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Wie glücklich sind Sie denn in Ihrem Job?

Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Arbeit und können so sein, wie Sie sind, oder haben Sie sich einfach schon so erfolgreich angepasst, dass Sie gar nicht mehr wirklich darüber nachdenken wie es Ihnen geht? Wenn ich Sie jetzt einlade, Ihren Traumjob zu definieren. Wie sehe dieser aus – unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Sie auch Geld verdienen müssen mit diesem Job…:   Wenn Sie diese Auflistung nun mit der Realität vergleichen… Wie sieht denn dann die Antwort aus? Fühlen Sie sich wohl in Ihrem jetzigen Job? ja                                                                         nein An alle von Ihnen die jetzt mit „JA“ geantwortet haben: „Herzlichen Glückwunsch!“ Ihnen geht es wie mir. Auch ich habe sehr viel Freude an meiner Arbeit. Ja, mehr noch: Ich liebe meine Arbeit! So war das aber nicht immer. Ganz im Gegenteil! Ich fühlte mich in einem Job einmal so …

Nutzen Sie wirklich alle Ihre Potenziale?

Seien Sie mal ganz ehrlich… Nutzen Sie wirklich alle Ihre Potenziale, oder machen Sie Ihren Job einfach seit Jahren so, wie ihn andere nun mal eben für Sie definiert haben. In Wirklichkeit musste doch jeder von uns die Entscheidung, was er/sie den Rest des Lebens beruflich machen möchte, in einem Alter treffen, in dem wir gerade mit ganz anderen Dingen beschäftigt waren als damit lebensentscheidende Pläne zu schmieden. Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle entweder gerade mitten in der Pubertät, oder vielleicht auch bereits in der Postadoleszenz (die Zeit zwischen 18 und max. 29 Jahren), trotzdem in einer Lebensphase in der wir mit Sicherheit zu jung waren, für solch enorme und nachhaltige Entscheidungen. Kannten Sie damals überhaupt schon alle Ihre Potenziale? Oder sind Ihnen einige davon erst im Zuge des Erwachsenwerdens selbst bewusst geworden. Und wenn ja, nutzen Sie diese, etwas später erkannten Potenziale, heute auch tatsächlich? Was können Sie denn aus Ihrer persönlichen Sicht besonders gut?       Was auch ein bisschen besser als andere?       In welchem Zusammenhang nutzen Sie …

Schauen Sie auch auf Ihre eigene Work Life Balance…?

Definieren Sie Ihre eigene Work-Life-Balance-Wertekarte –IBOSC© (Individual Burnout Scorecard). Wie oft haben Sie sich schon überlegt, dass Sie so gerne mehr Zeit für sich hätten. Für Ihre Familie, Ihr eigenes Bewegungsprogramm, Zeit für Wellness etc. Und ständig steht eine Verpflichtung der anderen im Weg. Dem Job die Familie, der Familie der Job, dem eigenen Bewegungsprogramm beides … Erarbeiten Sie sich Ihre eigene IBOSC© und finden Sie wieder zurück zu Ihren eigenen Ressourcen – lernen Sie wieder auf sich selbst zu schauen! Sie dürfen das! Schauen wir uns heute einmal Ihre persönlichen Erfolgsfaktoren an. Alles, was für Sie und Ihren individuellen Erfolg wichtig ist. Wie definieren Sie Ihre eigene Rolle privat – in der Familie, im Job, mit Freunden… Was brauchen Sie in diesem Zusammenhang persönlich, um glücklich zu sein?   Was sind Ihre persönlichen inneren Antreiber? Was motiviert Sie, um in der Früh aufzustehen, für andere da zu sein, arbeiten zu gehen, Leistung zu bringen….   Was sind Ihre äußeren Antreiber? Wer motiviert Sie in Ihrer Familie, im Job? Wer lobt Sie? Und wer aller …

