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Die Ungewissheit auch als Chance sehen

Wir wissen alle nicht wie und wann es weitergehen wird. Was natürlich zu einer unglaublichen Verunsicherung führt. Von Tag zu Tag beginnen wir mehr nachzudenken und uns vielleicht sogar etwas mehr hineinzusteigern, dass diese Ungewissheit immer im Raum steht.

Dennoch sollten wir ganz besonders jetzt beginnen dieses „nicht wissen was kommt“ auch als Chance zu sehen. Wir können es nämlich leider nicht ändern. Niemand von uns. Wir können nur versuchen das Beste daraus zu machen.

Je negativer unsere Gedanken sind, umso kleiner ist unser Spielraum neue Ideen zu entwickeln. Und dadurch stehen wir uns im Endeffekt selbst noch viel mehr im Weg, als es die Außeneinflüsse gerade schon tun.

Ja… wir sind es alle gewohnt, dass gewisse Abläufe und Routinen in unserem Leben existieren. Diese haben wir bis dato auch noch nie wirklich in Frage gestellt. Auch, wenn wir es vielleicht sogar früher schon manchmal hätten tun sollen. Damals gab es aber eben noch keinen Grund dafür.

Aber jetzt! Wenn wir jetzt lernen diese Ungewissheit auch als Chance zu sehen und unseren eigenen Gedanken erlauben über den Tellerrand zu schauen, können wir da nun auch alle unglaublich tolle Möglichkeiten entdecken.

Sie kennen ja bestimmt den Grundsatz „Die Not macht erfinderisch“. Macht sie auch. Wenn wir es selbst zulassen. Dafür müssen wir aber wieder lernen positiv zu denken.
Sobald Sie aufgeben und resignieren gibt auch unser Ideenreichtum auf.

Halten Sie die Augen offen und beginnen Sie einmal ganz neues Terrain zu betreten. Lesen Sie online neue Fachmagazine, besuchen Sie neue Internetseiten mit Themen mit denen Sie sich noch nie wirklich auseinandergesetzt haben und öffnen Sie so Ihren eigenen Horizont täglich etwas mehr.

Und plötzlich…. beim Lesen irgendeines Artikel, beim Anschauen einer Dokumentation… von einer Sekunde auf die andere… ist sie da. Ihre ganz eigene neue Idee welche Chance Sie jetzt aus dieser herausfordernden Zeit für sich ganz persönlich mitnehmen können.

Dafür müssen Sie jedoch Augen und Ohren bitte wirklich offenhalten und die Dinge mit einer positiven Eistellung betrachten. Sonst hat Ihr Kopf nämlich keinerlei Lust Ihnen neue Ideen zur Verfügung zu stellen… Und das wäre echt schade!

Wieder miteinander reden (lernen)

Wahrscheinlich haben wir alle noch nie so viel Zeit miteinander verbracht wie im Moment.
Ein Umstand, der auf der einen Seite zwar sehr schön sein kann, weil Zeit ein wunderbares und unendlich kostbares Gut ist, auf der anderen Seite aber auch eine enorme Herausforderung.

Weil wir uns diese Zeit nämlich nicht freiwillig ausgesucht haben. Wir wurden von einem Tag auf den anderen damit zwangsbeglückt. Einfach so. Ohne wirkliche Vorwarnung.

So viel Nähe kann nun aber leider auch dazu führen, dass man sich gegenseitig, im wahrsten Sinne des Wortes, auch einmal „die Luft zum Atmen“ nimmt, oder man sich von anderen extrem eingeengt fühlt.

Umso wichtiger ist es deshalb jetzt wieder zu lernen alle Dinge, mit denen man nicht einverstanden ist, anzusprechen. Und zwar gleich zu einem Zeitpunkt, wo dies noch konstruktiv möglich ist.
Wenn wir Dinge und Umstände im miteinander, die uns stören, zu spät ansprechen wird es nämlich mit relativ großer Sicherheit passieren, dass wir dies nicht mehr wertschätzend machen. Sondern verpackt in einen Vorwurf.
Naja… und was soll ich sagen… jeder von uns weiß wahrscheinlich, wie wir auf Vorwürfe reagieren. Überhaupt in einer Zeit die emotional ohnehin schon höchstangespannt ist.

Dann kann es passieren, dass man sich wegen Kleinigkeiten unglaublich streitet.

