Monate: Dezember 2019

Unsere Zukunft liegt genau in diesem Moment

Nicht irgendwo in der Zukunft. Auch, wenn wir das alle gerne glauben.Ich denke fast, dass das ein Teil unserer Erziehung ist. Um uns, und unsere eigene Leistungsbereitschaft, immer weiter aufrechtzuerhalten. Schon in der Volksschule bekommen wir suggeriert, dass wir später für’s Leben und nicht für die Schule lernen. (Was gar nicht stimmt – ich brauche in meinem Alltag nur noch max. 20% von dem was ich früher alles lernen musste). Danach erlernen wir einen Beruf, oder gehen auf die Uni. Wir verfolgen von unserem ersten Schultag an ständig irgendwelche Ziele die in der Ferne liegen. Und wenden dafür enorm viel Energie und Fleiß auf. Jedes Mal, wenn ich in meiner Coachingpraxis die Frage stelle, was sich jemand wirklich wünscht, kommen ausschließlich Antworten rund um die eigene Zukunft. Einen besseren Job, ein größeres Auto, Erfolg für die eigenen Kinder, ein großes Haus mit viel Platz, etc.. Bis heute habe ich noch nie eine Antwort das Hier und Jetzt betreffend bekommen. Auf den Moment bezogen. Aber warum eigentlich nicht? In Wirklichkeit liegt unsere Zukunft doch genau in …

In dem Moment…

… in dem wir lernen uns nicht mehr länger hilflos zu fühlen und beginnen unser eigenes Leben selbst in die Hand zu nehmen und an uns und unsere eigenen Fähigkeiten zu glauben… Genau in diesem Moment beginnt unsere Freiheit und unser eigenes Lebensglück.

Was uns Geschenke über uns selbst sagen (können)…

Bei manchen Geschenken bin ich mir oft nicht ganz sicher, was Sie über mich aussagen – oder, noch viel interessanter – was man mir damit eigentlich sagen möchte. So habe ich gestern zu Weihnachten von meiner eigenen Verwandtschaft beispielsweise ein durchaus spannendes Geschenk bekommen.Einen elektrischen Heizstrahler und dazu eine 1-Liter-Flasche Schnaps. Gut… mir ist wirklich oft kalt. Auf der anderen Seite wohne ich aber in einer kleinen, sehr charmanten, Zwei-Zimmer-Wohnung mit Heizkörpern in jedem Raum. Bei mir zu Hause ist es also stets schön warm. (Wenn ich im Winter  nicht gerade wieder einmal vergesse die Fenster tagsüber zu schließen).Und… auch das trifft zu, ich habe einen empfindlichen Magen. Und bei dem Schnaps handelt es sich um eine sehr gute Salzburger Hausmischung. Was aber ist nun tatsächlich der Hintergrund einer solchen Geschenkidee? An Weihnachten? Soll mir das widerspiegeln, dass ich oft sehr kühl und streng sein kann? Oder – das wäre meine erste Vermutung gewesen… Ob der nicht sehr warmen Atmosphäre in unserer Familie. Ist das vielleicht zum Aufwärmen ob diesen rauen Familienklimas?Und wird es zukünftig …

Menschen ändern sich…

Manchmal zum Positiven, manchmal auch zum Negativen. Wir verändern uns alle stetig. Was auch gut ist. Es wäre ja durchaus langweilig, wenn wir heute alle noch so wären wie mit zwanzig. Oder? Ich selbst bin jedenfalls sehr froh mich verändert, oder besser gesagt, weiterentwickelt zu haben. Mit zwanzig war ich bei manchen Dingen noch viel unbeholfener und auch unsicherer als jetzt. Im Laufe der Zeit habe ich dann gelernt mir selbst zu vertrauen und dadurch auch immer authentischer zu werden. Manche Personen aus meiner Umgebung tun sich genau damit nun aber ausgesprochen schwer. Weil ich eben nicht (mehr) diejenige bin die um Dinge lange herumspricht und sich nichts sagen traut. Bei mir weiß man immer woran man ist. Andere wiederum wissen aber genau das sehr zu schätzen und fragen mich deshalb bei eigenen Entscheidungen stets um meine Meinung dazu.  Diejenigen aber die mit meiner oftmals schon etwas resoluten Art nichts anfangen können geben mir regelmäßig das Feedback mich zum Negativen verändert zu haben. Ja… wenn sie das so sehen. Das ist für mich völlig okay. …

