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Wenn ich einmal groß bin…

Diesen Satz habe ich als Kind geliebt. Wenn ich später mal groß bin darf ich fernsehen solange ich will, lese nie wieder ein Buch, esse jeden Tag gaaaanz viele Süßigkeiten, darf immer ausschlafen, muss nie mehr wieder Hausaufgaben machen und tu überhaupt nur noch was ich wirklich will.

Nun ja… jetzt bin ich doch schon länger erwachsen.Bücher lese ich mehr denn je, fernsehen tu ich zwar gerne aber nicht übertrieben viel, Süßigkeiten esse ich gar keine weil ich eher der saure Typ bin und mich zudem ganz freiwillig für eine gesunde Ernährung ohne Zucker entschieden habe und vom ganz lange schlafen hält mich mein Biorythmus ab, der eine Art präsenile Bettflucht entwickelt hat.

Von den Hausaufgaben, die eigentlich ich nie mehr machen wollte, rede ich besser erst gar nicht. Nur so viel… hätte ich während meiner Schulzeit das Pflichtbewusstsein gehabt das ich heute habe, hätte ich wahrscheinlich mit 16 maturiert….

Manchmal überlege ich aber schon wo meine ganzen unbeschwerten Vorsätze geblieben sind.
Ich persönlich glaube ja, dass es so ist, dass all diese Dinge einfach nur so lange wirklich spannend sind, solange man sie noch nicht selbst steuern kann, oder darf.
Irgendwie verlieren Sachen wie „Fernsehen so lange man will“ ebenso den Reiz wie gaaaanz viele Süßigkeiten essen wenn man sich ohnehin jeden Tag so viele Süßigkeiten kaufen darf wie man möchte.

Die Sachen verlieren an Reiz. Wobei es doch soooo schön wäre wieder einmal das Glücksgefühl zu erleben sich heimlich noch einen Schokoriegel aus der Lade genommen zu haben, oder die Fernseh-Diskussion der täglichen „nur noch 10 Minuten“ mit den Eltern zu gewinnen.

Was würden Sie denn davon halten sich diesem kindlich schönen Glücksgefühl wieder einmal hinzugeben? Genau jetzt zu Ostern wäre doch genau die richtige Zeit dem eigenen verspielten Kinder-Ich wieder einmal genügend Platz einzuräumen.

Ich finde wir sollten uns, Sie und ich, überlegen was sich unser eigenes inneres Kind an diesem traumhaft schönen Oster-Wochenende wünscht.
Ins Kino gehen (ich selbst war erst in Asterix und Obelix), sich Zeichentrickfilme anschauen (auf Amazon Prime kann man aktuell bspw. eine ganze Staffel Pumuckl anschauen), sich einen Kuchen in Form eines Osterlamms backen, etc.. Ihren Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt.
Hören Sie einfach mal wieder in sich in hinein und blenden Sie dabei alle Verpflichtungen aus. Schenken Sie sich zu Ostern selbst einen Nachmittag an dem Sie genau das tun, was Sie hier auch als Kind gerne gemacht hätten. Nur, dass Sie heute eben niemanden mehr fragen müssen.
Heute müssen Sie stattdessen daran denken es sich selbst zu erlauben. Und das ist oftmals viel schwieriger als früher die Elertn zu überreden….

Neues aus der schlanken Genussküche

Quinoa Salat mit grünem Spargel und Erdbeeren

Heute hatte ich Lust auf einen leichten Frühlingssalat. Richtig schön bunt, zur Osterzeit passend.
Dafür habe ich grünen Spargel gewaschen und zuerst die unteren Enden weggeschnitten bevor ich den Spargel in ca. 3cm lange Stücke geschnitten und in etwas Gemüsebrühe gekocht habe.

Parallel dazu habe ich eine Dose genussfertigen Quinoa (z.B. von Spar Vital) in eine Schüssel gegeben und einige Erdbeeren reingeschnitten. Nach 15 Minuten Kochzeit habe ich dann den Spargel noch etwas abkühlen lassen und daruntergemischt.

Für die Marinade habe ich wieder Oliven- und etwas Zitronenöl verwendet, Salz und Pfeffer.

Eine Hälfte des Salates habe ich mir dann schön auf einem tiefen Teller angerichtet und mit etwas Schaffrischkäse (frisch vom Eisl Bauern am Wolfgangsee) garniert.
Die zweite Hälfte kommt morgen mit in die Praxis :o) – als Mittagessen.

Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit wünscht Ihnen

Ihre

Dr. Sabine Viktoria Schneider

Ich glaub‘ an mich…

…auch, wenn mir das ehrlichweise nicht immer ganz leicht fällt. Es gibt oft Situationen in denen ich zu Beginn erst einmal mit Selbstzweifeln reagiere.
Wie beispielsweise beim Reiten. Jedes Mal wieder wenn mein Reitlehrer „antraben“ sagt ist mein erster Gedanke „Ich kann nicht“. Was leider auch mein Pferd spürt und sich im selben Moment denkt „Und ich mag nicht…“.

Sie können sich vorstellen, dass wir jede Woche wieder unsere Anlauf- oder besser gesagt Antrabschwierigkeiten haben.  Nach der ersten „langen Bahn“ geht es dann aber. Zumindest für mich. Das Pferd braucht meistens noch etwas länger und zudem ganz klare Befehle.

So ist es, wie ich finde, auch im richtigen Leben. Solange wir in Situationen, oder bei Entscheidungen, noch zu wenig an uns selbst glauben und zögern merkt das sofort unsere gesamte Umwelt und reagiert dementsprechend.  So kann es auch passieren, dass immer wieder andere Entscheidungen für uns treffen.
Wie erst heute Morgen mein Pferd für mich – es ging einfach nach rechts, obwohl ich links wollte und das im Schritt, obwohl ich traben wollte (oder mein Reitlehrer das von mir wollte…). Erst nachdem ich mich selbst emotional zurechtgefunden und aufrecht hingesetzt habe und völlig bestimmend dem Pferd die richtigen Anweisungen (und körperlichen Hilfestellungen) gab – was ich mir jetzt in unserer Zusammenarbeit tatsächlich erwarte – hat es geklappt. Und dann dafür auch für den Rest der gesamten Reitstunde.

Und so ist es auch im Umgang mit allen anderen Situationen. Sobald wir selbst genau wissen was wir wollen strahlen wir das aus. Durch Mimik, Gestik und Körpersprache.
Deshalb sollten wir genau das üben und dementsprechend selbstbewusst zu unseren persönlichen Entscheidungen und Vorhaben stehen. Dann klappt nämlich auch die Umsetzung genauso wie wir uns das vorstellen. Auch wenn wir dazwischen mal „nachbessern“ müssen – solange wir wissen wo es hingeht und dieses Ziel klar fokussieren klappt auch der Rest…. Mit und ohne Pferd :o) ….

Neues aus der gesunden Genussküche

Salat aus Stangensellerie, Avocado, Kichererbsen & Thunfisch

Nachdem der letzte Salat mit Stangensellerie so gut angekommen ist habe ich heute gleich ein neues Rezept damit ausprobiert.

Dafür habe ich, wie immer, einen Bund Stangensellerie gewaschen und klein geschnitten.
In einer großen Schüssel hab‘ ich dann noch Kichererbsen (1 Dose) darunter gemischt, eine klein geschnittene halbe Avocado sowie 1 Dose Thunfisch.

Da ich es ehrlicherweise sehr gerne mag wenn Salate von der Konsistenz her ein bisschen „matschig“ sind habe ich die Avocado bewusst lieblos untergehoben um sie so cremiger zu machen :o) . Und auch mit den Kichererbsen bin ich beim Umrühren etwas unsanft umgegangen…

Das „Matschige“ muss man aber mögen – auch optisch.

Für die Marinade habe ich auch diesmal wieder meine beiden Lieblings-Öle über die Salatmischung gegeben – Oliven- & Zitronenöl. Gemischt mit ein bisschen Pulver Gemüsebrühe und einem Schuss Wasser. Fertig.

Das Rezept ist nur richtig gesund & lecker, sondern auch nahrhaft und extrem schnell fertig. Und… man kann es toll mit ins Büro und zum Picknicken nehmen :o) .

Ich zieh‘ täglich meine Ritterrüstung an…

Die brauch‘ ich auch. Aus irgendeinem Grund ist es bei mir nämlich immer turbulent. Eine meiner besten Freundinnen hat ja schon länger die Vermutung, dass das an meinem Beruf und meiner Ausstrahlung liegt.
Sie meinte, dass man beim „Heiteren Beruferaten“ bei mir maximal einen Versuch braucht um zu erkennen, dass ich – um bei ihren Worten zu bleiben – eine Psychotante bin der man alle eigenen Probleme ganz prima und unverblümt erzählen kann.

