sondern auch unsere Umgebung.  Mal ehrlich… hören Sie noch richtig konzentriert zu, wenn jemand mit Ihnen spricht, oder schauen Sie dazwischen auch immer wieder – mehr oder weniger unauffällig – auf Ihr Handy und lassen sich von Mails und verpassten Anrufen dann soweit ablenken, dass Sie gar nicht mehr wissen, um was es im Gespräch eigentlich gerade geht…. Zuhören ist eine Frage der Wertschätzung. Anderen gegenüber genauso wie uns selbst gegenüber. Wenn wir …

Ich hab‘ meinen inneren Kritiker jetzt einfach fristlos gekündigt

… und das fühlt sich großartig an. Dieser ungebetene Mitbewohner war nämlich echt mühsam. Und hat sich permanent in alles eingemischt. Einfach so. Obwohl ich ihn nie – so überhaupt gar NIE – um seine Meinung gebeten habe. Er war ständig da. In der Früh ist er täglich schon etwas vor mir aufgewacht um mich dann unsanft, etwas später, auch zu wecken. Jeden Tag gleich mit irgendeinem Vorwurf. Ständig hatte er die Frechheit mir Gedanken zuzuflüstern, die kein Mensch hören will. Ich zumindest mit Sicherheit nicht. Jedes Mal wenn ich begonnen habe stolz auf eine erledigte Arbeit zu sein hat er mir gesagt, was aus seiner Sicht alles noch nicht passt. Oder wenn ich beim Sport war und mir überlegt habe, dass ich für heute schon weit genug gelaufen bin, sagte mir mein innerer Kritiker, dass wir ja wohl noch nicht aufhören wollen uns zu bewegen. Auch beim Essen war er omnipräsent und hat mir ständig Dinge ins Ohr geflüstert wie „Iss das lieber nicht. Das wird dir nur wieder zu viel. Oder du nimmst …

Ich kann noch so viel mehr…

… stehe mir aber leider viel zu oft selbst im Weg, weil ich neue Dinge dann einfach doch nicht ausprobiere. Nur aus Vorsicht und Angst heraus. Wir bleiben alle viel zu häufig in unseren alten Verhaltensmustern hängen, weil wir uns hier schon sehr sicher und geborgen fühlen. Und wissen, alles richtig zu machen. Aber ist das wirklich ein Grund die eigene Neugierde und das Verlangen nach Abwechslung aufzugeben? Nur aus der Angst heraus nicht zu wissen, wie sich das Neue anfühlen und entwickeln wird? Nein… das ist definitiv kein Grund! Das Leben ist doch viel zu kurz für permanente Routine. Trauen Sie sich selbst wieder mehr zu! Was wollten denn zum Beispiel Sie, ganz persönlich, schon immer gerne mal machen? Wir alle haben so unendlich viele Potenziale tief in uns verankert. Und wir könn(t)en damit alles erreichen, was wir uns wünschen. Aber nur, wenn wir es auch selbst proaktiv anpacken. Von alleine werden die Dinge nämlich (leider) bestimmt nicht passieren. Das kann ich Ihnen aus eigenen Erfahrungen heraus garantieren. Was jedoch sehr wohl von alleine …

Meine Zahnschiene und ich… oder… Wie geht eigentlich loslassen… ?

Das mit dem Loslassen ist so eine Sache. Meistens leider eine etwas unangenehme. Zumindest für mich. Ich gehöre nämlich zu den Menschen, die alles immer mit einem durchaus ausgeprägten Maß an Ehrgeiz machen. Ja… sogar die Sache mit dem Loslassen versuche ich dann fast ein bisschen verbissen und ehrgeizig. Untermauert durch einen inneren Dialog der in etwa so aussehen kann: „Jetzt hör‘ doch endlich mal auf zu denken und lass einfach mal los. Das kann doch echt nicht so schwer sein. Ich muss nur irgendetwas visualisieren und ein- und ausatmen. Einatmen… Mist… da war noch was.. ich hab‘ vergessen, das Mail von vorhin zu beantworten. Ausatmen… Irgendwie klappt das nicht… Wie tun da anderen… Warum kann ich das nicht? Was war da jetzt mit dem Mail… Ich geh‘ lieber wieder Arbeiten. Das mit dem Loslassen wird ohnehin überbewertet. Das passt einfach nicht zu mir…“ Sie sehen… Eine Expertin für’s Loslassen bin ich nicht. Noch nicht! Ich werde das jetzt nämlich üben. Wenn auch, zugegebenermaßen, nicht ganz freiwillig… Die Sache ist nämlich leider wirklich ernst. Meine …

Für welche positiven Eigenschaften sind Sie besonders dankbar?

