Monate: Januar 2020

Meine Zahnschiene und ich… oder… Wie geht eigentlich loslassen… ?

Das mit dem Loslassen ist so eine Sache. Meistens leider eine etwas unangenehme. Zumindest für mich. Ich gehöre nämlich zu den Menschen, die alles immer mit einem durchaus ausgeprägten Maß an Ehrgeiz machen. Ja… sogar die Sache mit dem Loslassen versuche ich dann fast ein bisschen verbissen und ehrgeizig. Untermauert durch einen inneren Dialog der in etwa so aussehen kann: „Jetzt hör‘ doch endlich mal auf zu denken und lass einfach mal los. Das kann doch echt nicht so schwer sein. Ich muss nur irgendetwas visualisieren und ein- und ausatmen. Einatmen… Mist… da war noch was.. ich hab‘ vergessen, das Mail von vorhin zu beantworten. Ausatmen… Irgendwie klappt das nicht… Wie tun da anderen… Warum kann ich das nicht? Was war da jetzt mit dem Mail… Ich geh‘ lieber wieder Arbeiten. Das mit dem Loslassen wird ohnehin überbewertet. Das passt einfach nicht zu mir…“ Sie sehen… Eine Expertin für’s Loslassen bin ich nicht. Noch nicht! Ich werde das jetzt nämlich üben. Wenn auch, zugegebenermaßen, nicht ganz freiwillig… Die Sache ist nämlich leider wirklich ernst. Meine …

Für welche positiven Eigenschaften sind Sie besonders dankbar?

Wenn ich Sie jetzt ganz spontan frage, was Ihre positiven Eigenschaften sind? Was antworten Sie? Welche positiven Eigenschaften fallen Ihnen selbst ganz spontan ein? Und jetzt machen wir den Test…. Ich stelle Ihnen dieselbe Frage. Diesmal jedoch bezogen auf Ihre negativen Eigenschaften. Auf alle Dinge, von denen Sie selbst glauben, dass Sie nicht gut darin sind. Mal ehrlich… Auf welche der beiden Fragen hatten Sie spontan mehr Antworten parat? Wenn es Ihnen geht wie mir und vielen anderen Personen, dann leider auf Frage zwei. Vor lauter Ehrgeiz und durch die enorme Getriebenheit von außen verlernen wir leider viel zu oft auf unsere Stärken zu schauen. Wir nehmen sie einfach hin. Als ob sie ganz selbstverständlich und nichts besonderes wären. Dafür fokussieren wir aber um so mehr unsere Schwächen. Und definieren uns sogar oft darüber was wir alles nicht so gut können. Fruchtbar! Damit machen wir uns doch nur selbst das Leben schwer.  Deshalb stelle ich Ihnen die Frage nun noch einmal .  Was sind Ihre positiven Eigenschaften und Stärken?  Was mögen Sie an sich selbst …

Den eigenen Vorwurfskoffer für immer abstellen

Irgendwann im Leben kommen wir alle an einen Punkt an dem unsbewusst wird, was wir uns früher, in unserer Kindheit, alles anders gewünscht hätten. Was uns vielleicht sogar bis heute daran hindert so zu sein, wie wir es wirklich sind und sein wollen. Weil wir von den Eindrücken und den Enttäuschungen, dass tiefverankerte Bedürfnisse von uns selbst, von unseren Eltern früher nicht ausreichend erkannt und gestillt wurden. Ein Umsatnd der uns bis heute prägt. Und zwar leider negativ prägt. Wir leiten davon dann oft sogar für den Rest unseres Lebens Glaubenssätze ab. Jenachdem welche Erfahrungen wir als Kinder gemacht haben, haben wir vielleicht nie gelernt richtig zu Vertrauen, Nähe zuzulassen, oder auch Nähe zu geben, mutig zu sein, an uns selsbt zu glauben und darauf zu vertrauen nicht scheitern zu können. Und dann passiert es oft, dass wir uns nicht nur in unseren negativen Glaubenssätzen verlieren, sondern auch darin, anderen Vorwürfe zu machen. Was früher nicht alles hätte besser sein können. Wie leicht und wunderbar unser Leben heute doch sein könnte, wenn damals, beispielsweise im …

Auf meinem Weg zu mir selbst hätte ich mich jetzt fast verirrt…

Seit meinem 40. Geburtstag, also mittlerweile seit 4 ½ Jahren, war ich in meinem Unterbewusstsein permanent irgendwie unzufrieden mit dem Status quo. Gut… auch in meinem Bewusstsein, sonst hätte mir dieses Gefühl das Leben ja erst gar nicht ständig so schwer machen können. Das Ganze ging im Laufe der Zeit dann soweit, dass ich sogar, wenn ich nachts mal raus musste (und das ist im Normalfall mindestens einmal pro Nacht der Fall), angefangen habe nachzudenken, was denn nun der richtige Weg für mich ist. Ich begann sogar alle Menschen, die ein absolut langweilig monotones Leben führen, zu beneiden. Weil mir genau diese Langeweile irgendwann, zwischen meinen ganzen beruflichen Reisen, abgegangen ist. Dachte ich zumindest. Obwohl Monotonie und Langeweile so überhaupt nicht in mein eigenes Lebenskonzept passen. Trotzdem waren da ständig diese Gedanken, was denn nun der richtige Weg ist. Und vor lauter Nachdenken wäre es mir dann fast passiert mich zu verirren. In meinem eigenen Gedankenchaos. Hervorgerufen durch das Gefühl jetzt – mit damals schon immerhin 40 – unbedingt ankommen zu wollen. Aber wo denn …