Wahrscheinlich ist das auch wirklich so. Ich ziehe Probleme nämlich magisch an. Zum Glück nicht meine eigenen. Aber die der anderen. Wobei es mir auch wirklich Spaß macht zu helfen.
Probleme zu lösen ist meine ganz große Leidenschaft!

Dafür brauche ich aber wirklich eine Ritterrüstung. Nämlich um die Dinge nicht zu nahe an mich heranzulassen. Sonst hätte ich keinen Schutzpanzer der auf mich aufpasst die Herausforderungen der anderen als meine eigenen mit nachHause zu nehmen.

So eine Ritterrüstung kann ich wirklich nur weiterempfehlen. Die braucht definitiv jeder von uns. Sonst kann es passieren, dass wir uns zu sehr für andere aufopfern und uns Dinge zudem auch zu sehr zu Herzen nehmen. Das bringt Ihnen jedoch nichts und den anderen auch nicht.

Stellen Sie sich also jeden Tag in der Früh beim Anziehen vor zusätzlich noch einen imaginären Schutzpanzer anzuziehen. Der alles, was Ihnen nicht guttut, einfach wieder abprallen lässt.
Sie werden sehen, das funktioniert ganz wunderbar. Sie werden damit viel besser auf sich selbst aufpassen und können trotzdem immer auch für alle anderen da sein. Aber nur soweit Sie es selbst zulassen wollen.

Neues aus der gesunden Genussküche

Dinkelreis-Salat mit Shrimps und grünem Spargel

Heute fordere ich Sie ein bisschen heraus – nämlich mit der Tatsache, dass wir für dieses Rezept diesmal zwei Töpfe und parallel dazu eine Pfanne zum Kochen brauchen.

Aber keine Angst… es wird trotzdem nicht kompliziert.

In einem der beiden Töpfe habe ich Dinkelreis gekocht – mit der doppelten Menge Wasser, etwas Salz und Gemüsebrühe.
Nach kurzem Aufkochen den Dinkelreis dann bitte noch für 15 Minuten gemütlich weiterköcheln lassen.
Wenn Sie das letzte bisschen Wasser dann am Ende durch ein Sieb abseihen, bleibt der Dinkel übrigens schön al dente :o) .

Im zweiten Topf habe ich zeitgleich klein geschnittenen grünen Spargel gekocht. Ebenfalls mit etwas Gemüsebrühe für den Geschmack.

Und damit’s nicht fad und zudem alles gleichzeitig fertig wird habe ich parallel dazu in einer Pfanne mit Olivenöl, Chili, Ingwer und etwas Honig die Shrimps gebraten – abgelöscht mit ein bisschen Wasser und auch in diesem Fall nochmal etwas Gemüsebrühe.

Nachdem auf diese Art, wie geplant, alles zeitgleich fertig war habe ich die Zutaten noch etwas auskühlen lassen bevor ich sie in einer großen Schüssel vermengt und mit Oliven- & Zitronenöl abgeschmeckt habe. Noch ein bisschen Salz und Pfeffer – fertig.

Wenn Sie Lust haben können Sie auch noch etwas Feta unterheben. Oder auch gesalzene Erdnüsse würden ausgesprochen gut passen.

Und wenn Sie die Shrimps jetzt beispielsweise einfach durch eine Avocado ersetzen (und den Feta auch weglassen) können Sie den Salat auch vegan genießen.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit :o)   – der kleine Aufwand mit den Töpfen und Pfannen zahlt sich wirklich aus, versprochen!

Aufbruch in ein neues Leben

Diese Überschrift habe ich gestern beim Einkaufen auf einem Journal gelesen und hab‘ mir sofort überlegt „Ich will auch…“.
Klingt das nicht einfach nur unkompliziert und schööön…. Aufbrechen in ein neues Leben. Toll….

Als ich dann so an der Kasse anstand (Rush Hour bei REWE in Frankfurt…) hab‘ ich mir überlegt was ich in meinem neuen Leben dann eigentlich wirklich alles anders machen würde….
Bis ich dann endlich dran war wusste ich „nicht viel“.

