Monate: März 2020

Die Ungewissheit auch als Chance sehen

Wir wissen alle nicht wie und wann es weitergehen wird. Was natürlich zu einer unglaublichen Verunsicherung führt. Von Tag zu Tag beginnen wir mehr nachzudenken und uns vielleicht sogar etwas mehr hineinzusteigern, dass diese Ungewissheit immer im Raum steht. Dennoch sollten wir ganz besonders jetzt beginnen dieses „nicht wissen was kommt“ auch als Chance zu sehen. Wir können es nämlich leider nicht ändern. Niemand von uns. Wir können nur versuchen das Beste daraus zu machen. Je negativer unsere Gedanken sind, umso kleiner ist unser Spielraum neue Ideen zu entwickeln. Und dadurch stehen wir uns im Endeffekt selbst noch viel mehr im Weg, als es die Außeneinflüsse gerade schon tun. Ja… wir sind es alle gewohnt, dass gewisse Abläufe und Routinen in unserem Leben existieren. Diese haben wir bis dato auch noch nie wirklich in Frage gestellt. Auch, wenn wir es vielleicht sogar früher schon manchmal hätten tun sollen. Damals gab es aber eben noch keinen Grund dafür. Aber jetzt! Wenn wir jetzt lernen diese Ungewissheit auch als Chance zu sehen und unseren eigenen Gedanken erlauben …

Wieder miteinander reden (lernen)

Wahrscheinlich haben wir alle noch nie so viel Zeit miteinander verbracht wie im Moment.Ein Umstand, der auf der einen Seite zwar sehr schön sein kann, weil Zeit ein wunderbares und unendlich kostbares Gut ist, auf der anderen Seite aber auch eine enorme Herausforderung. Weil wir uns diese Zeit nämlich nicht freiwillig ausgesucht haben. Wir wurden von einem Tag auf den anderen damit zwangsbeglückt. Einfach so. Ohne wirkliche Vorwarnung. So viel Nähe kann nun aber leider auch dazu führen, dass man sich gegenseitig, im wahrsten Sinne des Wortes, auch einmal „die Luft zum Atmen“ nimmt, oder man sich von anderen extrem eingeengt fühlt. Umso wichtiger ist es deshalb jetzt wieder zu lernen alle Dinge, mit denen man nicht einverstanden ist, anzusprechen. Und zwar gleich zu einem Zeitpunkt, wo dies noch konstruktiv möglich ist.Wenn wir Dinge und Umstände im miteinander, die uns stören, zu spät ansprechen wird es nämlich mit relativ großer Sicherheit passieren, dass wir dies nicht mehr wertschätzend machen. Sondern verpackt in einen Vorwurf. Naja… und was soll ich sagen… jeder von uns weiß wahrscheinlich, …

In der Ruhe lernen wir wieder auf unsere eigene innere Stimme zu hören

Im Moment haben wir alle mehr Zeit als sonst. Wir können uns nicht mit Freunden treffen oder einfach mal spontan auf ein Glas Wein gehen und ganz gemütlich über alles plaudern was uns gerade beschäftigt. So beginnen wir uns (notgedrungen) wieder viel mehr mit uns selbst zu beschäftigen. Und im nächsten Schritt auch wieder auf uns selbst zu hören. Im Normalfall, wenn wir Außenstehenden von einer Idee, oder auch einer persönlichen Herausforderung, erzählen bekommen wir in irgendeiner Form eine Rückmeldung. Entweder Zuspruch, oder vielleicht sogar auch ein Abraten etwas besser doch nicht zu machen. Wie auch immer diese Rückmeldung aussehen mag. Wir bekommen dadurch eine Außensichtweise suggeriert. Die uns positiv, wie auch negativ, beeinflussen kann. Das fällt, ob unserer aktuellen Situation, nun aber einfach so weg. Wir sind also auf uns und unsere eigene Intuition gestellt. Und das ist ganz wunderbar! Ehrlich!Auch, wenn es für viele am Anfang vielleicht schon ein bisschen beängstigend ist sich plötzlich alles mit sich selbst ausmachen zu müssen. Etwas Besseres kann Ihnen gar nicht passieren. Diesmal kann Sie nämlich niemand …

Es ist wieder einmal Zeit für ein richtig gemütliches Frühstück im Bett… Mit selbstgemachter Erdnussbutter…. Soooo lecker!

Wie ich finde ist es an diesem Wochenende jetzt echt an der Zeit wieder einmal ganz gemütlich und hingebungsvoll zu frühstücken. Und zwar im Bett! Im Moment wird uns allen emotional so unglaublich viel abverlangt, dass wir jetzt unbedingt auch wieder einmal auf uns schauen müssen. Und was wäre ein schönes Frühstück ohne Erdnussbutter? Und noch dazu… ohne selbstgemachte Erdnussbutter? Diese könnt‘ ihr dann entweder auf ein schönes Stück frisch aufgebackenes Baguette geben, oder, wie ich, in euren Bananen-Porridge mischen. Hier sind der Kreativität überhaupt keine Grenzen gesetzt. Es ist auch total schön sich einfach mal nur mit dem Glas Erdnussbutter hinzusetzen und hingebungsvoll rauszulöffeln. Oder… zum Rauslöffeln eine Banane genießen. Das ist pure Seelennahrung :o) . Die Erdnussbutter selbst ist ruckzuck fertig – und hält in einem luftdichten Glas im Kühlschrank sicher eine Woche. Dafür nehme ich 250g geschälte (nicht gesalzene) Erdnüsse und verteile sie im ersten Schritt mal großzügig auf einem, mit Backpapier ausgelegtem, Backblech um sie bei 180 Grad (Umluft) für 10 Minuten geschmacklich schön zu entfalten. Danach kommen sie in einen …

