Monate: April 2019

Die Sache mit dem „Oooooohm“ muss ich noch üben….

„Ihr müsst euch und eurem Körper Zeit geben“ waren die Worte meiner Yoga-Lehrerin mit welchen sie heute Früh eine Übung eingeleitet hat. Leider hat Sie fast im selben Atemzug aber auch vorgeschlagen, dass die Fortgeschrittenen Teilnehmer auch gleich eine andere Variante ausprobieren können. Im ersten Moment hatte ich wirklich vor mir und meinem Körper Zeit zu geben – dann war mein Unterbewusstsein aber leider wieder einmal viel schneller und hat umgehend auf das Wort „Fortgeschritten“ reflektiert. Wobei ich ehrlichweise nicht weiß warum – als „Fortgeschritten“ würde ich mich, basierend auf meinem gesunden Hausverstand, nämlich definitiv nicht beschreiben, wenn es um Yoga geht. Aber leider war mein Unterbewusstsein wieder einmal komplett anderen Meinung als mein Bewusstsein. Das passiert mir öfter… So saßen wir also gemeinsam da – meine beiden Bewusstseinszustände und ich – und das alles andere als entspannt. Wie auch…. Wir mussten ja unbedingt die Fortgeschrittene-Variante versuchen.Dabei war es uns aber leider unmöglich den Atem fließen zu lassen. Eher im Gegenteil. Ich hatte Glück nicht vor lauter Anspannung zu ersticken. Diesen Zustand hat mir meine …

1 Kalorie ist nicht gleich 1 Kalorie

Eines der größten Missverständnisse rund um Ernährung ist das Zählen von Kalorien. Diese haben nämlich komplett unterschiedliche Auswirkungen auf unseren Körper. Es gibt gute und schlechte – um nicht zu sagen böse :o) – Kalorien. Nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel her um das näher zu beschreiben. Eine große Avocado hat durchschnittlich in etwa 500kcal. Eine 100g Tafel Schokolade um die 550kcal, ebenso wie ein Big Mac in etwa 550 kcal hat.Essen Sie nun eine Tafel Schokolade, oder einen Big Mac, werden Sie darauf nicht nur (leichter) zunehmen, sondern auch sehr schnell wieder Hunger bekommen. Essen Sie dieselbe Anzahl von Kalorien jedoch in Form eine Avocado tun Sie nicht nur enorm viel Gutes für Ihren Körper und haben zudem auch noch etwas für Ihre Schönheit getan (es gibt nämlich Lebensmittel die uns von innen heraus schön machen und uns noch dazu länger jung aussehen lassen), sondern bleiben auch noch viel länger satt. Es geht also überhaupt nicht darum Kalorien zu zählen, sondern ausschließlich darum darauf zu achten, welche Kalorien man zu sich nimmt.Das können Sie …

Neues aus der gesunden Genussküche

So schlecht schmeckt Tofu ja gar nicht…. In meiner Jugend hatte ich mein erstes und bis zum vergangenen Donnerstag auch letztes Tofu-Erlebnis. Damals war es furchtbar. Zu diesem Zeitpunkt war Tofu noch völlig unbekannt – und somit leider auch die Formen einer möglichen geschmacklich vertretbaren Zubereitung. Und genauso hat es damals auch geschmeckt…Deshalb hab‘ ich nie mehr (in den letzten 25 Jahren) auch nur ansatzweise daran gedacht etwas mit Tofu zu essen. Bis ich letzte Woche bei einem beruflichen Treffen in einer Firmenkantine plötzlich mit einem Tofu-Gericht konfrontiert wurde. Da ich im Vorfeld leider schon zugegeben hatte wirklich hungrig zu sein und in diesem Fall auch mein Notfall-Argument – „Das kann ich „leider“ nicht essen, ich bin Vegetarerin“ (was auch nur zu 80% stimmt – manchmal muss ich aber akut zur 100% Vegetarierin werden, sollte ich mit Speisevorschlägen konfrontiert werden die ich emotional einfach nicht verkraften würde – optisch und geschmacklich….) – situationsbedingt auch nicht nutzen konnte, musste ich durch und mir eine Portion nehmen. So habe ich dieses Tofu-Gericht über mich ergehen lassen. Zumindest …