Wenn ich Sie jetzt ganz spontan frage, was Ihre positiven Eigenschaften sind? Was antworten Sie? Welche positiven Eigenschaften fallen Ihnen selbst ganz spontan ein? Und jetzt machen wir den Test…. Ich stelle Ihnen dieselbe Frage. Diesmal jedoch bezogen auf Ihre negativen Eigenschaften. Auf alle Dinge, von denen Sie selbst glauben, dass Sie nicht gut darin sind. Mal ehrlich… Auf welche der beiden Fragen hatten Sie spontan mehr Antworten parat? Wenn es Ihnen geht wie mir und vielen anderen Personen, dann leider auf Frage zwei. Vor lauter Ehrgeiz und durch die enorme Getriebenheit von außen verlernen wir leider viel zu oft auf unsere Stärken zu schauen. Wir nehmen sie einfach hin. Als ob sie ganz selbstverständlich und nichts besonderes wären. Dafür fokussieren wir aber um so mehr unsere Schwächen. Und definieren uns sogar oft darüber was wir alles nicht so gut können. Fruchtbar! Damit machen wir uns doch nur selbst das Leben schwer.  Deshalb stelle ich Ihnen die Frage nun noch einmal .  Was sind Ihre positiven Eigenschaften und Stärken?  Was mögen Sie an sich selbst …

Den eigenen Vorwurfskoffer für immer abstellen

Irgendwann im Leben kommen wir alle an einen Punkt an dem unsbewusst wird, was wir uns früher, in unserer Kindheit, alles anders gewünscht hätten. Was uns vielleicht sogar bis heute daran hindert so zu sein, wie wir es wirklich sind und sein wollen. Weil wir von den Eindrücken und den Enttäuschungen, dass tiefverankerte Bedürfnisse von uns selbst, von unseren Eltern früher nicht ausreichend erkannt und gestillt wurden. Ein Umsatnd der uns bis heute prägt. Und zwar leider negativ prägt. Wir leiten davon dann oft sogar für den Rest unseres Lebens Glaubenssätze ab. Jenachdem welche Erfahrungen wir als Kinder gemacht haben, haben wir vielleicht nie gelernt richtig zu Vertrauen, Nähe zuzulassen, oder auch Nähe zu geben, mutig zu sein, an uns selsbt zu glauben und darauf zu vertrauen nicht scheitern zu können. Und dann passiert es oft, dass wir uns nicht nur in unseren negativen Glaubenssätzen verlieren, sondern auch darin, anderen Vorwürfe zu machen. Was früher nicht alles hätte besser sein können. Wie leicht und wunderbar unser Leben heute doch sein könnte, wenn damals, beispielsweise im …

Auf meinem Weg zu mir selbst hätte ich mich jetzt fast verirrt…

Seit meinem 40. Geburtstag, also mittlerweile seit 4 ½ Jahren, war ich in meinem Unterbewusstsein permanent irgendwie unzufrieden mit dem Status quo. Gut… auch in meinem Bewusstsein, sonst hätte mir dieses Gefühl das Leben ja erst gar nicht ständig so schwer machen können. Das Ganze ging im Laufe der Zeit dann soweit, dass ich sogar, wenn ich nachts mal raus musste (und das ist im Normalfall mindestens einmal pro Nacht der Fall), angefangen habe nachzudenken, was denn nun der richtige Weg für mich ist. Ich begann sogar alle Menschen, die ein absolut langweilig monotones Leben führen, zu beneiden. Weil mir genau diese Langeweile irgendwann, zwischen meinen ganzen beruflichen Reisen, abgegangen ist. Dachte ich zumindest. Obwohl Monotonie und Langeweile so überhaupt nicht in mein eigenes Lebenskonzept passen. Trotzdem waren da ständig diese Gedanken, was denn nun der richtige Weg ist. Und vor lauter Nachdenken wäre es mir dann fast passiert mich zu verirren. In meinem eigenen Gedankenchaos. Hervorgerufen durch das Gefühl jetzt – mit damals schon immerhin 40 – unbedingt ankommen zu wollen. Aber wo denn …