Monate: Juni 2019

Ich weiß nicht, was ich wollen soll…

Kennen Sie das auch? Sich einfach nicht entscheiden zu können was man wollen soll. Oder auch wollen will. Das klingt komisch für Sie? Ist es auch! Zumindest für mich. Es gibt Personen die haben ein großes Hauptpotenzial und wissen davon abgeleitet schon in der Volksschule ganz genau was sie später beruflich machen wollen. Toll! Ich habe mehr als ein Potenzial. Was auf der einen Seite wunderschön ist, auf der anderen aber auch oft beängstigend anstrengend. Ich habe nämlich total viele Interessen und würde sooo gerne alle beruflich und privat nutzen. Diese Interessensvielfalt  hat man bei mir auch schon während meiner Schulzeit wunderbar beobachten können. Ich wollte alles ausprobieren und war deshalb im Alter zwischen 10 und 18 Jahren in vier verschiedenen Schulen. Man muss sich ja einen guten Eindruck verschaffen, was man aus dem eigenen Leben machen will und was nicht. Ich fand diesen Ansatz prima– meine Eltern leider weniger. Ehrlicherweise beneide ich heute aber oftmals die Personen die einfach ganz genau wissen was sie machen wollen. Und das dann auch tun. Jeden Tag wieder. …

Manchmal funktioniert es ohne „gut gemeint“ irgendwie besser…

Im letzten Sommer habe ich meinen grünen Daumen entdeckt und zum ersten Mal meinen Balkon mit Pflanzen verschönert. Mit voller Leidenschaft und stets bemüht. Gut… ich lebe mittlerweile mein halbes Leben in dieser Wohnung – und zwar wirklich auf’s Jahr  genau min halbes Leben.  Trotzdem hatte ich die Motivation, als Hobbygärtnerin aktiv zu werden, erst vor einem Jahr. Umso enttäuschter war ich als mir meine Hausverwaltung ausgerechnet jetzt, im zweiten Jahr meiner neuen Berufung, mitteilte, dass unser Haus neu gestrichen wird und alle Balkone komplett frei geräumt werden müssen. Und das, obwohl ich meine Efeukistchen erst mit so viel Liebe und Zuwendung durch den eiskalten Winter gebracht habe. Die einzige Möglichkeit für meine Pflanzen war nun also eine Dunkelhaft-Phase in unserem Müllraum. Wo ich sie weder sehr oft besucht habe, noch sehr regelmäßig gegossen (Sie wissen ja, aus den Augen ist (fast) auch aus dem Sinn) und sie schon gar kein Tageslicht abbekamen. Heute war es soweit – ich habe die Efeukistchen wieder zurück auf meinen Balkon geholt. Und meinen Augen nicht getraut.Nach circa 5 …

Selbstbewusstsein heißt sich selbst bewusst sein…

… und allen Fähigkeiten die man hat. Das ist mir neulich erst wieder so richtig bewusst geworden, als ich beim Sport zwischendurch einmal versucht habe einfach loszulassen und ein paar Schritte mit geschlossenen Augen zu laufen. Das war zu Beginn noch total ungewohnt und ich hab‘ mich selbst die ganze Zeit dabei entdeckt zu blinzeln und unterbewusst wie wild aufzupassen nicht vom Weg abzukommen und rechts einfach in den See zu fallen. Oder links in die Wiese. Doch je mehr Vertrauen ich zu meinem eigenen Unterbewusstsein bekommen habe und je mehr ich die Erfahrung machen durfte, dass ich völlig intuitiv, auch mit geschlossenen Augen, auf dem (rechten) Weg bleibe. Umso mehr habe ich mich getraut loszulassen und meine Augen zu schließen. Das war extrem schön. Ich fühlte mich absolut leicht und von mir selbst getragen. Und zudem konnte ich die Geräusche der Natur völlig anders und viel intensiver wahrnehmen. Am Abend war dieses wunderschöne Gefühl dann noch immer da. Es ist die ganze Strecke über nichts passiert. Obwohl ich meine Augen insgesamt lange geschlossen hatte …

Einfach lächeln und glücklich sein…

Diesen Titel hab‘ ich neulich auf einem kleinen Ratgeber gelesen den ich daraufhin sofort gekauft habe.Klingt das nicht nach dem besten und pragmatischsten Ansatz den wir uns nur wünschen können? Ich hab‘ dann mal darüber nachgedacht, wie oft ich diese Einstellung im Alltag wirklich habe. Selten…. Ganz ehrlich… sehr selten…. Im Normalfall passiert es mir viel eher über sämltiche Dinge erst einmal intensiv nachzudenken. Untermauert durch eine Denkerfalte zwischen den Augen, die echt gruselig aussehen kann. Kennen Sie das? Wenn Sie mitten im Denken mal unabsichtlich in den Spiegel schauen und selbst erschrecken, wie böse Sie beim Grübeln schauen können? Mich gruselt es dann jedesmal, weil ich gar nicht glauben kann und schon gar nicht will, dass ich das bin… Furchtbar… Es gibt eine Handy-App über die man schauen kann, wie man ich 30 Jahren aussieht. Ich hab‘ das dann ganz ohne App… Deshalb finde ich die Idee einfach zu lächeln und glücklich zu sein unendlich charmant und werde das jetzt mal probieren. Zumindest bei den Dingen, die meine Nachdenkphasen beim besten Willen nicht einfordern. …