Glücklicher Leben

Ängsten ganz einfach ihre Macht nehmen…

… das klingt wahrscheinlich leichter als es ist. Ängste kennen wir alle. Ab einem gewissen Alter in unserer Kindheit, sagen wir so mir knapp zwei Jahren, verspüren wir das erste Mal dieses ungute Gefühl etwas nicht tun zu wollen und auch gar nicht zu können. Weil wir Angst davor haben.
Wenn wir damals zum Beispiel am Spielplatz ganz oben auf dem Klettergerüst gestanden sind und jemand anderes zu uns gesagt hat „Spring doch einfach runter“. Furchtbar… Also ich bin nie gesprungen. Ich gebe es ganz ehrlich zu. Ich habe bei so etwas aber auch definitiv noch nie zu den ganz Mutigen gehört.

Angst entsteht in uns immer dann, wenn wir bis zu einem gewissen Grad auch fremdbestimmt sind. Oder, wir uns Dinge selbst zu wenig zutrauen. Jedes Mal wenn wir uns in einer Situation überfordert fühlen kommt wieder dieses Gefühl der Leere und Gedanken wie „Das schaffe ich doch nie, das muss ich erst gar nicht erst versuchen“, oder „Das ist völlig aussichtslos, da kann ich gleich von vornherein aufgeben“ in uns auf.

Schieben Sie all‘ diese Sätze jetzt einfach mal zur Seite und betrachten Sie die Herausforderung, die Ihnen möglicherweise gerade jetzt im Moment Angst macht, einmal ganz bewusst. Rein rational. Lassen Sie alle Emotionen außen vor. Wenn Sie die Situation, alles was Unbehagen in Ihnen auslöst, jetzt noch einmal ganz bewusst betrachten und wahrnehmen. Was daran macht Ihnen jetzt wirklich am meisten Angst?

Ganz ohne Emotionen. Wie würden Sie rein rational mit dieser Angst jetzt umgehen?

Was würden Sie heute zum Beispiel ganz oben am Klettergerüst machen? Ich persönlich genau dasselbe wie damals. Ich beschließe auch heute wieder ganz sicher nicht zu springen, sondern einfach wieder hinunter zu krabbeln. Schritt für Schritt. Bis ich wieder festen Boden unter den Füßen spüre.

Diese „Schritt für Schritt-Taktik“ ist auch heute noch ein sensationeller Weg um ans Ziel zu kommen. Es sind nämlich gar nicht die kleinen Schritte die uns Angst machen. Es ist das große Ganze, von dem wir glauben ganz bestimmt daran zu scheitern, weil wir es uns selbst nicht zutrauen.

Lösen Sie sich von dieser oftmals so beängstigenden Sichtweise. Überlegen Sie sich doch einmal, was Sie in so einer Situation zu Ihren eigenen Kindern, oder auch Nichten und Neffen, sagen würden. Was sind sinnvolle erste kleine Schritte um der Angst ganz einfach auszuweichen und stattdessen mutig  entgegenzutreten?
Wenn wir mit Kindern sprechen nehmen wir alle immer sofort eine unglaublich liebevolle und fürsorgliche Haltung ein. Und erkennen dadurch für die Kleinen ganz unkomplizierte und einfache Lösungsvorschläge um ihre Angst zu verlieren.

Wenn Sie Ihre eigene Angst vor etwas jetzt auch einmal genau auf diese Art und Weise betrachten. Was würden Sie in diesem Zusammenhang Ihrem eigenen inneren Kind raten? Genau dieses „innere Kind“ steuert nämlich Ihre Angst. Der Erwachsene in Ihnen kennt die Lösung. Schon lange… Sie müssen ihm nur wieder einmal zuhören.  

Lernen Sie sich wieder selbst zu vertrauen und ganz besonders auch etwas zuzutrauen. Dann werden Sie für (fast) alle Ihre Herausforderungen auch selbst eine Lösung finden. Ganz ohne weiterhin Angst davor haben zu müssen.