Die Sache mit der Kommunikation und dem sogenannten „miteinander reden“ ist ja ohnehin schon eine enorm schwierige. Spätestens seit den Erkenntnissen des Psychologen Friedemann Schulz von Thum wissen wir, dass eine Nachricht vier Seiten hat. Vier! Es geht also nicht nur darum was wir sagen (wobei das ja eigentlich eh schon reichen würde). Nein… es geht beispielsweise auch darum in welcher Beziehung wir zueinander stehen und wie der / die andere die Nachricht deshalb aufnimmt.

Ich möchte mit diesem Modell jetzt nicht zu sehr in die Theorie abschweifen. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass es immer darum geht wie wir eine Nachricht verpacken. Weil unser Gegenüber sie nämlich sozusagen „auspackt“. Und dann kann es passieren, wenn die Beziehung zwischen zwei Personen ohnehin schon etwas angespannt ist, dass die Nachricht völlig anderes „ausgepackt“, also interpretiert wird, als wir es ursprünglich gemeint haben.

Und jeder von uns weiß wie hochehrgeizig man sich über die Dinge streiten kann, obwohl man eigentlich die ganze Zeit aneinander vorbeispricht.

Deshalb mein Tipp, ganz besonders für die nächste Zeit des engeren Zusammenlebens. Wenn Sie merken, dass Ihr Gegenüber nach einer Aussage von Ihnen beginnt im Gesicht rot anzulaufen, oder Sie bei sich selbst merken, dass Ihre Atmung immer schneller wird und sie schon Luft holen um Ihren Gesprächspartner verbal „platt“ zu machen, weil sie gar nicht fassen können was er / sie anscheinend gerade schon wieder gesagt hat. Also… bevor Sie beginnen zu diskutieren, oder gar zu streiten…

Fragen Sie doch einfach mal ganz in Ruhe nach „Wie hast du das denn gerade gemeint?“.
Oder versuchen Sie auch einmal für zwei Sichtweisen Platz zu lassen und sagen Sie doch mal statt „Ja, aber…“. „Okay, du siehst die Sache so. Ich sehe das Ganze ein bisschen anders. Ich finde ja, das ist so und so. Was meinst du dazu?“

Lassen Sie sich überraschen wie toll Sie dann möglichweise wieder miteinander reden können. Nämlich wenn Sie Platz lassen für verschiedene Meinungen. Oder im ersten Schritt einmal klären, ob Sie überhaupt vom Selben sprechen.

Und wer weiß… vielleicht geben Sie sich so ja sogar die Möglichkeit sich wieder ganz neu kennen zu lernen. Miteinander zu reden und insbesondere auch sich gegenseitig zuhören sollen hierfür nämlich eine wirklich tolle Sache sein :o) . Versuchen Sie’s doch gleich mal aus.

In der Ruhe lernen wir wieder auf unsere eigene innere Stimme zu hören

Im Moment haben wir alle mehr Zeit als sonst. Wir können uns nicht mit Freunden treffen oder einfach mal spontan auf ein Glas Wein gehen und ganz gemütlich über alles plaudern was uns gerade beschäftigt.

So beginnen wir uns (notgedrungen) wieder viel mehr mit uns selbst zu beschäftigen. Und im nächsten Schritt auch wieder auf uns selbst zu hören.

Im Normalfall, wenn wir Außenstehenden von einer Idee, oder auch einer persönlichen Herausforderung, erzählen bekommen wir in irgendeiner Form eine Rückmeldung. Entweder Zuspruch, oder vielleicht sogar auch ein Abraten etwas besser doch nicht zu machen. Wie auch immer diese Rückmeldung aussehen mag. Wir bekommen dadurch eine Außensichtweise suggeriert. Die uns positiv, wie auch negativ, beeinflussen kann.

Das fällt, ob unserer aktuellen Situation, nun aber einfach so weg. Wir sind also auf uns und unsere eigene Intuition gestellt. Und das ist ganz wunderbar! Ehrlich!
Auch, wenn es für viele am Anfang vielleicht schon ein bisschen beängstigend ist sich plötzlich alles mit sich selbst ausmachen zu müssen.

Etwas Besseres kann Ihnen gar nicht passieren. Diesmal kann Sie nämlich niemand fremdsteuern was Ihre Ideen und eigenen Gedanken angeht.

Jetzt mal Hand auf’s Herz. Wie oft haben Sie sich durch andere schon von etwas abbringen lassen? Oder auch zu etwas überreden? Obwohl Ihre innere Stimme Ihnen ganz eindeutig kommuniziert hätte das besser nicht zu tun. Trotzdem haben Sie sich von außen beeinflussen lassen.

