Alle Artikel in: 365 glückliche Tage

Warum mache ich mich dazwischen selbst immer wieder klein?

Kennen Sie das auch, dass man sich manchen Personen gegenüber, oder in einigen Situationen, selbst immer wieder klein macht? Eigentlich fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut und stehen auch zu Ihrer Meinung. Trotzdem gibt es Momente, in denen man sich selbst klein macht. Sei es anderen Personen gegenüber, um diese nicht zu verletzen. Oder, weil man in manchen Situationen dann denkt doch nicht so sicher und selbstbewusst zu sein, wie andere, die uns durch ihr eigenes Selbstbewusstsein gezielt verunsichern wollen. Oder auch hervorgerufen durch frühere Erfahrungen und Glaubenssätze. Viele von uns haben beispielsweise schon während ihrer Schulzeit die Erfahrung gemacht, dass man keine zu guten Noten schreiben darf, um weiterhin beliebt zu sein.  Oder, dass man manchen Klassenkameraden nicht zu viel von sich selbst erzählen darf, da diese es dann vielleicht gegen einen verwendet haben – um sich so selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Auch das Können an sich, oder das Erfolgreich sein in einer bestimmten Sportart, wird von anderen nicht immer gut geheißen. Sobald wir etwas besonders gut können, oder auf etwas …

Altes & schlechte Gewohnheiten einfach loslassen

Loslassen ist eines der Dinge, die uns am aller schwersten fallen. Ja, so schwer sogar, dass wir auch Dinge, von den wir wissen, dass sie uns nicht gut tun, trotzdem nicht loslassen können. Sei das ein Suchtverhalten, wie das Rauchen, zu viel Alkohol, etc. oder auch die Sucht nach Nähe von Menschen von denen wir aber wissen dass sie nicht gut für uns sind. Es gibt sogar immer wieder Personen die sich dann auch noch in genau diese Menschen verlieben, die ihnen nicht gut tun. Was also geht da in uns allen vor? Was passiert in unserem Gehirn, dass wir uns immer wieder weigern Dinge einfach loszulassen. Ist es die Gewohnheit, weil es ja schon immer so war? Ist es die Angst, sich mehr mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen, wenn man durch einen Los-lass-Prozess dann öfter alleine ist? Ist es die Befürchtung zu scheitern und am nächsten Tag ja doch wieder zu einer Zigarette zu greifen? Was auch immer es ist. Sie – ja genau SIE – sollten es einfach mal versuchen um wirklich …

Es gibt nicht nur eine Art glücklich zu werden

Kennen Sie das auch, ein ganzes Leben lang hinter einem Gedanken herzulaufen von dem man irgendwann einmal gedacht hat, dass genau dieser eine Wunschgedanke das gesamte Lebensglück bedeutet. Ich glaube, dass es vielen von uns so geht. Dass wir uns irgendwann unsere eigene Glücksfantasie basteln und diese dann absolut zielstrebig verfolgen. In guten wie in schlechten Zeiten, weil wir ja davon überzeugt sind, dass das genau der richtige, wenn nicht sogar einzige, Weg für uns ist. Warum lassen wir aber in schlechten Zeiten nicht einfach los und schauen auch einmal nach rechts und links und vielleicht sogar auch nach oben und nicht nur, wie in schlechten Zeiten üblich, nach unten? Meine Großmutter hat früher immer gesagt „Selten ein Schaden, wo nicht auch ein Nutzen“. Gut…. zugegebenermaßen ist das Erkennen von Nutzen in manchen Situationen schon richtig schwer. Aber trotzdem machbar. Wer sagt denn auch, dass es nur eine Art von Glück geben darf? Wir werden alle älter und verändern uns. Warum also muss ich mit über 40 noch an den Glückvorstellungen von mit 20 nachdenken? …

Bin ich gut genug?