Weniger, aber dafür das Richtige

Wir leben alle in einer Zeit in der wir sukzessive verlernen, dass weniger auch einmal mehr sein kann. Ob beim Einkaufen gehen, bei Urlaubsangeboten, ganz egal in welchem Zusammenhang, ist unsere Zeit geprägt von Reizüberflutungen. Was ich persönlich jedoch enorm schade finde, weil wir so, wenn wir nicht auf uns aufpassen, verlernen die Kleinigkeiten im Leben zu genießen, oder sich auch einfach nur mal wieder zwischen zwei Dingen entscheiden zu müssen, weil wir ja ohnehin die Möglichkeit haben beides zu bekommen. Warum probieren wir aber nicht einfach wieder einmal aus, mit weniger auszukommen, uns dafür aber anzustrengen, uns für die richtigen Dinge zu entscheiden. Was wünschen Sie sich beispielsweise noch alles für dieses Jahr? Wir sind schon mitten drinnen, sogar Ostern ist schon wieder vorbei. Wobei Silvester mit allen guten Vorsätzen und Plänen  irgendwie auch noch so greifbar ist. Was haben denn Sie sich zu Beginn des Jahres damals alles vorgenommen – und was davon möchten Sie bis Ende 2017 auch wirklich noch unbedingt erreichen? Nehmen Sie sich doch jetzt einmal die Zeit ganz detailliert …

Ich für mich

Wann waren Sie denn das letzte Mal nur für sich? So ganz alleine und richtig entspannt? Ohne, dass jemand etwas von Ihnen wollte, oder sie ständig auf die Uhr schauen mussten, um den nächsten Termin nicht zu verpassen? Solche Auszeiten sind für uns und unsere gesamte Psyche enorm wichtig. Leider vergessen wir trotzdem darauf, immer wieder einmal „nur“ auf uns selbst zu schauen. Uns eine Auszeit zu nehmen und einfach mal nicht erreichbar zu sein. Keine Handy, keine Mails, keine Uhr. Maximal der iPod darf mit, um ganz entspannt Musik hören zu können. Wobei wir, wenn wir uns die Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang in der Natur nehmen, auch darauf manchmal verzichten sollten und nur der Natur lauschen. Den zwitschernden Vögeln, dem plätschern des Wasser,…. Wir sollten unbedingt beginnen uns solche Einheiten für uns alleine richtig zu planen und in unseren Kalender einzutragen. Mit dem Betreff „Ich für mich“. Und diese Zeiten dann wirklich verteidigen. Wenn wir nicht aufpassen, wird hier sonst nämlich mit Sicherheit ständig was dazwischen kommen. Kochen Sie sich also in den …

Wie du mir, so ich dir…?

Ein Lebensmotto das bestimmt jeder von uns kennt. Aber macht diese Einstellung wirklich Sinn? Macht es tatsächlich Spaß jemanden mit den eigenen Waffen zu schlagen? Manchmal wahrscheinlich schon, das Problem ist dann nur, dass die ganze Sache zu einem unendlichen Streit werden kann. Denken Sie nur an den bekannten Film aus den 80er Jahren „Der Rosenkrieg“. Hier haben sich die beiden Hauptprotagonisten solange gegenseitig alles zu Fleiß getan, bis beide daran umgekommen sind. Gut, zugegeben… das ist ein Extrembeispiel. Trotzdem finde ich persönlich, dass ein Lebensmotto wie „Wie du mir, so ich dir“ irgendwann auch richtig fad wird. Haben wir nicht alle schon im Kindergarten gelernt „Der Klügere gibt nach“? Das hat schon auch was… Außerdem überraschen Sie Ihr Gegenüber dadurch und nehmen ihm / ihr so auch richtig den Spaß an jeder Streiterei. Natürlich darf man sich nicht anmerken lassen, in Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten fortan immer der „Klügere“ zu sein. Das könnte den Frieden auch wieder empfindlich irritieren. Nein…, ganz diplomatisch und souverän. Einfach mal nicht vom gewohnten „Streit-Fahrwasser“ mitreißen lassen, sondern neue Ideen …

Familien sind kompliziert…

… eine Feststellung die man schon unterjährig immer wieder macht, um diese Jahreszeit aber vermehrt. Wie heißt es ja so schön… Familie kann man sich nicht aussuchen. Das wird wahrscheinlich sogar Sinn machen, auch wenn ich persönlich mir ehrlicherweise nicht alle Familienmitglieder freiwillig ausgesucht hätte. Ich bin aber davon überzeugt, dass es diesen Familienmitgliedern mit mir genauso geht – demnach muss keiner von uns ein schlechtes Gewissen haben. Wir versuchen einfach das ganze Jahr über uns so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Was passiert dann aber an diesen wenigen Tagen, an denen wir sozusagen „gezwungen“ werden uns zu sehen, weil irgendeine wichtige Feier ansteht? Meiner Meinung nach ist das an diesen Ausnahmetagen dann alles eine Frage der inneren Einstellung. Wenn ich schon Tage vorher beginne darüber nachzudenken, wie mühsam dieser Tag werden wird, wie anstrengend der Small Talk, wird das alles ganz bestimmt zutreffen. Also habe ich für mich gelernt, das Ganze gechillt anzugehen und (mich zu bemühen) positive Seiten bei jedem einzelnen Familienmitglied zu suchen. Bei einigen tut man sich hier …

