Monate: Mai 2019

Neues aus der gesunden Genussküche

Shrimps Gröstl mit Quinoa und Spargel Nachdem der Sommer sich heuer wirklich Zeit lässt bei uns anzukommen und lange Spaziergänge im Regen fast mehr an den Herbst als an laue Frühsommertage erinnern hab‘ ich mich entschieden auch mein Essen etwas „aufwärmender“ zu gestalten und mir ein schönes Gröstl zu kochen. So was tut der Seele einfach immer gut und lässt, zumindest kulinarisch, die Sonne aufgehen. Damit es aber nicht zu herbstlich wird hab‘ ich mich für sommerliche Zutaten entschieden und Spargel mit Shrimps als Basis genommen. Neben der Tatsache, dass dieses Essen der Seele guttut hat es zudem auch noch den riesen Vorteil, dass es nicht nur schnell, sondern auch sehr unkompliziert zubereitet ist und man dafür auch nur eine einzige Pfanne braucht. Gestartet habe ich mit dem Anschwitzen von Zwiebeln in Olivenöl wo ich dann auch gleich einmal die Shrimps und ein paar Minuten später den klein geschnittenen grünen Spargel (ich mag den grünen Spargel sehr, weil er total fein schmeckt und man ihn nicht schälen muss) beigemengt habe und das ganze dann auf …

Haben auch Sie irgendwann einmal verlernt so richtig zu genießen?

Ich war 12. Und in der Pubertät. Es war furchtbar. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ein unbeschwertes Leben, war für mein Alter schon relativ groß gewachsen und hatte wunderschönes blondes Haar mit einer echten Naturwelle. Dann aber nahm das Übel plötzlich seinen Lauf und ich bekam Migräne. Als ob die Pubertät alleine nicht schon schlimm genug gewesen wäre… So kam es, dass ich eine relativ starke Pille verschrieben bekommen habe, welche zwar den unglaublich tollen Effekt hatte, tatsächlich nie mehr auch nur einen einzigen Migräneanfall bekommen zu haben. Jedoch mit den weniger berauschenden Nebenerscheinungen tatsächlich sicher zwei Drittel meiner Haare verloren zu haben – gemeinsam mit meiner Naturwelle. Wo die beiden Bestandteile meines „Seins“ gemeinsam hin sind frage ich mich bis heute. Hoffe aber sehr, dass sie gemeinsam mit meinen Wechseljahren ganz einfach wieder auftauchen werden (ich bin einfach ein echt optimistisch denkender Mensch). Das war aber leider noch nicht alles. Das eine ging verloren, dafür kam etwas anderes  dazu. Nämlich 15kg. In etwa gleich schnell wie sich meine Haarpracht verabschiedet hat, hat mein …

Ich trinke Champagner…

„Ich trinke Champagner, wenn ich froh bin, und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich davon, wenn ich allein bin; und wenn ich Gesellschaft habe, dann darf er nicht fehlen. Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit, und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken. Sonst aber rühre ich ihn nicht an, außer wenn ich Durst habe.“ Madame Lily Bollinger

Warum mache ich mich dazwischen selbst immer wieder klein?

Kennen Sie das auch, dass man sich manchen Personen gegenüber, oder in einigen Situationen, selbst immer wieder klein macht? Eigentlich fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut und stehen auch zu Ihrer Meinung. Trotzdem gibt es Momente, in denen man sich selbst klein macht. Sei es anderen Personen gegenüber, um diese nicht zu verletzen. Oder, weil man in manchen Situationen dann denkt doch nicht so sicher und selbstbewusst zu sein, wie andere, die uns durch ihr eigenes Selbstbewusstsein gezielt verunsichern wollen. Oder auch hervorgerufen durch frühere Erfahrungen und Glaubenssätze. Viele von uns haben beispielsweise schon während ihrer Schulzeit die Erfahrung gemacht, dass man keine zu guten Noten schreiben darf, um weiterhin beliebt zu sein.  Oder, dass man manchen Klassenkameraden nicht zu viel von sich selbst erzählen darf, da diese es dann vielleicht gegen einen verwendet haben – um sich so selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Auch das Können an sich, oder das Erfolgreich sein in einer bestimmten Sportart, wird von anderen nicht immer gut geheißen. Sobald wir etwas besonders gut können, oder auf etwas …

Ich ändere was ich ändern kann. Nämlich mich selbst!

Wie oft wünschen wir uns andere Menschen ändern zu können…? Ob ihres Verhaltens, ihrer individuellen Einstellung zu Dingen, oder etwaigen anderen Eigenschaften die uns einfach stören, weil wir selbst anders agieren. Leider wird uns das aber nie gelingen. Weil jeder von uns nun mal eben so ist, wie er ist. Und niemand, Sie selbst wahrscheinlich auch nicht, sich einfach mal so ändern möchte nur um es anderen recht zu machen. So ist die einzige Möglichkeit, die uns nun noch bleibt, doch eigentlich nur die uns selbst zu ändern. Oder zumindest unsere Einstellung zu vielen Dingen. Von dem, das wir uns über diverse Sachen und Gegebenheiten ärgern, die wir aber ohnehin nicht ändern können, wird es ja nicht besser. Eher im Gegenteil. Manche Dinge, oder auch manche (für einen selbst vielleicht unangenehme) Mitmenschen, müssen wir lernen so zu nehmen wie sie sind. Ob uns das gefällt, oder nicht. Sonst machen wir uns dadurch ja nur selbst das Leben schwer. Und dem anderen fällt’s vielleicht nicht einmal auf… Was wir aber tatsächlich ändern können ist unsere persönliche …

Darf man eigentlich auch manchmal ein bisschen missgünstig sein?

Ich finde schon…. – solange man es noch mit einem Quäntchen Bewunderung kombiniert.Geht es Ihnen nicht auch manchmal so, dass Sie sich überlegen warum viele Dinge bei anderen Menschen so unglaublich unkompliziert laufen und denen dem Anschein nach alles vollkommen einfach von der Hand geht – ja, alles fast von alleine zufliegt. Nämlich auch die Dinge, für die wir uns selbst möglicherweise enorm anstrengen müssen.Da finde ich schon, dass man auch einmal ein bisschen „missgünstig“ sein darf. Wobei ich damit nicht meine, dass man neidig sein soll. Ganz im Gegenteil. Nur so ein paar Gedankenspiele wie „Irgendwann wird er/sie sich ja wohl auch mal anstrengen müssen, dass die Dinge funktionieren“. Früher hatte ich dann oft ein ganz schlechtes Gewissen, wenn mir solche Gedanken durch den Kopf gegangen sind. Heute stehe ich dazu. Ich wünsche ja niemanden auch nur ansatzweise irgendwas schlechtes und vergönne wirklich jedem von ganzem Herzen ein unkompliziertes Leben in dem einem die gebratenen Tauben wortwörtlich nur so in den Mund fallen (wobei ich als 80% Vegetariererin lieber was anderes bevorzugen würde – …