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Ich ändere was ich ändern kann. Nämlich mich selbst!

Wie oft wünschen wir uns andere Menschen ändern zu können…? Ob ihres Verhaltens, ihrer individuellen Einstellung zu Dingen, oder etwaigen anderen Eigenschaften die uns einfach stören, weil wir selbst anders agieren.

Leider wird uns das aber nie gelingen. Weil jeder von uns nun mal eben so ist, wie er ist. Und niemand, Sie selbst wahrscheinlich auch nicht, sich einfach mal so ändern möchte nur um es anderen recht zu machen.

So ist die einzige Möglichkeit, die uns nun noch bleibt, doch eigentlich nur die uns selbst zu ändern. Oder zumindest unsere Einstellung zu vielen Dingen.
Von dem, das wir uns über diverse Sachen und Gegebenheiten ärgern, die wir aber ohnehin nicht ändern können, wird es ja nicht besser. Eher im Gegenteil. Manche Dinge, oder auch manche (für einen selbst vielleicht unangenehme) Mitmenschen, müssen wir lernen so zu nehmen wie sie sind. Ob uns das gefällt, oder nicht. Sonst machen wir uns dadurch ja nur selbst das Leben schwer. Und dem anderen fällt’s vielleicht nicht einmal auf…

Was wir aber tatsächlich ändern können ist unsere persönliche Einstellung.

Deshalb sollten wir uns alle selbst wieder öfter an der eigenen Nase nehmen und die eine, oder andere, Situation die uns emotional nahe geht und ärgert, mit einem gesunden Abstand betrachten und mal überlegen was wir für uns – und unsere individuelle Einstellung – in genau dieser Situation jetzt anders machen können.

Sie werden sehen. Dann sind viele, bis dato durchaus herausfordernden, Gegebenheiten gar nicht mehr so schlimm und zudem viel weniger energieraubend.

Neues aus der gesunden Genussküche

Grillgemüse mit Hummus

Haben Sie schon einmal probiert wie extrem lecker es schmeckt, wenn man Gemüse aus dem Backofen isst?
Das ist ein bisschen wie Urlaub am Meer. Ich hab‘ mir dieses Essen gestern Abend wieder einmal zubereitet und ganz gemütlich, bei einem schönen Glas Wein, auf meinem Balkon genossen.

Dafür habe ich kleine Tomaten, Paprika, Fenchel, Radicchio Trevisano (Salatblätter) klein geschnitten und mit grobem Salz und Olivenöl zuerst in einer Schüssel mariniert, bevor ich alles auf ein Backblech gelegt und in den Ofen geschoben habe. Diesen habe ich während meinen Vorbereitungsarbeiten bereits auf 180° (Umluft) vorgeheizt und das Gemüse dann bei etwas reduzierten 160°  für 35 Minuten im Ofen gelassen (das kann je nach Ofen auch ein bisschen schneller gehen, oder länger dauern – man kann optisch aber sehr gut erkennen, wann das Gemüse fertig ist).
Nach 15 Minuten „Backzeit“ habe ich dann noch ein paar Stangen frischen Rosmarin auf das Gemüse gelegt – zuvor habe ich die Gemüsestücke auch noch gewendet.

Für die letzten 5 Minuten wechselte ich die Einstellung noch von Umluft auf Oberhitze.

Während das Gemüse im Backofen mediterrane Urlaubszüge annahm habe ich im Thermomix (dafür eignet sich aber auch jeder andere Mixer) eine Dose vorgegarte Kichererbsen (abgetropft und gut abgewaschen) mit 2 Esslöffeln Tahini (orientalische Sesampaste), 125ml Wasser, einem großzügigen Schuss Sesamöl und ein paar leicht gesalzenen Erdnüssen püriert und einer Harissa Gewürzmischung, Salz & Pfeffer abgeschmeckt.