Es gibt ein wunderschönes Zitat (auch wenn ich leider nicht weiß, von wem es ist) das da lautet „Nur wer sich selbst liebt, ist auch eine Freude für andere“. Lieben wir uns aber selbst? Genauso wie wir sind? Oder haben wir an uns selbst ständig irgendetwas auszusetzen? An unserem Äußeren, unserer Figur, unseren sportlichen Aktivitäten und ganz besonders auch an unseren täglichen Leistungen. Ganz egal ob es sich hierbei um berufliche, oder private Leistungen handelt. Ich persönlich muss leider zugeben, extrem selbstkritisch zu sein. Es ist wirklich schwer für mich, mir einzugestehen mit meiner eigenen Leistung auch mal zufrieden zu sein. Schreibe ich an neuen Unterlagen, vergleiche ich mich gerne mit Personen die aus meiner persönlichen Sicht immer extrem professionell arbeiten und überlege mir dann regelmäßig, ob meine Arbeit auch so gut ist. Koche ich, überlege ich mir, dass es bei Freundinnen von mir nicht nur schöner aussieht, sondern wahrscheinlich auch besser schmeckt. Halte ich einen Vortrag der von 100 Personen 95 gefällt, überlege ich mir, was ich beim nächsten Mal besser machen muss, damit …

Gute Vorsätze, oder Stress?

Alle Jahre wieder… nehmen sich viele von uns zu Silvester vor Ihr Leben nun endlich grundlegend zu verändern. In der Früh etwas früher aufzustehen um fortan täglich zu frühstücken, oder sogar Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren, weniger Alkohol zu trinken, oder einer der beliebtesten Vorsätze, zu Rauchen aufzuhören. Warum aber warten all‘ diese Personen immer ausgerechnet auf den 31. Dezember? Was ja schon alleine deshalb ein Widerspruch in sich ist, weil es schätzungsweise keinen einzigen Menschen gibt der mitten beim Feiern, kurz nach Mitternacht, dann beschließt sofort nach Hause zu gehen, keine Zigarette mehr anzugreifen und vor lauter guter Vorsätze auch das angebrochene Glas Champagner, oder Wein, stehen zu lassen. Was wird also passieren, Sie werden das Glas aller Wahrscheinlichkeit nach austrinken und dabei ein schlechtes Gewissen haben. Sie starten also gleich unzufrieden ins neue Jahr… Das ist doch fad, oder? Als Psychologin kann ich Ihnen zudem versichern, dass Sie Vorsätze, die Sie bis Silvester mitschleppen, nicht gerne umsetzen werden. Es ist für uns alle nur so ein magisches Datum, das uns unbewusst …

Mit dem inneren Kind spielen

Jeder von uns kennt wahrscheinlich den inneren Dialog zwischen unserem Kinder-Ich und unseren Gedanken und Glaubenssätzen die wir am Weg zum Erwachsenwerden übernommen haben. Situationen, die wir früher ganz unbedarft und sorgenfrei gemeistert haben, bedürfen heute schon größerer Überlegungen, wenn nicht gar einer ganzen  Pro & Contra-Liste. Was ich persönlich richtig schade finde. War doch diese unbedarfte Zeit in vielerlei Hinsicht so wunderschön und sorglos. Warum können wir nicht endlich wieder einmal eine Entscheidung treffen, ohne wirklich darüber nachzudenken. Ohne zu überlegen was die Konsequenzen sein könnten. Sich einfach kichernd in irgendein Abenteuer stürzen. Das muss gar nichts spektakulär großes sein. Versuchen Sie’s doch für den Start mal wieder mit einem Besuch auf dem Kinderspielplatz. Schaukeln und rutschen kann enorm befreiend sein, wenn wir es zulassen. Wenn wir „loslassen“ und nur das hier und jetzt während des Schaukelns genießen. Sie werden sehen wie glücklich und unbelastet Sie nach ein paar Minuten wieder von der Schaukel steigen werden. So frei und gelöst.  (Für alle von Ihnen, die sich dabei nicht von erstaunten Kinderaugen beobachten lassen wollen …

Das Leben leichter nehmen

Geht es Ihnen auch so, dass Sie sich das Leben selbst manchmal schwieriger gestalten, als es ist? Mir gelingt das leider immer wieder. Hervorgerufen durch meine eigenen Glaubenssätze rund um meinen Perfektionismus. Furchtbar! In Wirklichkeit könnte man sich unzählige Dinge doch viel gemütlicher gestalten. Ob der Zug Verspätung hat, oder nicht, ist beispielsweise etwas was ich nicht beeinflussen kann. Trotzdem merke ich jedes Mal wieder wie sehr es mich stresst und aus dem Gleichgewicht bringt, wenn ich dadurch fremdbestimmt meine eigenen (perfekt geplanten) Zeitpläne nicht mehr einhalten kann. Oder, wenn ich im Supermarkt warten muss, bis jemand vor mir die „32 Cent“ ganz klein zusammengesucht hat, bis ich endlich bezahlen darf. Alles Dinge, die mich emotional wirklich irritieren und aus der Ruhe bringen können. Aber warum? Deshalb wird der Zug ja in Wirklichkeit nicht pünktlicher und die Person vor mir an der Kassa nicht schneller. Das einzige was tatsächlich schneller wird ist mein Puls, der in ausgeglichenen Situationen jedoch eher dem eines Scheintoten gleicht. Und meine Mimik bestenfalls dazu führt, schneller Falten zu bekommen. Und …

Jeder ist seines Glückes Schmied…?

