Glücklicher Leben

Bei sich selbst anfangen und dann erst auf die Anderen schauen…

Geht es Ihnen auch so, dass Sie immer zuerst an die Anderen denken und schauen, dass es allen Menschen in Ihrer Umgebung gut geht, bevor Sie dann erst irgendwann später mal beginnen auch auf sich selbst zu schauen?

Zuerst wird darauf geachtet, dass jeder was zu essen bekommt, der Haushalt in Ordnung ist, im Büro alles läuft, die Kollegen nicht überlastet sind und wenn doch von Ihnen rundum versorgt und entlastet werden, der Kühlschrank voll ist – am besten zu Hause und im Büro, etc..

Und abends fallen Sie dann todmüde ins Bett und können sich selbst eigentlich gar nicht wirklich beantworten was Sie heute für sich selbst getan haben. Wie auch… meistens bleibt für einen selbst ja gar keine Zeit mehr…

Damit sollte jetzt Schluss sein! Wie sagte schon der schweizer Gesundheitsökonom Gerhard Kocher so schön „Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner“. Stimmt! Deshalb sollten Sie unbedingt beginnen auch wieder viel mehr auf sich selbst zu schauen.

Wenn ich Sie jetzt einlade einmal ganz gezielt zu reflektieren, wie Sie andere behandeln und wie sich selbst? Sehen Sie Unterschiede? Und wenn ja – …und davon gehe ich fast aus…- sehen Sie jetzt auch wie wenig Sie für sich und wie viel Sie für andere tun?

Das ist nun eine Frage der Selbstwertschätzung- ob Sie hier ab sofort etwas ändern wollen.

Ich selbst bemerke bei mir jedenfalls manches mal eine gewisse Unzufriedenheit, wenn ich merke wie viel ich für andere tue – wie wenig aber zurückkommt. Und dann passiert es, dass ich den Eindruck habe zu wenig, bis teilweise gar keine, Wertschätzung zu bekommen (meine eigene Familie ausgenommen). Und dann werde ich grantig.

Das nützt aber niemanden was. Weder mir selbst und auch den anderen nicht – die ja meistens gar nicht sehen, oder wahrnehmen können, warum ich überhaupt grantig bin. Würden sie es sehen, würden sie ja hoffentlich was ändern (ich bin und bleibe ein unheilbarer Optimist).

Deshalb… habe ich schon vor einiger Zeit begonnen regelmäßig was für mich zu tun. Für mich ganz alleine! Ich koche mir was schönes, trinke ein gutes Glas Wein dazu, höre entspannte Musik, lese gerne, mache wunderschöne weite Spaziergänge und habe zu reiten begonnen.
Und das mache ich alles alleine und ausschließlich für mich. Auch ohne Handy. Das würde dabei nämlich definitiv stören. Irgendjemand braucht ja ohnehin immer was. Aber ich brauche dazwischen Zeit für mich! Um dann auch wieder mit ganzem Herzen für alle anderen da sein zu können.

Das sollten Sie unbedingt auch mal ausprobieren :o) !