Fertig. Das Ganze dann auf einem Teller schön dekorieren und einem kleinen kulinarischem Kurzurlaub steht nichts mehr im Weg :o) .

Der Hummus hält sich im Kühlschrank übrigens noch ein paar Tage und das Grillgemüse passt, sollte noch eines übrig bleiben, am nächsten Tag ganz prima als Beilage, oder auch als Topping auf einem Salat.

Guten Appetit und einen schönen kulinarischen Kurzurlaub wünscht Ihnen

Ihre

Dr. Sabine Viktoria Schneider  

Meine Entscheidungsformel: Wann wir Dinge unbedingt tun sollten…

Oftmals gibt es Entscheidungen im Leben die man von seinem tiefsten Inneren heraus unbedingt treffen möchte. Man spürt richtig wie toll sich die Gedanken daran anfühlen. Und trotzdem… jedes Mal wenn wir dann soweit sind die Entscheidung wirklich endgültig zu treffen, mit allen Konsequenzen, machen wir einen Rückzieher.

Weil wir wieder unsere eigenen Glaubenssätze gewinnen lassen. Die uns Gedanken schicken wie „Das schaffst du sowieso nicht“, oder „Dafür geb‘ ich meine Sicherheit lieber doch nicht auf“, etc..
Auch unser eigenes inneres autoritäres Elter-Ich redet plötzlich hochmotiviert, wenn auch ungefragt aber dafür umso ehrgeiziger, mit. Und wir sind mittendrinnen in einer Argumentationskette die gegen uns spricht. Wir schaffen es also wirklich, uns eine – von uns selbst gefällte! – Entscheidung selbst auch wieder auszureden. Eigentlich faszinierend, oder?

Derweil gibt es einen ganz einfachen Trick den wir alle immer dann anwenden können, wenn wir uns noch nicht ganz sicher sind ob wir etwas nun wirklich machen wollen, oder lieber doch nicht.

Wenn es wirklich die richtige Entscheidung ist dann …

Punkt 1: Geht uns die Idee dazu einfach nicht mehr aus dem Kopf und wir denken immer und immer wieder daran  und
Punkt 2:  wir zugleich trotzdem auch Angst vor der Entscheidung  haben.

Wenn diese beiden Punkte zutreffen, dann, und nur dann, ist es definitiv die richtige Entscheidung. Und Sie sollten sich unbedingt dafür entscheiden. Die Angst wird sich dann, nach der tatsächlichen Entscheidung für etwas, nämlich plötzlich als Ihr bester Antreiber herauskristallisieren.
Alles was Ihnen egal ist, oder keine richtige Herausforderung darstellt, wird nämlich niemals so gut funktionieren wie die Dinge die uns, durch unsere eigene Angst davor, unser eigenes Handeln, antreiben.

Genau so, mit dieser Entscheidungsformel, erreichen wir alle alles was wir uns vornehmen. Weil wir es dann auch wirklich wollen!

Was ist das Geheimnis für gutes Gelingen?

Eine gute Einstellung! Es gibt Dinge, an die glauben wir selbst ganz fest. Und sie gelingen uns. Weil wir auch keine Sekunde daran zweifeln. Unser Bauchgefühl gewinnt hier ganz souverän gegenüber dem grübelnden Kopfgefühl.

Scheitern können wir nur, wenn wir zu viel nachdenken und ob dieser Tatsache auch vergessen an uns zu glauben. Oder noch viel schlimmer, es uns selbst erst gar nicht zutrauen. Weil wir Stimmen von außen mehr vertrauen als unserer eigenen. Oder weil wir seit unserer Kindheit mit Glaubenssätzen gepiesackt werden, die wir dann irgendwann auch wirklich glauben. Und unser Leben danach ausrichten.

Derweil ist die Lösung so einfach. Die liegt nämlich auch in unserer Kindheit. Dort sind all‘ unsere tiefsten Bedürfnisse verankert. Unser Bauchgefühl ist zugleich auch unser inneres Kind. Das immer weiß, was wir uns wünschen und ganz besonders auch welche Bedürfnisse wir haben.

