Coaching Box

… auf meine persönliche Art sportlich sein…

Mal ganz ehrlich… Sind Sie jemand der wirklich regelmäßig Sport betreibt und das vielleicht auch sogar noch freiwillig? Oder gehören Sie zu den Menschen die es sich regelmäßig vornehmen, dann hochmotiviert auch noch das nötige Equipment kaufen und die unter Umständen nötigen Mitgliedschaften abschließen – sehr beliebt sind hier übrigens die 2-Jahres-Verträge, weil man hier meistens irgendwelchen Angeboten gefangen wird, die zufälligerweise stets nur noch ganz wenige Tage aktuell sind, deshalb empfiehlt es sich natürlich auch immer gleich zu unterschreiben… – und im Endeffekt haben Sie dann ein spitzenmäßiges, hochprofessionelles Equipment, eine 2-Jahresmitgliedschaft (im besten Fall mit einem Gratis-Monat) und, auf was es zumindest bei mir persönlich letztendlich hinausläuft, einen Ehrenstatus im Fitnesscenter.

Um diesen Ehrenstatus auch zu erlangen, müssen Sie sich nur wie folgt verhalten:

Pünktliches bezahlen der Monatsgebühr, seltenes Erscheinen Vorort – um so die Geräte für die anderen Mitglieder frei zu halten (insbesondere für die mit Zahlungsschwierigkeiten, um so den betriebswirtschaftlichen Aspekt des Fitnesscenters gerecht zu werden) und möglichst auf die Kündigungsfrist zu vergessen und so den Vertrag automatisch um mindestens 12 Monate zu verlängern.

So tut man zwar im Endeffekt leider noch immer nichts für die eigene Gesundheit, aber immerhin für die Wirtschaft…

Nach erfolgreicher wirtschaftlicher Unterstützung von insgesamt drei Fitnesscentern habe ich persönlich mir dann überlegt, nun doch etwas ändern zu müssen – bzw. auch zu wollen.

So habe ich begonnen, nach Kündigung meines Sponsorenvertrages mit dem Fitnesscenter, andere Sportarten, nämlich welche ohne Mitgliedschaften, auszuprobieren.

Wie beispielsweise regelmäßiges joggen gehen. Dafür hatte ich das nötige Equipment sogar schon zu Hause… Also eine richtig sparsame Möglichkeit in die Welt der Jogger einzusteigen.

Mein persönlicher Motivationsgrad war bei jedem Mal joggen gehen auf einer Skala von 0-10 bei ca. 5 (zumindest an den guten Tagen). Trotzdem habe ich es über einen längeren Zeitraum wirklich durchgezogen. Dieser Ehrgeiz führte im Endeffekt zu zwei Resultaten:

  1. Ich passte nicht mehr in meine Lieblingswinterstiefel weil ich eine sehr ausgeprägte Wadenmuskulatur entwickelte (die Gesäßmuskulatur war vpn meinem Ehrgeiz leider weniger angetan) und ich
  2. bei noch längerem Fortsetzen wahrscheinlich schon bald eine Sonderparkgenehmigung bekommen hätte, so wie ich nach dem Laufen oft beisammen war…

Es musste also eine Lösung her…

Mein Wille sportlich zu sein war ungebrochen da – die Frage war jetzt aber… Basierend auf welcher Sportart wollte ich diesem Willen nun tatsächlich anchgehen?

Ich erstellte also eine Liste, was mir wirklich Spaß macht und was man trotzdem als eine Art Sport bezeichnen kann…

Meine Liste:

schwimmen gehen spazieren gehen (à im schnelleren Modus könnte man es sportlich ambitioniert auch „walken“ nennen wandern gehen UND weniger sportlich aber extrem entspannend… mich massieren lassen J

Die Lösung war also ganz leicht. Ich beschloss, von allem etwas zu machen.

Ich plane seitdem meine beruflichen Termine so, dass ich meine Außentermine, wenn möglich (innerhalb von Städten) immer zu Fuß plane, oder zumindest so, dass ich immer mindestens zwei U-Bahn-Stationen früher aussteige, um den restlichen Weg zu Fuß zu gehen.

