Monate: Januar 2019

Bei sich selbst anfangen und dann erst auf die Anderen schauen…

Geht es Ihnen auch so, dass Sie immer zuerst an die Anderen denken und schauen, dass es allen Menschen in Ihrer Umgebung gut geht, bevor Sie dann erst irgendwann später mal beginnen auch auf sich selbst zu schauen? Zuerst wird darauf geachtet, dass jeder was zu essen bekommt, der Haushalt in Ordnung ist, im Büro alles läuft, die Kollegen nicht überlastet sind und wenn doch von Ihnen rundum versorgt und entlastet werden, der Kühlschrank voll ist – am besten zu Hause und im Büro, etc.. Und abends fallen Sie dann todmüde ins Bett und können sich selbst eigentlich gar nicht wirklich beantworten was Sie heute für sich selbst getan haben. Wie auch… meistens bleibt für einen selbst ja gar keine Zeit mehr… Damit sollte jetzt Schluss sein! Wie sagte schon der schweizer Gesundheitsökonom Gerhard Kocher so schön „Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner“. Stimmt! Deshalb sollten Sie unbedingt beginnen auch wieder viel mehr auf sich selbst zu schauen. Wenn ich Sie jetzt einlade einmal ganz gezielt zu reflektieren, wie Sie andere behandeln und wie …

Beruf kommt von Berufung…

Können Sie sich noch daran erinnern wie alt Sie waren, als Sie sich für Ihren heutigen Beruf entschieden haben?Bei mir war das damals die herausforderndste Zeit meines Lebens – und ich befürchte auch im Leben meiner Eltern.Meine Mutter hat damals immer gesagt, dass sie mir niemals etwas schlimmes wünschen würde nur später einmal pubertierende Kinder wie mich. Was soll ich sagen… ich habe bis heute keine eigenen Kinder bekommen… Im Endeffekt geht es uns aber doch allen so. Wir sollten in einer Lebensphase, in der wir uns selbst erst einmal finden müssen, auch noch eine der allerwichtigsten Lebensentscheidungen treffen. Nämlich was wir für die nächsten mindestens 40 Jahre beruflich machen wollen. Tag ein Tag aus. Mit welcher Arbeit wir unseren Lebensunterhalt verdienen wollen und auch, wie unser Lebensstandard aussehen wird. Leider sind wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wirklich reif genug für all‘ diese Entscheidungen und lassen uns deshalb viel zu leicht beeinflussen. Von Freunden, Lehrern, der eigenen Familie. Und plötzlich, einige Jahre später, denkt man vielleicht darüber nach, ob man damals tatsächlich den …

Zuviel Stress macht krank

Wer kennt das nicht? Wir nehmen uns Dinge zu Herzen und dieses beginnt plötzlich ein bisschen zu stechen und zu stolpern. Wie fressen Dinge in uns hinein und bekommen Bauchschmerzen. Oder etwas geht uns nicht mehr aus dem Kopf und wir bekommen Kopfweh. Alles Anzeichen von zu viel Stress. Anzeichen, mit denen uns unser Körper sagen will „Gönne uns doch bitte endlich wieder einmal mehr Ruhe und eine Auszeit“. Eine solche Ruhephase muss auch gar nicht immer gleich im großen Stil organisiert werden. Dafür müssen wir keine Urlaube buchen und uns ins nächste Flugzeug setzen. Ganz im Gegenteil! Dann wäre die Erholungsphase ja wieder komprimiert auf einen gewissen Zeitrahmen – der uns im Normalfall auch wieder stresst, weil wir versuchen alles in einen einzigen Urlaub zu verpacken. Yoga, Spazierengehen, gesunde Ernährung, ausschlafen und Schlaf nachholen, Massagen, etc.. Und schon wieder haben wir Stress. Denn auch ein Freizeitstress ist Stress… Deshalb wäre es um ein vielfaches effizienter im Alltag etwas mehr für sich selbst zu tun. Mit regelmäßigen kleinen Auszeiten. Ohne Sport! Nur und ganz ausschließlich …

Neues aus der gesunden Genussküche

Stangensellerie-Salat mit Cottage Cheese Manchmal muss es einfach schnell gehen. Dann ist die Gefahr,dass die gesunde Ernährung auf der Strecke bleibt, natürlich besonders groß.Wenn man nach einem anstrengenden Tag noch einkaufen geht und fast nur mit geschlossenen Augen an der Brotabteilung vorbei kommt um nicht gleich voller Heißhunger in eine Breze zu beißen. Um dieser „übermütigen“ Breze dann aber doch noch widerstehen zu können nehme ich persönlich mir im Eingangsbereich aus der Obstabteilung gleich einmal eine Banane mit. Die nimmt mir den ersten Heißhunger und tut meinem Körper um ein vielfaches besser als ein Laugengebäck.Außerdem liefert mir die Banane neue Energie und tut zudem auch noch meinem Stoffwechsel gut. Trotz des für’s erste dann gestillten Heißhungers sollte es zu Hause aber trotzdem nicht mehr allzu lange dauern, bis ich etwas zu Essen bekomme. Deshalb mache ich mir an solchen Abenden einen Express-Salat. Die Zubereitung ist innerhalb von fünf Minuten abgeschlossen und ich kann mich hinsetzen und genießen. Dafür schneide ich einen Bund Stangensellerie nach dem Abwaschen klein und vermische das Gemüse dann nur noch mit …