Je erwachsener wir werden umso mehr beginnen wir aber plötzlich auf unseren Kopf zu hören. Und der hat sehr häufig die ganz schlechte Angewohnheit nicht ans gute Gelingen zu glauben, sondern ans böse Scheitern. Und der Kopf schickt daraufhin dem Bauch, unserem Kinder-Ich, die Botschaft es doch einfach lieber sein zu lassen und gar nicht erst zu probieren.

Glauben Sie mir. Das einzige was Sie in diesem Zusammenhang dann sein lassen sollten ist genau das – es Ihrem Kopf zu glauben. Lernen Sie wieder Dinge einfach auszuprobieren. Und fest daran zu glauben.
Sonst hätten wir doch alle auch niemals gelernt zu laufen, oder gar Fahrrad zu fahren. Oder bin ich hier gar die Einzige die umgefallen ist, sich weh getan hat und trotzdem wieder aufgestanden ist? So ist das nunmal eben. Kinder wissen aber, dass sie es schaffen werden. Und wir Erwachsenen wissen es irgendwann nicht mehr. Deshalb müssen wir es wieder lernen. Und damit das schneller geht auch jetzt sofort damit anfangen! Das ist das ganze Geheimnis. Die Lösung, ob etwas gelingt oder nicht, sind im Endeffekt nur Ihre eigenen Gedanken….
Wenn diese positiv sind, werden Sie nämlich auch bei Schwierigkeiten sofort eine Lösung finden. Wie damals beim Radfahren lernen. Sie sind einfach wieder aufgestiegen und haben den einen, oder anderen, Fahrfehler einfach nicht mehr gemacht. Ich kenne zumindest niemanden der zweimal falsch über einen Kanaldeckel gefahren ist. Aber auch niemanden, der nie am eigenen Leib spüren musste, wie es sich anfühlt, wenn es nunmal eben passiert…

Neues aus der flotten Genussküche

Grüner Spargel mit Dinkel und Feta

Heute hab‘ ich schon sooo einen Hunger, dass es echt schnell gehen muss. Trotzdem möchte ich, meinem Magen zuliebe, gerne etwas warmes essen.

Im Tiefkühler hatte ich noch klein geschnittenen grünen Spargel. Diesen hab‘ ich in etwas Olivenöl, abgelöscht mit ein bisschen Gemüsebrühe, ein paar Minuten eingekocht bevor ich eine kleine Dose Dinkel (genussfertig) untergehoben habe – gemeinsam mit einigen Stückchen klein geschnittenem Feta und einer Handvoll fettarm gerösteten Erdnüssen.

Statt Dinkel würde hier auch eine Portion Naturreis, oder Quinoa sehr gut passen.

Etwas Salz und Pfeffer und schon war mein Abendessen fertig. Warm, wirklich lecker und auch noch richtig gesund.

Das sollten Sie unbedingt auch mal ausprobieren.
Wie immer bei mir ist auch dieses Essen, sollte etwas übrig bleiben, auch wieder als Salat für den nächsten Tag geeignet.
Mit etwas Olivenöl – und wer mag auch Balsamico Essig – haben Sie so im Handumdrehen einen feinen Salat, den Sie auch jederzeit mit ins Büro nehmen können.

Und für den Fall, dass nicht mehr allzu viel übrig sein sollte und Sie den Salat noch etwas aufpeppen wollen, passen ein paar gebratene Scampi sehr gut dazu. Diese schmecken auch kalt extrem lecker. 

Bleibe in deiner Verantwortung

Diesen Satz habe ich neulich gelesen und denke seitdem regelmäßig darüber nach. „Bleib‘ in deiner Verantwortung“.
Ja… wenn das so einfach wäre habe ich mir dann bei mir selbst gedacht. Ich weiß ja nicht einmal immer was meine Verantwortung tatsächlich ist.