Wir haben jetzt in dieser, was die Außenwelt betrifft ungewohnt ruhigen Lebensphase, alle die Möglichkeit wieder zu lernen auf unsere eigene innere Stimme zu hören. Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit ganz in Ruhe hinzuhören. Auch über einen längeren Zeitraum. Dann werden Sie die Erfahrung machen, dass Sie gar niemanden von außen brauchen um Dinge mit sich zu klären und selbständig zu entscheiden.

Greifen Sie auch nicht zum Telefon um jemanden anderen zu bitten eine Entscheidung für Sie zu treffen. Oder mit Ihnen zu diskutieren.

Jede Lösung, jede Entscheidung, können Sie alleine treffen. Nämlich deshalb weil Sie alles was Sie dafür brauchen in sich selbst tragen. Sie müssen nur wieder lernen nach der Lösung in sich selbst zu suchen. Ich weiß ganz sicher, dass Sie genau das finden werden was Sie für sich brauchen. Da gibt es gar keinen Zweifel! Die falschen Zweifel dafür würden nur und ausschließlich von außen kommen.

Also hören Sie wieder auf sich selbst und Ihre eigene Intuition. Dann können Sie gar nichts falsch machen. Denn niemand weiß so genau was für Sie gut ist und was nicht wie Sie selbst!

Es ist wieder einmal Zeit für ein richtig gemütliches Frühstück im Bett… Mit selbstgemachter Erdnussbutter…. Soooo lecker!

Wie ich finde ist es an diesem Wochenende jetzt echt an der Zeit wieder einmal ganz gemütlich und hingebungsvoll zu frühstücken. Und zwar im Bett! Im Moment wird uns allen emotional so unglaublich viel abverlangt, dass wir jetzt unbedingt auch wieder einmal auf uns schauen müssen.

Und was wäre ein schönes Frühstück ohne Erdnussbutter? Und noch dazu… ohne selbstgemachte Erdnussbutter? Diese könnt‘ ihr dann entweder auf ein schönes Stück frisch aufgebackenes Baguette geben, oder, wie ich, in euren Bananen-Porridge mischen. Hier sind der Kreativität überhaupt keine Grenzen gesetzt. Es ist auch total schön sich einfach mal nur mit dem Glas Erdnussbutter hinzusetzen und hingebungsvoll rauszulöffeln. Oder… zum Rauslöffeln eine Banane genießen. Das ist pure Seelennahrung :o) .

Die Erdnussbutter selbst ist ruckzuck fertig – und hält in einem luftdichten Glas im Kühlschrank sicher eine Woche.

Dafür nehme ich 250g geschälte (nicht gesalzene) Erdnüsse und verteile sie im ersten Schritt mal großzügig auf einem, mit Backpapier ausgelegtem, Backblech um sie bei 180 Grad (Umluft) für 10 Minuten geschmacklich schön zu entfalten.

Danach kommen sie in einen Küchenmixer. Die warmen Erdnüsse mit einer Prise Salz, wenn ihr wollt auch ein bisschen Zimt, rein in den Mixer und auf mittlerer Stufe für 10 Minuten richtig schön cremig werden lassen.

Ich selbst hebe dann immer noch ein paar grob gehackte Erdnüsse unter um die Butter schön crunchy zu machen.

Ab in den Kühlschrank und spätestens am Nachmittag schon den ersten Löffel genießen. Dafür müsst ihr auch gar nicht bis zum nächsten Frühstück warten. Ihr könnt‘ ja am Nachmittag schon mal eine Kugel Vanilleeis (wer mag mit veganem Eis – hier mag ich das von Spar Veggie besonders gerne) mit Erdnussbutter am Balkon genießen. Oder auch mit in den Park nehmen.
Besonders großartig wird das Eis, wenn ihr beides kurz gemeinsam in den Mixer gebt (1 Kugel Eis, 1 Esslöffel Erdnussbutter) und danach noch mal für eine halbe Stunde in den Tiefkühler stellt.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende und viel Spaß beim Genießen!

Geborgenheit ist oftmals viel wichtiger als nur Sicherheit

Wir alle streben im (normalen) Alltag nach Sicherheit. Wir wünschen uns einen sicheren Arbeitsplatz, wenn möglich mit tollen Aufstiegsmöglichkeiten, ein sicheres Dach über dem Kopf und für viele von uns ist auch ein sicheres Auto von größter Bedeutung.

