Alle Artikel in: Glücklicher Leben

Sommerliche Topfencreme mit Marillen à la Bienenstich

Als Kind habe ich in meinem Lieblings-Café in Salzburg immer einen Bienenstich bekommen. Oohh… war das schön! Besonders großartig war der Deckel. Ganz viele Mandelsplitter und Honig waren sozusagen die Krönung auf der Topfenmasse des Kuchens. Dieser Deckel war so unglaublich lecker, dass er mich sogar über die bösen Rosinen hinweggetröstet hat. Manchmal ist es mir nämlich leider passiert eine zu übersehen und unabsichtlich zu essen. Furchtbar…. Aber…. diesen unglaublich tollen Geschmack aus Topfen, Honig , Mandeln und etwas Zitrone habe ich jetzt jahrelang vermisst. Bis ich gestern vor meinem Kühlschrank stand und nicht wirklich wusste, was ich mit den Marillen, die ich noch übrig hatte, machen möchte. Da kam mir die Idee… Eine Topfencreme mit Marillen und Bienenstich-Charakter. Dafür habe ich 6 kleine Marillen entkernt und in ganz kleine Stückchen geschnitten um diese dann in einem Topf mit einem kleinen Schuss Wasser 2 Esslöffeln Honig 2 Esslöffeln Mandelblättchen sowie der frisch geriebenen Schale einer Bio-Zitrone weich zu kochen. Sobald das Wasser verkocht ist und sich alle Zutaten schön eingekocht haben (das dauert nur ca. …

Endlich raus aus den zu kleinen Schuhen des Lebens

Kennen Sie das auch, das Gefühl seit Jahren in viel zu kleinen Schuhen durchs Leben zu gehen? Sich immer wieder selbst einzuengen und die Schuhe trotzdem anzulassen, obwohl da schon echt schmerzhafte Druckstellen an den Füßen entstanden sind? Wir uns aber schon so daran gewöhnt haben, dass wir die Schmerzen einfach ausblenden. Als ob sie schon ein Teil von uns wären. Manchmal fühle ich mich mit meinen Schuhen fast schon ein bisschen wie die bösen Stiefschwestern von Aschenputtel, die sich sogar selbst verletzt haben nur um in die Schuhe zu passen. Wenn wir uns selbst immer kleiner machen und in Dinge und Strukturen von außen reinquteschen lassen verletzen wir uns dadurch nämlich auch. Auf psychischer Ebene. Wir lassen uns in etwas hineinzwängen was nicht mehr zu uns passt. Weil wir schon lange herausgewachsen sind. Irgendwann in unserem Leben waren die Schuhe sicher einmal perfekt. Seit damals sind wir aber gewachsen. Wir…, die Schuhe nicht. Das ist wie im richtigen Leben. Manchmal werden uns Dinge einfach zu klein. Dann müssen wir uns davon trennen. Als Erwachsene …

Manchmal können uns Zurückweisungen auch zeitgleich stärker machen

Als ich vorgestern in den Reitstall gekommen bin in dem ich seit einigen Monaten regelmäßig Reitstunden hatte und mich immer sehr wohlgefühlt habe, hat mir mein Reitlehrer mitgeteilt, dass er mich nicht mehr weiter unterrichten kann, da der Aufwand Anfänger zu begleiten einfach viel zu groß sei. Und dies zudem auch viel zu viel seiner eigenen Zeit und Flexibilität in Anspruch nehmen würde. Da stand ich nun. Inmitten dieser riesengroßen Reithalle, vor einem ebenso riesengroßen Pferd, auf welchem mein Reitlehrer saß und mir – bildlich gesprochen – von oben herab mitteilte, dass dies heute meine letzte Reitstunde sein würde. Der Grund warum ich überhaupt in diesem Stall (etwas außerhalb von Salzburg) Reitunterricht nahm war der, dass es hier einen Unterricht speziell für Reitanfänger mit Angst vor Pferden gab. Die Atmosphäre im Stall, die anderen Reiter, alles war immer sehr angenehm. Trotzdem habe ich mich beim Reiten nie wirklich ganz wohl gefühlt. Mein Kopf war ständig damit beschäftigt, was nicht alles passieren könnte. Bis vorgestern. Da bin ich das erste Mal in meinem ganzen Leben (für …

Ich darf meine eigene Meinung auch wieder ändern…

… und das  ganz ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Wir alle durchlaufen während unseres gesamten Lebens verschiedene Phasen. Und jede dieser Phasen ist verbunden mit neuen Erkenntnissen, Einstellungen und Werten. So kann es zum Beispiel sein, dass jemand in einer Lebensphase plötzlich um Vegetarier wird. Weil er / sie ganz einfach zu der Erkenntnis gekommen ist keine Tiere mehr essen zu wollen. Was auch immer die genauen Beweggründe dafür sein mögen – ich selbst kann es jedenfalls absolut verstehen und nachvollziehen, ich esse auch kein Fleisch –  in diesem Moment ist es eine persönliche Lebensentscheidung. Genauso wie andere Dinge und Werte die wir verfolgen und für die wir einstehen. Solange sie für uns wichtig sind, werden unsere Freunde und die eigene Familie das verstehen (müssen). Blöd wäre es nur dann, wenn wir versuchen würden alle anderen auch zu bekehren. Dann sperren wir uns selber in eine Art Perfektions-Käfig ein. Sobald wir das machen ist es nämlich definitiv nicht mehr ganz so einfach die eigene Meinung auch wieder zu ändern. Prinzipiell hat jeder …

Was ist für Ihr eigenes Glück unabdingbar?