Mitarbeiter so führen, wie es zu mir passt…

Wie viele Ratgeber zum Thema „Führen von Mitarbeitern“ haben Sie als Führungskraft denn schon gelesen? Wie viele Seminare haben Sie in diesem Zusammenhang schon besucht? Und was machen Sie jetzt wirklich genauso, wie Sie es gelesen / gelernt haben? Ich selbst halte auch sehr viel von diesen Seminaren. Ja, ich halte Sie sogar oftmals selbst, diese Seminare für Führungskräfte. Was mir persönlich in diesem Zusammenhang jedoch extrem wichtig ist, ist die Tatsache, dass jeder Mensch, so bleibt wie er ist! Es gibt sehr viele gute Inputs, die das sozial kompetente Führungsverhalten positiv beeinflussen. Bleiben Sie dabei aber bitte Sie selbst! Es wird niemals authentisch wirken, wenn Sie sich genau  so verhalten wie es ein Buch, oder ein Trainer vorschlägt. Nehmen Sie sich die wichtigsten Inputs für sich selbst mit und adaptieren Sie diese auf Ihren persönlichen Stil. Was ist Ihnen selbst denn beim Thema „Führen von Mitarbeitern“ besonders wichtig? Worauf legen Sie persönlich hier besonders viel wert?           Wo denken Sie denn liegen Ihre größten Stärken in der Zusammenarbeit mit Ihren …

Weniger Selbstoptimierung

Wann sind Sie denn mit sich und Ihrer eigenen Leistung das letzte Mal selbst so richtig zufrieden gewesen und wann haben Sie etwas, was Sie gemacht haben, so lassen, wie es ist und waren (trotzdem) stolz auf sich? Ist es nicht so, dass wir oftmals versuchen, unsere Aufgaben und überhaupt alles was wir machen, immer noch mehr optimieren zu wollen? Ich persönlich kenne das leider nur zu gut. Mein Lebensmotto könnte „Besser geht immer“ heißen. Aber warum? Wem nützt es denn im Endeffekt eigentlich immer noch besser werden zu wollen? Ganz realistisch betrachtet doch weder uns selbst, noch den anderen. Die anderen verunsichern wir sogar eher durch unseren Perfektionismus. Wenn Sie mal überlegen, was Sie das letzte Mal gemacht haben, als Sie richtig zufrieden mit sich waren. Was haben Sie damals genau gemacht?   Und, warum waren Sie damals so stolz auf sich? Was ist Ihnen da besonders gut gelungen?   Fällt Ihnen nichts ein? Stellen Sie sich doch mal vor, Sie sitzen in einem Bewerbungsgespräch und werden gefragt auf welche Ihrer Tätigkeiten Sie in …

Ich lass‘ mich nicht mehr ärgern!

Wer kennt das nicht? Sich über jemanden anderen so richtig zu ärgern. Nicht nur ein bisschen, sondern so sehr, dass man nicht mehr weiß ob man vor lauter Ärger zu weinen beginnen möchte, Magenschmerzen bekommt, oder Überlegungen in Richtung „Auftragskiller“ anstrebt. So, oder so… Insgesamt sind alle soeben aufgezählten Varianten keine Lösung auf Dauer. Das Einzige, was dauerhaft wirklich nützt, ist „loslassen“. Nämlich in der Form diese Personen nicht mehr so nahe an sich heranzulassen. Oftmals ist es nämlich so, dass wir in diesen Situationen die einzigen sind die sich ärgern und grämen. Weil es unser Gegenüber entweder gar nicht weiß, wie sehr es uns verletzt – Ärger ist nämlich immer eine Form von Verletzung – oder weil es selber gar nicht so weit denkt. Manche Menschen stehen über den Dingen und sind ob ihres Naturells unangreifbar. Was auf der einen Seite eine Stärke sein kann, auf der anderen Seite ist es aber natürlich auch so, dass diese Menschen auch in anderen Situationen weniger empathisch reagieren. Weil sie eben nicht empathisch sind… Zumindest in keiner …