Meine Umwelt reflektiert mir sogar sehr häufig, dass ich mich für Dinge verantwortlich fühle, bei denen es gar nicht nötig wäre. Ja … was jetzt… wo fängt denn meine Verantwortung an und wo hört sie auf?

Und wie kann ich lernen loszulassen? Das ist für mich eine der größten Herausforderungen. Als Psychologin weiß ich bei allen anderen Personen immer ganz genau was sie tun sollen – und was auch nicht. Nur bei mir selbst wird das schwierig.

Erst neulich hat eine meiner besten Freundinnen zu mir gesagt „Sei nicht immer so streng zu dir selbst“. Und sie hat recht. Ich bin einer der verlässlichsten Menschen die ich kenne. Was aber nicht nur Vorteile hat. Ganz im Gegenteil. Damit stresse ich mich nämlich oft selbst – und andere sowieso.

Ich beantworte meine Mails prinzipiell sofort (da hoffe ich beim Fahren dann sogar auf rote Ampeln um ja möglichst schnell ein Feedback geben zu können), bin immer schon 10 Minuten vor einem Treffen da (privat, wie beruflich) und checke auch auf Urlaub einmal täglich meine Mails um ja immer für alle verfügbar zu sein.

Wo soll ich nun aber beginnen meine Grenzen zu setzen? Und auch einmal „nein“ zu sagen. Das wird eine schwierige Aufgabe. Trotzdem nehme ich mir jetzt ganz fest vor, in meinem Alltag Prioritäten zu setzen. Und zu lernen in meiner eigenen Verantwortung zu bleiben. Wie ich das machen werde? Ganz einfach. Ich werde zukünftig bei jeder Aufgabe und auch Bitte, die von außen an mich herangteragen wird, überlegen ob das wirklich in meinen individuellen Verantwortungsbereich fällt und ansonsten auch einmal nein sagen. Mein ganz großes Vorhaben ist es nämlich fortan wieder zu lernen auf mich selbst aufzupassen. Und neben Fremd- auch gaaaanz viel Eigenverantwortung zu übernehmen.
Vielleicht haben Sie ja auch Lust an diesem Experiment teilzunehmen….?

Neues aus der gesunden Genussküche

Kürbis Curry mit Quinoa

Heute hatte ich wieder einmal Lust etwas Warmes zu essen. Zum Wetter passend. Nachdem es bei uns in Salzburg im Moment schon etwas herbstlich ist.

Dafür hab‘ ich tiefgekühlte Kürbisstücken (vom Hofer, in Deutschland Aldi) in etwas Olivenöl gemeinsam mit Zwiebeln und Chili angeschwitzt und mit Harissa und Garam Masala Pulver gestaubt bevor ich alles mit ein bisschen Wasser abgelöscht habe (ca. 125ml).
Zum Einkochen hab‘ ich noch  etwas Gemüsebrühe (von Hildegard von Bingen) beigemengt und eine Dose Kokosmilch.
Nach etwa 20 Minuten, in denen alles gemütlich vor sich hingeköchelt hat, habe ich noch eine Dose Quinoa (von Spar Vital, genussfertig) untergehoben und das Ganze, mit ein paar gesalzenen Erdnüssen verfeinert, noch weitere 10 Minuten vor sich hinköcheln lassen.

Wer mag, kann auch noch eine Dose vorgegarte Kichererbsen dazu geben und die letzten 10-20 Minuten mitköcheln lassen.

Vor dem Servieren hab‘ ich alles mit den oben schon erwähnten Gewürzmischungen und Kurkumapulver noch einmal etwas nachgeschärft. Fertig.

Eine Hälfte hab‘ ich gleich gegessen, die zweite für später mal eingefroren. In der Hoffnung, dass der Sommer jetzt doch erst einmal wieder zurückkehrt. So hab‘ ich gleich einen Vorrat, wenn der Herbst das nächste Mal anklopft :o) .

Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit wünscht Ihnen

Ihre

Dr. Sabine Viktoria Schneider

Schnell, gut & gesund – Ideen aus der flotten Genussküche

Avocado mit Feta

Es gibt Tage da bleibt ganz wenig Zeit zum Essen und noch viel weniger um sich ein gesundes Essen zuzubereiten.

Da heißt es dann improvisieren, bevor man übermütig zu irgendeinem ungesunden Fastfood greift – was man danach, mit Sicherheit, auch sehr schnell wieder bereuen würde. Unser Körper mag dieses „schnelle Essen“ nämlich gar nicht.

Nachdem es bei mir heute aber trotzdem flott gehen musste und ich überhaupt keine Zeit hatte etwas Feines zuzubereiten hab‘ ich mich entschieden einfach nur eine Avocado mit einem Stück Feta zu essen.

Dafür hab‘ ich eine halbe Avocado aufgeschnitten und mit groben Salz verfeinert. Dazu hab‘ ich ein Stück Feta angerichtet. Mit etwas Olivenöl. Fertig. Die Kombination aus Avocado und Feta schmeckt ausgesprochen lecker und ist zudem unheimlich gesund. Und außerdem zubereitet in 3 Minuten – das geht auch im Büro. Und schmeckt sogar ein bisschen nach Urlaub :o) …

Ich darf auf meine ganz eigene Art sportlich sein!

Mal ganz ehrlich… Sind Sie jemand der wirklich regelmäßig Sport betreibt und das vielleicht auch sogar noch freiwillig?

Oder gehören Sie zu den Menschen die es sich regelmäßig vornehmen, dann hochmotiviert auch noch das nötige Equipment kaufen und die unter Umständen nötigen Mitgliedschaften abschließen – sehr beliebt sind hier übrigens die 2-Jahres-Verträge, weil man hier meistens irgendwelchen Angeboten gefangen wird, die zufälligerweise stets nur noch ganz wenige Tage aktuell sind, deshalb empfiehlt es sich natürlich auch immer gleich zu unterschreiben… – und im Endeffekt haben Sie dann ein spitzenmäßiges, hochprofessionelles Equipment, eine 2-Jahresmitgliedschaft (gut verhandelt mit einem Gratis-Monat) und, auf was es zumindest bei mir persönlich letztendlich hinausläuft, einen Ehrenstatus im Fitnesscenter.

Um diesen Ehrenstatus auch zu erlangen, müssen Sie sich nur wie folgt verhalten:

Pünktliches bezahlen der Monatsgebühr, seltenes Erscheinen Vorort – um so die Geräte für die anderen Mitglieder frei zu halten (insbesondere für die mit Zahlungsschwierigkeiten, um so den betriebswirtschaftlichen Aspekt des Fitnesscenters gerecht zu werden) und möglichst auf die Kündigungsfrist zu vergessen und so den Vertrag automatisch um mindestens 12 Monate zu verlängern.

So tut man zwar im Endeffekt leider noch immer nichts für die eigene Gesundheit, aber immerhin für die Wirtschaft…

Nach erfolgreicher wirtschaftlicher Unterstützung von insgesamt drei Fitnesscentern habe ich persönlich mir dann überlegt, nun doch etwas ändern zu müssen – bzw. auch zu wollen.

So habe ich begonnen, nach Kündigung meines Sponsorenvertrages mit dem Fitnessclub, andere Sportarten, nämlich welche ohne Mitgliedschaften, auszuprobieren.

Wie beispielsweise regelmäßiges joggen gehen. Dafür hatte ich das nötige Equipment sogar schon zu Hause…
Also eine richtig sparsame Möglichkeit in die Welt der Jogger einzusteigen.