Im Endeffekt ist mein Leben so wie es ist nämlich ganz großartig. Gut… ein paar Dinge könnte ich ändern. Das werd‘ ich jetzt auch tun – irgendeinen Grund muss es ja im Endeffekt doch haben, sich von so einer Headline sofort absolut angezogen zu fühlen.

Nach einer kurzen tiefenpsychologischen Selbstanalyse in der Warteschlange bin ich aber bester Dinge, dass meine Änderungswünsche machbar und zudem auch umsetzbar sind.

Warum aber reflektieren wir alle oftmals so dermaßen schnell auf solche Themen?
Irgendwie möchte jeder, den ich frage, immer irgendwas grundlegendes in seinem Leben ändern oder sogar auch mal ganz ausbrechen. Aber wohin?
Mal ganz ehrlich. Wenn Sie die Chance hätten in ein ganz neues Leben auf(s)zubrechen… was würden Sie konkret anders machen?

Und… viel wichtiger… was würden Sie aus Ihrem jetzigen Leben dann aber vielleicht sogar schnell wieder vermissen?

Wir alle neigen dazu sehr gerne genau die Dinge zu sehen die noch nicht ganz so rund laufen wie wir uns das selbst wünschen würden. Was wäre denn aber wirklich anders – was besser?

Ich finde wir sollten – Sie und ich – das bevorstehende Wochenende mal nutzen um darüber nachzudenken was wir wirklich ändern wollen. Für immer! Und dann auch versuchen es tatsächlich umzusetzen.

Bevor wir in ein ganz neues Leben aufbrechen könnten wir jetzt im ersten Schritt doch einfach mal versuchen unser jetziges zu optimieren, oder?
Wir wissen ja auch gar nicht, ob das andere Leben dann wirklich besser wäre…

Neues aus der gesunden Genussküche

Asiatische Spargelsuppe mit grünen Freunden

Heute morgen habe ich meine diesjährige Laufsaison eröffnet und war gleich nach dem Aufstehen 5km joggen. Darauf bin ich jetzt ehrlicherweise mächtig stolz :o) . Eine hügelige unbefahrene Landstraße… und das ganz ohne stehen bleiben…
Gut… für die wirklich sportlichen unter Ihnen mag das jetzt Kinderkram sein. Ich bin trotzdem stolz.

Dazu gebracht hat mich mein neuer Reitlehrer, der mir letzten Freitag im Zuge der Reitstunde gesagt hat, dass er den Eindruck hat ich sei sehr sportlich. Deshalb wollte ich ihn keinesfalls enttäuschen und habe mit heute wieder zu trainieren begonnen. Wobei ich schon wirklich jeden Tag etwas für meine Fitness mache – aber eben nicht täglich laufen gehe… Aber fortan vielleicht wieder 1-2mal pro Woche. Das wäre zumindest der Plan :o) …

Jetzt aber genug vom Sport… Nach einem solchen Start in den Tag dachte ich mir, mir heute Abend wieder einmal eine richtig schön scharfe und zugleich gesunde Suppe zu kochen. Umso den Stoffwechsel auch noch in Schwung zu bringen.

Dazu habe ich grünen Spargel, Brokkoli und Rosenkohl relativ klein geschnitten und 20 Minuten in einer Gemüsebrühe gekocht. Von der Brühe habe ich dann in etwa 1/8l aufgehoben und gemeinsam mit dem Gemüse und einer Dose Kokosmilch für 40 Minuten weiterköcheln lassen.
Gemeinsam mit einem Esslöffel Gemüsebrühen-Pulver (von Hildegard von Bingen), und meinen beiden Lieblingsgewürzmischungen (beide vegan und glutenfrei) Harissa (für die Schärfe) und Garam Masala richtig schön scharf abgeschmeckt.

Getoppt habe ich das Ganze noch mit etwas frischem Chili ein paar fettarm gerösteten Salzerdnüssen – fettarm nicht wegen der Kalorien, sondern weil ich diese Variante einfach lieber zum Kochen nutze.

Je mehr Geduld man dann noch aufbringt umso besser wird die Suppe – wenn Sie die Kokosmilch gemeinsam mit dem Gemüse dann noch in etwa 45 Minuten richtig schön einkochen lassen, entfaltet sich der Geschmack der Gewürze immer mehr und auch das Gemüse wird minütlich besser.

Probieren Sie’s doch einfach mal aus :o) .

Viel Spaß dabei wünscht Ihnen

Ihre

Dr. Sabine Viktoria Schneider dlocked0 Med