Geborgenheit ist oftmals viel wichtiger als nur Sicherheit

Wir alle streben im (normalen) Alltag nach Sicherheit. Wir wünschen uns einen sicheren Arbeitsplatz, wenn möglich mit tollen Aufstiegsmöglichkeiten, ein sicheres Dach über dem Kopf und für viele von uns ist auch ein sicheres Auto von größter Bedeutung. Bei all‘ diesen Dingen möchte ich mich selbst gar nicht ausnehmen. So wurden wir bei uns, bis zu einem gewissen Grad, auch alle erzogen. Spätestens seit dem Satz „Du lernst nicht für dich, sondern für’s Leben“ wissen wir, dass Leistung und Sicherheit eine Art Symbiose bilden. Trotzdem ist Sicherheit auf Dauer nichts was uns wirklich glücklich macht. Gut… ein Job und eine Dach überm Kopf sind alles Dinge die uns absichern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber glücklich können uns diese Sachen nicht machen. Dafür brauchen wir Geborgenheit. Und davon, genau in einer solchen Lebenssituation wie wir sie im Moment alle erleben müssen, ganz besonders viel. Wir sollten unbedingt wieder lernen darauf zu achten, uns selbst und dadurch auch allen anderen in unserer Umgebung, ein Gefühl von tiefer Geborgenheit geben. Genau diese tiefe Geborgenheit gibt uns dann …

Man darf nicht alles glauben, was man denkt

Gerade jetzt haben wir alle unglaublich viel Zeit nachzudenken. Zu viel Zeit… So kommen nämlich leider auch alle negativen Gedanken plötzlich wieder in den Vordergrund für die wir im Normalfall, während vollgefüllten Arbeitstagen, gar keine Zeit haben. Und genau diese Gedanken verunsichern uns jetzt auch. Von Tag zu Tag ein bisschen mehr. Deshalb sollten wir uns selbst keinesfalls alles glauben, was wir denken. Unser Gehirn kann da nämlich richtig boshaft sein. Während einer Lebensphase, in der wir uns ohnehin schon ausgesprochen unwohl fühlen, kommen dann immer noch mehr Gedanken die das Unwohlsein ständig noch ein Stückchen mehr intensivieren. Wenn wir zu viel nachdenken kann es dann sogar passieren, dass wir uns irgendwelche, absolut unrealistischen, Horrorszenarien im Kopf ausmalen und irgendwann sogar tatsächlich selbst daran glauben. Hören Sie auf damit! Ihnen selbst zuliebe. Das bringt gar nichts außer, dass Sie sich Ihr Leben freiwillig noch viel schwerer machen als es im Moment vielleicht eh schon ist. Bauen Sie eine Schutzmauer um Ihre eigene Gedankenwelt. Eine Mauer die alle aktuellen negativen Meldungen zwar realistisch aufnimmt, aber nicht …

Ängsten ganz einfach ihre Macht nehmen…

… das klingt wahrscheinlich leichter als es ist. Ängste kennen wir alle. Ab einem gewissen Alter in unserer Kindheit, sagen wir so mir knapp zwei Jahren, verspüren wir das erste Mal dieses ungute Gefühl etwas nicht tun zu wollen und auch gar nicht zu können. Weil wir Angst davor haben. Wenn wir damals zum Beispiel am Spielplatz ganz oben auf dem Klettergerüst gestanden sind und jemand anderes zu uns gesagt hat „Spring doch einfach runter“. Furchtbar… Also ich bin nie gesprungen. Ich gebe es ganz ehrlich zu. Ich habe bei so etwas aber auch definitiv noch nie zu den ganz Mutigen gehört. Angst entsteht in uns immer dann, wenn wir bis zu einem gewissen Grad auch fremdbestimmt sind. Oder, wir uns Dinge selbst zu wenig zutrauen. Jedes Mal wenn wir uns in einer Situation überfordert fühlen kommt wieder dieses Gefühl der Leere und Gedanken wie „Das schaffe ich doch nie, das muss ich erst gar nicht erst versuchen“, oder „Das ist völlig aussichtslos, da kann ich gleich von vornherein aufgeben“ in uns auf. Schieben Sie …

Scharfe Spaghetti nach Thai-Art mit Kokosmilch und Erdnussbutter

Heute hatte ich richtig Lust mal wieder kulinarisch zu verreisen. Und so hab‘ ich mich für ein megaleckeres Gericht aus Thailand entschieden. Auch, wenn ich es zugegebenermaßen mit italienischen Nudeln gemacht habe :o) . Während die Vollkornspagetti (wobei hier natürlich jede Art von Spaghetti, oder Linguine verwendet werden kann) vor sich hin gekocht haben, habe ich parallel dazu in einer Pfanne 1 Teelöffel Ghee (ayurvedisches Butterfett), oder auch einfach eine normale Butter erhitzt und darin viel frisch geschnittenen Chili und rote Zwiebelstückchen erhitzt. Und anschließend mit100ml Kokosmilch aufgegossen. Sobald die Kokosmilch dann leicht aufgekocht ist kommt noch 1 Esslöffel Erdnussbutter (crunchy)  dazu und etwas Salz und Pfeffer. Außerdem nehme ich dann noch eine Prise von einer pikanten Gemüsebrühe (in Pulverform) dazu um noch etwas mehr Geschmack reinzubringen. So entsteht eine unglaublich schöne Kombination aus scharf, süß und salzig. Die Soße dann noch etwas einkochen lassen und währenddessen die Nudeln abseihen. Alles Vermischen, noch etwas frischen Koriander und Sesam dazu mischen. Und als Topping noch ein paar salzige Erdnüsse darüber streuen (hier verwende ich am liebsten …