Mein persönlicher Motivationsgrad war bei jedem Mal verpflichtendem joggen gehen auf einer Skala von 0-10 bei ca. 5 (zumindest an den guten Tagen).
Trotzdem habe ich es über einen längeren Zeitraum wirklich durchgezogen.
Dieser Ehrgeiz führte im Endeffekt zu zwei Resultaten:

  1. Ich passte nicht mehr in meine Lieblingswinterstiefel weil ich eine sehr ausgeprägte Wadenmuskulatur entwickelte (die Gesäßmuskulatur war die ersten Monate von meinem Ehrgeiz leider noch weniger angetan) und ich
  2. Ich am Abend zuvor oft schon wirklich schlechte Laune bekam, wenn ich wusste am nächsten Tag gleich in der Früh laufen gehen „zu müssen“ – nur, weil ich es mir fest vorgenommen hatte.

Es musste also eine Lösung her…

Mein Wille sportlich zu sein war ungebrochen da – die Frage war jetzt aber… Basierend auf welcher Sportart wollte ich diesem Willen nun tatsächlich langfristig nachgehen?

Ich erstellte also eine Liste, was mir wirklich Spaß macht und was man trotzdem als eine Art Sport bezeichnen kann…

Meine eigene Liste:

Yoga
Schwimmen
Reiten
Powerwalken
Wandern
Trampolin springen
Strammes spazieren gehen

Die Lösung war also ganz leicht. Ich beschloss, von allem etwas zu machen. Ausgewogen und abwechslungsreich.

Ich bin zusammengefasst also weggegangen von der Idee in einer einzigen Sportart  perfekt zu werden, sondern stattdessen gelernt meinen individuellen Bewegungsplan zu erstellen.

Und mich zur Belohnung (nach walken, wandern, schwimmen & Co.) auch regelmäßig massieren zu lassen umso meiner Muskulatur und mir selbst auch eine schöne und verdiente Pause zu gönnen. Manche Menschen sehen das ja sogar auch als Sport an. Das tue ich zwar nicht – aber es ist mit Sicherheit die perfekte Seelengymnastik! Und die ist mindestens so wichtig wie Ausdauersport.

Jetzt aber zu Ihnen!

Wie sieht Ihr persönlicher Bewegungsplan aus?

Was macht Ihnen persönlich wirklich Spaß, wenn es um Bewegung geht?

 
 
 
 
 

Und wie möchten Sie diese Bewegungseinheiten (-pläne) ab jetzt in Ihren Alltag einbauen?

Planen Sie doch bitte einfach mal die nächsten sieben Tage:

Was nehmen Sie sich für welchen Tag fest vor? Und was ist Ihr Plan B sollte Ihr Vorhaben aus irgendeinem Grund (z.B. wetterbedingt – Sie sehen ich denke an alles :o) … ) an diesem Tag nicht durchführbar sein?

Tag Bewegung Plan B
Montag    
Dienstag    
Mittwoch    
Donnerstag    
Freitag    
Samstag    
Sonntag

Und wie wollen Sie sich belohnen, wenn Sie Ihren Wochenplan (es muss natürlich nicht jeden Tag etwas eingetragen werden) brav umgesetzt haben?

Eine Massage? Ein Friseurtermin? Ein gemütlicher Café Latte mit Ihrer besten Freundin? Was auch immer… Machen Sie sich auf jeden Fall gleich jetzt einen Termin dafür aus. Das ist Ihr persönlicher Motivator für die tatsächliche Umsetzung Ihres Bewegungsplans!

Noch ein Trick, wie Sie sich selbst immer vor Augen halten können, wie fleißig Sie wirklich sind à ganz ohne, dass Sie jeden Tag etwas tun müssen.

Ich selbst habe in meiner Wohnung einen Jahreskalender an der Wand hängen und trage hierin immer alle sportlichen Aktivitäten ein – auch wenn ich „nur“ ein paar Kilometer spazieren war, zwischen 2 Terminen – von A nach B. Da kommt auf’s Jahr gesehen insgesamt dann echt einiges zusammen an Bewegung.