Erst vor kurzem hat mich eine sehr liebe Dame, mit der ich beruflich immer wieder zu tun habe, darauf angesprochen, dass Sie diese Aussage gar nicht mag, weil diese aus Ihrer Sicht nicht zutrifft. Nämlich dahingehend, dass es immer wieder Situationen im Leben gibt, in denen man sich das selbst eben leider nicht aussuchen kann. Und ich muss ihr ganz Recht geben. Es gibt wirklich Momente im Leben, da können wir unser Glück nicht selber beeinflussen. Wenn wir zum Beispiel unsere Arbeit verlieren, unser Partner / unser Partnerin uns verlässt, unsere Kinder für ein Jahr nach Neuseeland gehen wollen, oder wir sogar jemanden, der uns sehr am Herzen liegt, für immer verlieren. Es gibt viele Situationen, in denen wir selbst nicht bestimmen können, ob wir das so wollen, oder nicht. Dann müssen wir im ersten Schritt erst einmal lernen damit umzugehen und zu trauern. Wir können nämlich erst nach einer intensiven Trauerphase wieder offen sein für die Zukunft und irgendwann auch wieder für „Glück“. Wenn wir unseren Schmerz verdrängen, wird uns dieser nämlich irgendwann einholen …

Ich lerne jetzt, mich selbst zu lieben

Ein Satz, der wie ich finde, zumindest schon einmal sehr vielversprechend klingt… Überhaupt jetzt wo wir die Uhrzeit wieder auf Winterzeit stellen mussten, die Tage kürzer werden und (eigentlich) die schönste und harmonischste Zeit des Jahres vor der Türe steht. Jedoch auch die Zeit in der man beginnt, mehr nachzudenken und durch chronischen Vitamin D Mangel zudem auch öfter nicht so gut drauf zu sein. Eine riskante Kombination für das eigene Wohlbefinden und die Sache mit der Selbstliebe. Trotzdem sollten wir genau deshalb jetzt besonders auf uns selbst schauen und Dinge machen, die uns richtig gut tun. Deshalb habe ich jetzt mal für mich beschlossen, zu versuchen mich wieder mehr zu lieben. Und mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Es wird ja eh nicht mehr anders. Auch nicht, wenn ich mich und mein eigenes Verhalten leidenschaftlich gerne analysiere – ein Psychologinnen-Schicksal. Es ist aber leider auch so, dass man, je mehr Fehler einem in Bezug auf die eigene Person bewusst werden, umso mehr verlernt sich selbst zu lieben. Was, wenn es aber gerade auch …

Das Glück selbst in die Hand nehmen

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich wünschen von anderen Wertschätzung zu bekommen und glücklich gemacht zu werden? Die immer noch hoffen, dass der eigene Partner am Abend für Sie, nach einem anstrengenden Arbeitstag, liebevoll kocht, Ihnen am Samstag vom Wochenmarkt Blumen mitbringt, dass Ihnen Ihre Kinder am Sonntag das Frühstück ans Bett bringen (und danach die Küche selbst wieder aufräumen)? Sie auch einmal gefragt werden, was Ihnen jetzt gut täte und Ihr Chef im Büro  so viel Empathie besitzt zu erkennen was Sie sich beruflich wünschen, weil Sie alle Anforderungen dafür mitbringen würden. Wenn Sie auf all‘ diese Dinge warten, befürchte ich, wird es jetzt Zeit, dass Sie lernen müssen diese Erwartungshaltung loszulassen. Was nicht bedeutet, dass Ihnen gar keiner Ihrer Wünsche erfüllt werden wird. Es wird einfach nur schneller gehen. Sie kennen ja bestimmt die Redewendung „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Und genau basierend auf dieser Einstellung sollten Sie Ihr eigenes Glück aktiv mitgestalten. Es gibt darüber hinaus auch noch eine andere Redewendung: „Tue Gutes und rede darüber“. Chefs und viele andere …