Mein größter Stressfaktor? Das bin ich selbst…

Das muss ich ganz ehrlich zugeben. Mich kann nichts und niemand so sehr stressen wie ich das selbst kann. Sei es, dass ich Mails sofort nach dem Erhalt beantworten will – eigentlich am liebsten noch bevor ich es überhaupt erhalte…. – sei es jemanden zurückrufen zu müssen, auf den Zug, oder einen Flug zu warten. Oder auch einfach nur auf eine grüne Ampel. Alles emotionale Herausforderungen für mein Gemüt. Obwohl ich übe. Und mir wirklich Mühe gebe (ehrlich!) holt mich meine eigene Ungeduld immer wieder ein. Es stresst mich sogar wenn ich vor einer großen Tasse schönem Milchkaffe sitze und der zu schnell auskühlt. Ich mag Kaffee nämlich nur wenn er wirklich heiß ist – trotzdem trinke ich ihn gerne langsam… Ein System das sich selbst beißt, ich weiß… Früher habe ich es dann immer wieder einmal mit Atemübungen versucht. Was aber leider eher dazu geführt hat, dass meine Umwelt sich Sorgen machte, dass ich vielleicht an Asthma leiden könnte – anstatt, dass ich mich dabei wirklich richtig entspannt hätte. Irgendwann habe ich dann darüber …

Wenn ich einmal groß bin…

Diesen Satz habe ich als Kind geliebt. Wenn ich später mal groß bin darf ich fernsehen solange ich will, lese nie wieder ein Buch, esse jeden Tag gaaaanz viele Süßigkeiten, darf immer ausschlafen, muss nie mehr wieder Hausaufgaben machen und tu überhaupt nur noch was ich wirklich will. Nun ja… jetzt bin ich doch schon länger erwachsen.Bücher lese ich mehr denn je, fernsehen tu ich zwar gerne aber nicht übertrieben viel, Süßigkeiten esse ich gar keine weil ich eher der saure Typ bin und mich zudem ganz freiwillig für eine gesunde Ernährung ohne Zucker entschieden habe und vom ganz lange schlafen hält mich mein Biorythmus ab, der eine Art präsenile Bettflucht entwickelt hat. Von den Hausaufgaben, die eigentlich ich nie mehr machen wollte, rede ich besser erst gar nicht. Nur so viel… hätte ich während meiner Schulzeit das Pflichtbewusstsein gehabt das ich heute habe, hätte ich wahrscheinlich mit 16 maturiert…. Manchmal überlege ich aber schon wo meine ganzen unbeschwerten Vorsätze geblieben sind.Ich persönlich glaube ja, dass es so ist, dass all diese Dinge einfach nur …

Neues aus der schlanken Genussküche

Quinoa Salat mit grünem Spargel und Erdbeeren Heute hatte ich Lust auf einen leichten Frühlingssalat. Richtig schön bunt, zur Osterzeit passend. Dafür habe ich grünen Spargel gewaschen und zuerst die unteren Enden weggeschnitten bevor ich den Spargel in ca. 3cm lange Stücke geschnitten und in etwas Gemüsebrühe gekocht habe. Parallel dazu habe ich eine Dose genussfertigen Quinoa (z.B. von Spar Vital) in eine Schüssel gegeben und einige Erdbeeren reingeschnitten. Nach 15 Minuten Kochzeit habe ich dann den Spargel noch etwas abkühlen lassen und daruntergemischt. Für die Marinade habe ich wieder Oliven- und etwas Zitronenöl verwendet, Salz und Pfeffer. Eine Hälfte des Salates habe ich mir dann schön auf einem tiefen Teller angerichtet und mit etwas Schaffrischkäse (frisch vom Eisl Bauern am Wolfgangsee) garniert. Die zweite Hälfte kommt morgen mit in die Praxis :o) – als Mittagessen. Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit wünscht Ihnen Ihre Dr. Sabine Viktoria Schneider