Meine eigene „Gut für mich sorgen“ Liste

Mal ganz ehrlich…. Wie oft tun Sie was „nur“ für sich? Ohne zuerst über andere nachzudenken? Ganz ohne schlechtem Gewissen, ob das jetzt nicht vielleicht doch zu egoistisch ist? Also… wann war es das letzte Mal so, dass Sie etwas für sich ganz alleine getan haben? Und was? Fällt es Ihnen noch ein, oder ist es eher so, dass auch Sie im Alltag viel zu oft zuerst alles andere machen bevor dann irgendwann, ganz weit hinten, Sie drankommen? Ich finde, es ist an der Zeit das jetzt zu ändern! Werden Sie wieder etwas egoistischer. Wertschätzend egoistisch. Es gibt ihn ja nicht umsonst, den „gesunden Egoismus“. Der ist für Ihre eigene Lebensqualität von enormer Wichtigkeit. Das gute Vorhaben alleine reicht nun aber erfahrungsgemäß nicht aus. Sie müssen es unbedingt konkretisieren. Sonst ist es ein bisschen so wie mit der besten Freundin mit der man sich im Januar ausmacht irgendwann endlich mal wieder einen gemütlichen Mädelsabend zu verbringen. Und zu Ostern muss man das erste Mal zugeben, dass es sich einfach noch nicht ausgegangen ist… Um diesen …

Ich mach das jetzt einfach…

… und lass mich nicht mehr länger von meiner eigenen Angst, damit scheitern zu können, abhalten. Kennen Sie das auch? Man hat eine Idee, gehen wir jetzt mal vom Job aus, die einem irgendwie nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und das vielleicht sogar schon seit vielen Jahren. Trotzdem war bis jetzt noch nie der richtige Zeitpunkt gekommen mutig genug zu sein dieses Vorhaben auch wirklich in die Tat umzusetzen. Was jedoch eine reine Verschwendung unserer Ideen ist! Im Endeffekt sagen uns unsere eigenen Gedanken nämlich ganz klar was wir tun sollen und auch was unsere eigenen Bedürfnisse sind. So eine Idee kommt ja nicht von ungefähr. Sei es ein Einfall für eine eigene Firma, ein tolles Konzept, eine Auszeit um die Welt zu bereisen, der erste Roman, oder, wie in meinem Fall, mein erstes „richtiges“ Buch zu schreiben (ein Arbeitsbuch für Selbstcoaching-Ansätze habe ich schon einmal geschrieben, deshalb die Bezeichnung „richtig“). Alle Ideen die uns immer wieder in den Kopf kommen haben auf uns und unser Wohlbefinden Auswirkungen. Sonst würde sie unser Gehirn …

Sich selbst lieben (lernen)

Selbstliebe… ist in Wirklichkeit doch die wichtigste Voraussetzung für einen achtsamen Umgang mit sich selbst. Aber, wer von uns kann das heute noch? Wer achtet tatsächlich noch auf die ganz eigenen Bedürfnisse der eigenen Seele und des eigenen Körpers? Im Endeffekt ist es doch eher so, dass wir alle gelernt haben zu funktionieren. Und jeden Tag wieder pflichtbewusst unseren Aufgaben nachzukommen. Deshalb gibt es heute auch von Jahr zu Jahr noch mehr Burnout-Fälle. Oftmals sogar gepaart mit anderen, chronischen, Krankheitsbildern. Nämlich weil wir verlernt haben auf unsere eigene Stimme zu hören. Und ganz besonders, weil wir verlernt haben uns selbst zu lieben. Ich selbst habe nun vor einiger Zeit begonnen das wieder vermehrt zu üben. Auch, wenn es oft richtig schwer ist…, bleibe ich dran. Die Folge dieses „Selbstliebe“-Prozesses ist mithin nämlich (leider) auch sehr oft verbunden dem Setzen neuer Prioritäten und dem Loslassen alter Muster.  Auch, besser gesagt ganz besonders,  meinen inneren Dialog muss ich ständig neu überdenken und lernen fürsorglicher mit mir umzugehen. Das ist echt anstrengend! Seitdem ich damit begonnen habe fällt mir …

Scheitern? Na und…?

Viele von uns verzichten aus der Angst heraus scheitern zu können lieber gleich ganz darauf neue Dinge auszuprobieren. Was jedoch enorm schade ist. Unser Gehirn liebt nämlich neue Eindrücke und Erfahrungen. Gut… am liebsten mag es natürlich positive Erlebnisse. Aber das wissen wir im Vorfeld nun mal eben oft nicht. Wenn wir deshalb dann aber überhaupt nichts Neues mehr ausprobieren bleiben wir im hier und jetzt stehen. Auch, wenn es ein paar Schritte weiter vorne möglicherweise viel schöner hätte sein können. Das werden wir jedoch nie erfahren, wenn wir nicht den Mut haben diese paar Schritte zu gehen. Viele von uns sind schon einmal gescheitert. Ich selbst auch. Und das nicht nur einmal. Trotzdem versuche ich immer wieder neue Dinge aus. Basierend auf einem kleinen Trick… Bevor Sie sich selbst von neuen Erfahrungen abhalten, sollten Sie sich, wie ich finde, unbedingt erst einmal überlegen was das Schlimmste wäre, was Ihnen dabei passieren könnte. Was würde passieren / welcher Zustand eintreten, wenn Sie wirklich scheitern würden?  Und jetzt geben Sie bitte noch nicht auf. Sondern überlegen weiter…  Wie …