Bei all‘ diesen Dingen möchte ich mich selbst gar nicht ausnehmen. So wurden wir bei uns, bis zu einem gewissen Grad, auch alle erzogen. Spätestens seit dem Satz „Du lernst nicht für dich, sondern für’s Leben“ wissen wir, dass Leistung und Sicherheit eine Art Symbiose bilden.

Trotzdem ist Sicherheit auf Dauer nichts was uns wirklich glücklich macht. Gut… ein Job und eine Dach überm Kopf sind alles Dinge die uns absichern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber glücklich können uns diese Sachen nicht machen.

Dafür brauchen wir Geborgenheit. Und davon, genau in einer solchen Lebenssituation wie wir sie im Moment alle erleben müssen, ganz besonders viel.

Wir sollten unbedingt wieder lernen darauf zu achten, uns selbst und dadurch auch allen anderen in unserer Umgebung, ein Gefühl von tiefer Geborgenheit geben.
Genau diese tiefe Geborgenheit gibt uns dann nämlich die Sicherheit, die wir im Moment alle so dringend brauchen. Eine Sicherheit auf Herzensebene. Sich wohl fühlen, fallen lassen und zu wissen ganz bestimmt aufgefangen zu werden. Das ist ein Gefühl, das uns durch diese herausfordernde Zeit tragen kann.

Diese Zeit jetzt können wir nämlich nur gemeinsam durchleben. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme, Achtsamkeit und viel Geborgenheit. Auf diese Art können wir sogar gleich auch schon etwas für unsere Zukunft daraus lernen. Für all‘ diese so unglaublich wichtigen und wertschätzenden Eigenschaften im Zusammenleben bleibt sonst nämlich leider eh oft viel zu wenig Zeit.

Man darf nicht alles glauben, was man denkt

Gerade jetzt haben wir alle unglaublich viel Zeit nachzudenken. Zu viel Zeit… So kommen nämlich leider auch alle negativen Gedanken plötzlich wieder in den Vordergrund für die wir im Normalfall, während vollgefüllten Arbeitstagen, gar keine Zeit haben.

Und genau diese Gedanken verunsichern uns jetzt auch. Von Tag zu Tag ein bisschen mehr.

Deshalb sollten wir uns selbst keinesfalls alles glauben, was wir denken. Unser Gehirn kann da nämlich richtig boshaft sein. Während einer Lebensphase, in der wir uns ohnehin schon ausgesprochen unwohl fühlen, kommen dann immer noch mehr Gedanken die das Unwohlsein ständig noch ein Stückchen mehr intensivieren. Wenn wir zu viel nachdenken kann es dann sogar passieren, dass wir uns irgendwelche, absolut unrealistischen, Horrorszenarien im Kopf ausmalen und irgendwann sogar tatsächlich selbst daran glauben.

Hören Sie auf damit! Ihnen selbst zuliebe. Das bringt gar nichts außer, dass Sie sich Ihr Leben freiwillig noch viel schwerer machen als es im Moment vielleicht eh schon ist.

Bauen Sie eine Schutzmauer um Ihre eigene Gedankenwelt. Eine Mauer die alle aktuellen negativen Meldungen zwar realistisch aufnimmt, aber nicht weiter negativ ausdehnt. Beginnen Sie stattdessen wieder positiv zu denken. Lenken Sie Ihre Gedanken in die komplett andere Richtung. Weg von zu viel Negativismus hin zu Optimismus. Davon darf es dann ruhig auch ein bisserl mehr sein.

Optimismus ist nämlich genau das, was wir jetzt alle brauchen. Der tut uns und unserer Seele unglaublich gut und zugleich auch unserem Immunsystem. Positiv denkende Menschen sind übrigens auch viel weniger anfällig für Krankheiten. Das wurde schon früher in unzähligen Studien bewiesen.

Was auch eine gewisse Grundlogik hat. Wenn es mir gut geht, ich positiv und optimistisch eingestellt durchs Leben gehe habe ich eine völlig andere Ausgeglichenheit und innere Resilienz als wenn ich mit gebückter Haltung und traurig ohnehin immer schon nur mit dem Schlimmsten rechne.