Ich hab‘ die Welt, die ich sehe, selbst erfunden

Kennen Sie das auch, manche Dinge schon im Vorfeld einzuschätzen und zu werten. Sie schreiben beispielsweise ein Mail an jemanden und wissen beim Schreiben schon, dass Sie ohnehin wieder keine Antwort bekommen werden. Trotzdem schreiben Sie das Mail, weil es für Sie persönlich einfach wichtig ist. Ich beobachte das bei mir selbst auch immer häufiger. In den letzten Jahren habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es viel mehr unzuverlässige Menschen gibt als früher. Man wird teilweise von Personen richtig negiert. Das hat mich nun vor zwei Möglichkeiten gestellt. Entweder verbittere ich immer mehr, weil ich es, ob meines enorm ausgeprägten Gerechtigkeitssinns, nicht akzeptieren kann und will, dass sich Menschen mir gegenüber so wenig wertschätzend verhalten und sich einfach „Tod stellen“. Oder fortan selbst einfach auch mit einer gewissen Ignoranz zu agieren. Gut… ich weiß, dass sich manche Dinge nun mal eben einfach nicht so entwickeln, wie wir uns das wünschen. Deshalb aber aufgeben? Oder sich selbst zum Negativen verändern? Nein, ganz bestimmt nicht! Das ist mit Sicherheit keine Lösung! Unangenehme Erfahrungen bringen uns …

Die Kraft des Nichtstuns

Ist es nicht unendlich schön einmal gar nichts zu tun? Am Wochenende in der Früh einfach länger im Bett liegen zu bleiben und nur aufzustehen um sich einen großen Café au lait zu holen? Und später am Nachmittag einen Film mit Peter Alexander und Gunther Philipp anzusehen und sich ganz gemütlich einzukuscheln. Gerade jetzt im Winter sollten wir unseren Körper regelmäßig mit „Nichtstun“ verwöhnen. Nicht umsonst igeln sich die meisten Tiere im Wintermit genügend Vorräten ein und schonen ihre Ressourcen und ihre Energie. Wir leben heute in einer Zeit in der es mittlerweile viermal so viele burnout- und depressionsbedingte Krankheitstage gibt wie noch Ende der 90er Jahre.Und das oftmals genau deshalb, weil wir verlernt haben neben dem ganzen Stress und allen Anforderungen die täglich auf uns einprasseln auch auf uns selbst zuschauen.Und auf unser eigenes „Kinder Ich“ zu achten. Wissen Sie noch wie schön es früher war, sich nach den erledigten Hausaufgaben vor den Fernseher setzen zu dürfen, oder zum Spielen zu gehen. Einfach all‘ die schönen Dinge zu machen, die wir gerne machen. Ohne …

Wie wir die Chance auf einen großartigen Neubeginn nutzen können

Im Leben gibt es immer wieder Situationen die uns emotional und sehr häufig auch finanziell enorm herausfordern.Wir können plötzlich vor den Trümmern unserer Beziehung stehen, unseren Job verlieren, oder einen wichtigen Auftarggeber.Und nichts ist mehr wie es war – und schon gar nicht so, wie wir es geplant hatten. Wie aus dem Nichts müssen wir uns mit Situationen anfreunden, die wir nicht kommen sehen haben. Was aber tun? Traurig und verletzt sein? Aufgeben? Den Kopf in den Sand stecken? Alles Optionen über die ich selbst auch schon nachgedacht habe. Erst im letzten Jahr habe ich, durch vollkommen unerwartete Veränderungen bei meinem wichtigsten Kunden im Firmenkontext, sozusagen über Nacht einen großen Auftrag verloren, der mir im Vorfeld wirklich viel Spaß gemacht hat. Und den ich auch finanziell fix einkalkuliert hatte. Ob der Tatsache, wie ich über die Veränderungen informiert wurde, war ich zu Beginn ehrlicherweise auch sehr verletzt, weil ich es als Psychologin einfach ganz anders gemacht hätte und mir auch anders erwartet, respektive gewünscht hätte. Aber… wie in einer Partnerschaft sieht man den wahren Charakter …