Und genau das motiviert mich dann schlussendlich auch immer wieder wirklich dran zu bleiben. Die Zusammenfassung aller Aktivitäten auf einer Seite…

Sie werden sehen, auch Sie persönlich werden auf die  Übersicht Ihrer Aktivitäten SEHR stolz sein. Das verspreche ich Ihnen!

Und Sie werden auch sehen, dass Sie es zudem körperlich sehr schnell merken werden, dass sich auch bei Ihnen erste Erfolge einstellen – mehr Kondition, mehr Platz in Ihrer Kleidung, etc..

Seien Sie also ganz Sie selbst und entscheiden sich individuell, welche Art von Bewegung/Sport Ihnen wirklich Spaß und Freude macht. Und bauen Sie diese dann Schritt für Schritt in Ihren Alltag ein. Es zahlt sich wirklich aus!

Muss ich immer Leistung bringen, um liebenswert zu sein?

Eine Frage die ich in Coachings sehr häufig gestellt bekomme. Meist einhergehend mit unendlich vielen Bemühungen dieser Personen es anderen Menschen möglichst leicht zu machen, sie zu lieben. Nämlich indem sie alles für sie tun.

Ohne dabei auch nur ein bisschen auf sich selbst zu schauen, weil sich diese Personen, die so intensiv versuchen durch Leistung und Hilfsbereitschaft Liebe und Anerkennung von außen zu bekommen, extrem selbstaufopfernd verhalten können.

Das geht von der Arbeit bis ganz tief hinein ins Privatleben. Wo sie ihrem Partner und ihrer Familie im Normalfall dann auch keinerlei Grenzen setzen, da sie Angst haben sonst mit Liebesentzug bestraft zu werden. Was alle anderen natürlich leider sehr schnell durchschauen und dann auch oft ausgesprochen manipulativ handeln und agieren können.

Was jeder Mensch, auch wenn er noch so liebesbedürftig ist, in seinem tiefsten Inneren natürlich schon weiß und auch wahrnimmt. Es aber in der Realität einfach nicht zulassen möchte und deshalb weiterhin alles für die anderen macht.

Ist es aber nicht so, dass wir zu allererst beginnen sollten uns selbst zu lieben und ganz besonders auch für uns selbst da zu sein? Dinge zu tun, die uns gut tun und dann erst Dinge für andere?

Wenn wir das nämlich über einen zu langen Zeitraum nicht machen, verlieren wir uns und unsere Bedürfnisse irgendwann aus den Augen. Und wir werden unglücklich und mit der Zeit auch unzufrieden mit uns selbst.

Ganz besonders, wenn wir dann merken, dass für uns, wenn wir einmal jemanden bräuchten, plötzlich niemand mehr da ist.

Soweit sollten Sie es nicht kommen lassen! Das Motto einer guten Partnerschaft ist doch „geben und nehmen“ – füreinander da sein. Das zählt privat genauso wie im Beruf.

Dafür müssen Sie, sollten Sie zu den Personen gehören die leidenschaftlich gerne für andere da sind, jedoch verlernt haben auf die eigenen Bedürfnisse hören, im ersten Schritt erst einmal wieder lernen zu erkennen was Sie persönlich wirklich wollen. Und, die wichtigste Erkenntnis… warum Sie selbst liebenswert sind. Was Sie selbst an sich mögen und was Ihre ganz eignen Bedürfnisse sind.

Und dann… wenn Sie dann soweit sind und in der Früh aufstehen… mit der tiefen Überzeugung es wert zu sein richtig geliebt zu werden, OHNE dafür im Vorfeld auch nur irgendeine Leistung erbringen zu müssen, dann erst werden Sie erkennen wer Sie wirklich liebt, respektiert und schätzt und wer es auch tatsächlich wert ist Ihre Liebe und Ihren Einsatz erfahren zu dürfen.