Demnach sollten wir mit heute definitiv alle aufhören uns alles Negative, was wir hören und was sonst noch so an selbstgebastelten Hiobsbotschaften in unserem Kopf aufpoppt, zu glauben.  
All das werden wir fortan sofort zur Seite zu schieben und stattdessen an etwas Schönes, Positives, denken. Einverstanden?

Ein unheilbarer Optimist hat nämlich mit Sicherheit viel mehr vom Leben als ein unheilbarer Pessimist. Und beide haben nur ein Leben. Also sollten wir uns doch unbedingt für das Positive entscheiden… Oder….?

Ängsten ganz einfach ihre Macht nehmen…

… das klingt wahrscheinlich leichter als es ist. Ängste kennen wir alle. Ab einem gewissen Alter in unserer Kindheit, sagen wir so mir knapp zwei Jahren, verspüren wir das erste Mal dieses ungute Gefühl etwas nicht tun zu wollen und auch gar nicht zu können. Weil wir Angst davor haben.
Wenn wir damals zum Beispiel am Spielplatz ganz oben auf dem Klettergerüst gestanden sind und jemand anderes zu uns gesagt hat „Spring doch einfach runter“. Furchtbar… Also ich bin nie gesprungen. Ich gebe es ganz ehrlich zu. Ich habe bei so etwas aber auch definitiv noch nie zu den ganz Mutigen gehört.

Angst entsteht in uns immer dann, wenn wir bis zu einem gewissen Grad auch fremdbestimmt sind. Oder, wir uns Dinge selbst zu wenig zutrauen. Jedes Mal wenn wir uns in einer Situation überfordert fühlen kommt wieder dieses Gefühl der Leere und Gedanken wie „Das schaffe ich doch nie, das muss ich erst gar nicht erst versuchen“, oder „Das ist völlig aussichtslos, da kann ich gleich von vornherein aufgeben“ in uns auf.

Schieben Sie all‘ diese Sätze jetzt einfach mal zur Seite und betrachten Sie die Herausforderung, die Ihnen möglicherweise gerade jetzt im Moment Angst macht, einmal ganz bewusst. Rein rational. Lassen Sie alle Emotionen außen vor. Wenn Sie die Situation, alles was Unbehagen in Ihnen auslöst, jetzt noch einmal ganz bewusst betrachten und wahrnehmen. Was daran macht Ihnen jetzt wirklich am meisten Angst?

Ganz ohne Emotionen. Wie würden Sie rein rational mit dieser Angst jetzt umgehen?

Was würden Sie heute zum Beispiel ganz oben am Klettergerüst machen? Ich persönlich genau dasselbe wie damals. Ich beschließe auch heute wieder ganz sicher nicht zu springen, sondern einfach wieder hinunter zu krabbeln. Schritt für Schritt. Bis ich wieder festen Boden unter den Füßen spüre.

Diese „Schritt für Schritt-Taktik“ ist auch heute noch ein sensationeller Weg um ans Ziel zu kommen. Es sind nämlich gar nicht die kleinen Schritte die uns Angst machen. Es ist das große Ganze, von dem wir glauben ganz bestimmt daran zu scheitern, weil wir es uns selbst nicht zutrauen.

Lösen Sie sich von dieser oftmals so beängstigenden Sichtweise. Überlegen Sie sich doch einmal, was Sie in so einer Situation zu Ihren eigenen Kindern, oder auch Nichten und Neffen, sagen würden. Was sind sinnvolle erste kleine Schritte um der Angst ganz einfach auszuweichen und stattdessen mutig  entgegenzutreten?
Wenn wir mit Kindern sprechen nehmen wir alle immer sofort eine unglaublich liebevolle und fürsorgliche Haltung ein. Und erkennen dadurch für die Kleinen ganz unkomplizierte und einfache Lösungsvorschläge um ihre Angst zu verlieren.

Wenn Sie Ihre eigene Angst vor etwas jetzt auch einmal genau auf diese Art und Weise betrachten. Was würden Sie in diesem Zusammenhang Ihrem eigenen inneren Kind raten? Genau dieses „innere Kind“ steuert nämlich Ihre Angst. Der Erwachsene in Ihnen kennt die Lösung. Schon lange… Sie müssen ihm nur wieder einmal zuhören.  

Lernen Sie sich wieder selbst zu vertrauen und ganz besonders auch etwas zuzutrauen. Dann werden Sie für (fast) alle Ihre Herausforderungen auch selbst eine Lösung finden. Ganz ohne weiterhin Angst davor haben zu müssen.