In meiner Freizeit gehe ich dann richtig wandern – also wirklich  sportlich gekleidet, voll ambitioniert (J) beschreite ich schöne Wege in der Natur à in flottem Tempo. Neudeutsch könnte man auch sagen, dass ich walken gehe – jedoch ohne Stecken (die machen mich irgendwie nervös…) – außerdem bevorzuge ich Sportarten ohne viel Equipment und Tamtam. Oftmals baue ich in diese Wegstrecken auch einen Berg mit ein, um auch wirklich wandern zu gehen – nicht immer nur walken.

UND… ich gehe regelmäßig schwimmen.

Ich bin zusammengefasst also weggegangen von der Idee in einer einzigen Sportart  perfekt zu werden, sondern stattdessen gelernt meinen individuellen Bewegungsplan zu erstellen.

Und mich zur Belohnung (nach walken, wandern & Co.) auch regelmäßig massieren zu lassen. Manche Menschen sehen das ja sogar auch als Sport an. Das tue ich zwar nicht – aber es ist mit Sicherheit die perfekte Seelengymnastik! Und die ist mindestens so wichtig wie Ausdauersport.

Jetzt aber zu Ihnen!

Wie sieht Ihr persönlicher Bewegungsplan aus?

Was macht Ihnen persönlich wirklich Spaß, wenn es um Bewegung geht?

 

Und wie möchten Sie diese Bewegungseinheiten (-pläne) ab jetzt in Ihren Alltag einbauen?

Planen Sie doch bitte einfach mal die nächsten sieben Tage:

Was nehmen Sie sich für welchen Tag fest vor? Und was ist Ihr Plan B sollte Ihr Vorhaben aus irgendeinem Grund (z.B. wetterbedingt – Sie sehen ich denke an alles J) an diesem Tag nicht durchführbar sein?

 

Tag Bewegung Plan B
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag Belohnung 🙂 Belohnung 🙂

 

Und wie wollen Sie sich belohnen, wenn Sie Ihren Wochenplan (es muss natürlich nicht jeden Tag etwas eingetragen werden) brav umgesetzt haben?

 

 

Eine Massage? Ein Friseurtermin? Ein gemütlicher Café Latte mit Ihrer besten Freundin? Was auch immer… Machen Sie sich auf jeden Fall gleich jetzt einen Termin dafür aus. Das ist Ihr persönlicher Motivator für die tatsächliche Umsetzung Ihres Bewegungsplans!

Noch ein Trick, wie Sie sich selbst immer vor Augen halten können, wie fleißig Sie wirklich sind à ganz ohne, dass Sie jeden Tag etwas tun müssen.

In selbst habe in meiner Wohnung einen Jahreskalender an der Wand hängen und trage hierin immer alle sportlichen Aktivitäten ein – auch wenn ich „nur“ spazieren war, zwischen 2 Terminen (vorausgesetzt ich war mind. eine halbe Stunde spazieren).

Da kommt über das Jahr verteilt schon ganz schön was zusammen. Und genau das motiviert mich dann schlussendlich auch wieder dran zu bleiben. Die Zusammenfassung aller Aktivitäten auf einer Seite…

Sie werden sehen, auch Sie persönlich auf Ihre eigenen Übersicht Ihrer Aktivitäten SEHR stolz sein. Das verspreche ich Ihnen!

Und Sie werden sehen, dass Sie es auch körperlich sehr schnell merken werden, dass sich auch bei Ihnen erste Erfolge einstellen – mehr Kondition, mehr Platz in Ihrer Kleidung, etc..

Seien Sie Sie selbst und entscheiden sich, welche Art von Bewegung/Sport Ihnen wirklich Spaß und Freude macht!

Sie dürfen das! Bleiben Sie Sie selbst, machen Sie die Bewegung die Ihnen Spaß und keinesfalls Stress macht – und Sie werden sehr schnell sehen, es zahlt sich wirklich  aus!