Ich glaub‘ an mich…

…auch, wenn mir das ehrlichweise nicht immer ganz leicht fällt. Es gibt oft Situationen in denen ich zu Beginn erst einmal mit Selbstzweifeln reagiere. Wie beispielsweise beim Reiten. Jedes Mal wieder wenn mein Reitlehrer „antraben“ sagt ist mein erster Gedanke „Ich kann nicht“. Was leider auch mein Pferd spürt und sich im selben Moment denkt „Und ich mag nicht…“. Sie können sich vorstellen, dass wir jede Woche wieder unsere Anlauf- oder besser gesagt Antrabschwierigkeiten haben.  Nach der ersten „langen Bahn“ geht es dann aber. Zumindest für mich. Das Pferd braucht meistens noch etwas länger und zudem ganz klare Befehle. So ist es, wie ich finde, auch im richtigen Leben. Solange wir in Situationen, oder bei Entscheidungen, noch zu wenig an uns selbst glauben und zögern merkt das sofort unsere gesamte Umwelt und reagiert dementsprechend.  So kann es auch passieren, dass immer wieder andere Entscheidungen für uns treffen.Wie erst heute Morgen mein Pferd für mich – es ging einfach nach rechts, obwohl ich links wollte und das im Schritt, obwohl ich traben wollte (oder mein Reitlehrer …

Neues aus der gesunden Genussküche

Salat aus Stangensellerie, Avocado, Kichererbsen & Thunfisch Nachdem der letzte Salat mit Stangensellerie so gut angekommen ist habe ich heute gleich ein neues Rezept damit ausprobiert. Dafür habe ich, wie immer, einen Bund Stangensellerie gewaschen und klein geschnitten. In einer großen Schüssel hab‘ ich dann noch Kichererbsen (1 Dose) darunter gemischt, eine klein geschnittene halbe Avocado sowie 1 Dose Thunfisch. Da ich es ehrlicherweise sehr gerne mag wenn Salate von der Konsistenz her ein bisschen „matschig“ sind habe ich die Avocado bewusst lieblos untergehoben um sie so cremiger zu machen :o) . Und auch mit den Kichererbsen bin ich beim Umrühren etwas unsanft umgegangen… Das „Matschige“ muss man aber mögen – auch optisch. Für die Marinade habe ich auch diesmal wieder meine beiden Lieblings-Öle über die Salatmischung gegeben – Oliven- & Zitronenöl. Gemischt mit ein bisschen Pulver Gemüsebrühe und einem Schuss Wasser. Fertig. Das Rezept ist nur richtig gesund & lecker, sondern auch nahrhaft und extrem schnell fertig. Und… man kann es toll mit ins Büro und zum Picknicken nehmen :o) .

Ich zieh‘ täglich meine Ritterrüstung an…

Die brauch‘ ich auch. Aus irgendeinem Grund ist es bei mir nämlich immer turbulent. Eine meiner besten Freundinnen hat ja schon länger die Vermutung, dass das an meinem Beruf und meiner Ausstrahlung liegt.Sie meinte, dass man beim „Heiteren Beruferaten“ bei mir maximal einen Versuch braucht um zu erkennen, dass ich – um bei ihren Worten zu bleiben – eine Psychotante bin der man alle eigenen Probleme ganz prima und unverblümt erzählen kann. Wahrscheinlich ist das auch wirklich so. Ich ziehe Probleme nämlich magisch an. Zum Glück nicht meine eigenen. Aber die der anderen. Wobei es mir auch wirklich Spaß macht zu helfen.Probleme zu lösen ist meine ganz große Leidenschaft! Dafür brauche ich aber wirklich eine Ritterrüstung. Nämlich um die Dinge nicht zu nahe an mich heranzulassen. Sonst hätte ich keinen Schutzpanzer der auf mich aufpasst die Herausforderungen der anderen als meine eigenen mit nachHause zu nehmen. So eine Ritterrüstung kann ich wirklich nur weiterempfehlen. Die braucht definitiv jeder von uns. Sonst kann es passieren, dass wir uns zu sehr für andere aufopfern und uns Dinge …