Ideen aus der gesunden Genussküche…

Im Pfeffermantel gerollter Schafskäse aus dem Backrohr Bei uns in Salzburg war gestern ein traumhaft schöner Tag. Sonne, kein Wind und fast frühlingshaft warme Temperaturen. Deshalb stand mir, nach einem ausgiebigen Spaziergang am See, der Sinn auch nach einem schönen mediterranen Essen. Ganz besonders nach einem das schnell vorbereitet ist… ich hatte nämlich schon einen seeeehr großen Hunger. Und auch weil ich, obwohl ich es liebe zu kochen, auch eine bekennende Küchenpragmatikerin bin. So fiel die Entscheidung diesmal auf einen im Pfeffermantel gerollten Schafskäse (zum Beispiel vom Eislbauer, Abersee*) aus dem Backrohr – mediterran zubereitet. Das geht schnell, ist megalecker und dazu auch noch wild gesund. Dafür habe ich eine halbe Rolle von dem Pfeffer-Schafskäse auf ein großes Stück Alufolie gelegt und einige, klein geschnittene, Tomatenstückchen, braune Champions und Quetscholiven darüber verteilt. Salz, 2 frische Rosmarinzweige und etwas Olivenöl. Fertig. Die Alufolie wird  anschließend oben, rechts und links eingeschlagen und für 20 Minuten bei 180 Grad ins Backrohr geschoben. Nach circa zehn Minuten beginnt die Küche dann schon herrlich nach Urlaub zu riechen. Und beim …

Lass dich fallen

Diesen Satz habe ich heute in der Früh gelesen. Beim Blick aus dem Fenster in ein richtig grausliges Winterwetter. Mit dichtem Schneeregen und einer Atmosphäre die mir nur sagen wollte:“ Bleib‘ heute Vormittag jetzt doch einfach mal ganz gemütlich zu Hause und kuschle dich ein. Lass‘ deinen Gedanken freien Lauf und lass‘ dich selbst fallen. Mach‘ einfach mal gar nichts, außer du selbst zu sein.“ Leider ist das „Gar nichts Tun“ gekoppelt mit dem Vorsatz „nur“ ich selbst zu sein keine meiner wirklich gut ausgeprägten Kernkompetenzen. Mein Gehirn ist darauf konditioniert zu denken. Immer. Außer beim Schlafen. Das mit dem „Fallen lassen“ klappt auch maximal für ein paar Sekunden, dann kommen sofort wieder erste Gedanken zu Themen die mich von jeder weiteren unkomplizierten Entspannung zumindest kurzfristig abhalten und völlig aus dem ursprünglich geplanten Entspannungskonzept bringen. Das ist furchtbar! Wobei es eigentlich überhaupt nicht schwer wäre sich immer wieder einmal „fallen“ zu lassen. Emotional. Was dafür aber enorm wichtig ist, sind die Rahmenbedingungen.Das habe ich jetzt gelernt und das war nun zugleich auch mein Vorhaben für …

Neues aus der gesunden Genussküche

Müsli für einen glücklichen Start in einen anstrengenden Tag Es gibt so Tage da weiß man am Vorabend beim Schlafen gehen schon, dass der nächste Tag furchtbar anstrengend wird. Und spätestens beim Aufwachen sind diese Gedanken wieder da… der einzige Wunsch ist, dass dieser Tag möglichst schnell vorbeigeht. Besonders an diesen Tagen braucht man viel Energie und gleich in der Früh unbedingt auch schon etwas für die Seele. Um das Zeitmanagement morgens aber nicht überzustrapazieren bereite ich mein „Power-Seelennahrungsmüsli“ dann immer schon abends vor und muss es in der Früh nur noch auf den Herd stellen. Dafür schnappe ich mir einen Topf (der dann auch noch Platz im Kühlschrank hat) und nehme ca. 120ml Hafermilch, 4 Esslöffel grobe Haferflocken, einen Teelöffel Honig, eine klein geschnittene Banane, sowie zwei klein geschnittene getrocknete Feigen – weil ich die Geschmackskombination aus getrockneten Feigen und Banane einfach liebe und sofort gut aufgelegt bin :o) .Abschließend gebe ich noch Zimt dazu und einen Teelöffel gemahlenen Flohsamen (damit mir die negativen Dinge des Tages gar nicht erst auf den Magen, oder …

Du hast ja graue Haare…

Mit diesem sehr „charmanten“ Kompliment hat mich mein lieber Vater gestern bei einem gemeinsamen Café in der Stadt beglückt. Untermauert durch einen so strengen Blick als ob ich mit mindestens drei „Nicht genügend“ auf einmal im Zeugnis nach Hause gekommen wäre. Die Tatsache, dass seine Tochter nun anscheinend auch in einem Alter ist graue Haare bekommen zu können scheint ihn völlig irritiert zu haben.  Gut… zugegebenermaßen, als ich diesen optischen und zugleich unwiderruflichen Alterungsprozess das erste Mal im Spiegel wahrgenommen habe, war mir selbst auch klar, dass ich keine zwanzig mehr bin. Da ich das aber vorher schon wusste, hielt sich mein persönliches Entsetzen dann aber doch sehr in Grenzen. Wobei ich mit dieser Reaktion in meinem beruflichen Umfeld als Frau oft relativ alleine bin. Obwohl ich mir schon auch regelmäßig beim Friseur eine Tönung machen lasse. Aber nicht bei jedem grauen Haar völlig hysterisch zum Friseur renne. Ich hasse all diese Schönheitsideale aber ohnehin. Es ist für mich absolut unerklärlich warum ich Kolleginnen habe die beim Lesen der Vogue plötzlich ganz traurig und deprimiert …