Die Sache mit dem Glück ist ja die… wir wünschen es uns alle. Jeder von uns möchte glücklich sein. Am allerliebsten sogar wunschlos glücklich. Was bedeutet das aber eigentlich? Haben Sie schon einmal ganz intensiv darüber nachgedacht was „Glücklich sein“ für Ihr ganz eigenes Leben eigentlich bedeutet?Oder besser gefragt, was für Ihr eigenes Glück unabdingbar, also unbedingt nötig, ist. Viele meiner Klienten erzählen mir oft, dass sie soooo glücklich wären wenn Sie im Lotto gewinnen würden und nie mehr wieder Geldsorgen hätten. Sie könnten ihren Job kündigen, müssten ihren bösen Chef nicht mehr sehen und das ganze Leben wäre überhaupt nur noch rosarot. Wirklich? Wären Sie zum Beispiel ein Leben lang glücklich, „nur“ wegen einem Lottogewinn? Gut…, Geld zu haben nimmt uns einen gewissen Druck und wir leben dadurch mit Sicherheit sorgenfreier. Aber… sorgenfrei heißt noch lange nicht glücklich. Für unser Glück sind nämlich oftmals die ganz kleinen Dinge verantwortlich. Nicht die Großen. Ein schönes Haus, ein tolles Auto, ein fantastischer Weinkeller. Das sind alles ausgesprochen feine Dinge die unser Herz erfreuen. Nach außen. Im …

Sommerliches Zitronen-Pesto

Gibt es jetzt, an den ersten richtig schönen und warmen Frühsommertagen, etwas schöneres als ein feines Essen am Balkon, oder im Garten? Dafür hab‘ ich mich diesmal für ein sehr einfaches und trotzdem extravagantes Rezept entschieden. Extravagant wegen der durchaus interessanten Form der praktischen Zubereitung. Von einer Freundin habe ich nämlich gehört, dass man für ein Zitronen-Pesto ganz unkompliziert die ganze Zitrone verwenden kann. So habe ich mich neugierig und gespannt zugleich entschieden das jetzt gleich mal auszuprobieren. Und ich kann nach diesem Versuch nur sagen… Es ist total lecker geworden. Für das Pesto hab‘ ich im Mixer 1 Biozitrone (gewaschen und geviertelt – um so alle Kerne zu entfernen) einen sehr großzügigen Schuss Olivenöl 2 Esslöffel Pinienkerne 1 großes Stück Parmesan (ich liebe Parmesan…) 3 Zweige frische Zitronenmelisse (oder andere Kräuter, je nach Geschmack) grobes Salz & Pfeffer zu einem Pesto verarbeitet – also so lange auf höchster Stufe gemixt bis alles eine schöne Konsistenz hatte. Großartig! Völlig unkompliziert und ein Geschmack so wunderbar, als ob man direkt am Gardasee sitzen würde. Verwenden kann …

Es zahlt sich ja gar nicht aus, sich zu ärgern…

Eine Erkenntnis, für die ich persönlich fast mein ganzes Leben gebraucht habe. Was möglicherweise daran liegen könnte, dass ich schon öfter mal darüber nachgedacht habe, ob es vielleicht einen direkten Verwandtschaftsgrad zwischen Rumpelstilzchen und mir geben könnte. Ja… ich gebe es zu… ich kann sehr impulsiv sein. Was aber, wenn ich jetzt mal ganz selbstreflektiert bin, überhaupt nichts bringt. Außer, dass ich viel Energie sinnlos verschwende. Für nichts. Oder hat sich bei Ihnen, wenn Sie sich über etwas, oder auch jemanden, so richtig geärgert haben… Sie auf 180 waren und den ganzen Tag, oder sogar noch länger, über ein Verhalten nachgedacht haben, das Sie wortwörtlich auf die Palme gebracht hat… hat sich durch diesen Ärger schon jemals auch nur irgendetwas geändert? Also bei mir nicht. Egal wie sehr ich mich geärgert habe, der Auslöser dafür blieb bis dato immer unverändert. Seien das Verspätungen der Bahn, durch die ich meinen Anschlusszug (wieder einmal) verpasst habe und ich zu spät zu einem Termin kam – obwohl ich extra weit mehr als eine Stunde Puffer einkalkuliert habe, seien …