Monate: Oktober 2018

Was hält mich davon ab…

…das zu tun, was ich selbst für richtig halte… Kennen Sie das auch? Eigentlich weiß man selbst immer ganz genau was das Richtige und was gut ist für einen. Trotzdem tun wir es oftmals nicht. Aus Angst dann im Endeffekt vielleicht doch das Falsche zu tun. Oder aus Angst die altgewohnte Sicherheit aufzugeben? Es gibt bestimmt unendlich viele Begründungen etwas nicht zu tun. Aber… werden wir mit diesen Begründungen langfristig dann auch wirklich glücklich? Ich finde ja, dass man die eigene Komfortzone schon auch einmal verlassen muss um die eigenen Wünsche zu leben. Hören Sie doch einfach auf Ihr Bauchgefühl. Wenn Sie sich die Dinge selbst zutrauen und zu 100% dahinter stehen wird auch nichts schief gehen. Und falls, im allergrößten Notfall dann tatsächlich nicht gleich alles so funktionieren sollte wie Sie sich das selbst wünschen, werden Sie die Kraft haben Alternativen zu finden um Ihr Ziel zu erreichen. Unsere inneren Antreiber sind nämlich enorm stark. Viel stärker als wir uns das selbst oft zutrauen würden. Und wenn Sie sich noch nicht ganz sicher sind, …

Neues aus der gesunden Genussküche

Kürbispolenta mit Parmesan Heute war bei uns in Salzburg der erste richtig kalte Herbsttag. Deshalb wollte ich nach einem ausgiebig langen Spaziergang auch unbedingt etwas Warmes essen – jedoch ohne lange kochen zu müssen. In solchen Fällen greife ich dann gerne zu Polenta – die ist (je nach Produkt, ich kaufe gerne die Produkte der Eigenmarke vom dm Drogeriemarkt) extrem schnell und unkompliziert zubereitet und zudem durch viel Magnesium und Kalium auch noch gesund und gut für die Verdauung. Und… durch die warme Zubereitung ist sie auch noch gut für den Magen. Für die Art der Zubereitung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist nur mit Wasser. Das ist aber, wie ich finde, extrem langweilig. So mische ich eine Menge Polenta immer mit der 1,5fachen Menge Wasser und der 1,5fachen Menge Milch mit einem Schuss Sahne (also insgesamt 1:3). Wenn man es gaaaaanz besonders lecker haben möchte kann man noch ein Stück Butter mitkochen – das hab‘ ich heute aber nicht gemacht. Das würde ich persönlich einfach immer davon abhängig machen wie lange der Spaziergang …

„Dein Vater ist in der Krise…“

Diesen Satz höre ich seitdem meine Eltern vor zwei Jahren in ihr neues Haus eingezogen sind und zudem beide in Pension sind fast täglich. Wie bitte kann ein Mensch alleine so oft in der Krise sein? Und noch dazu, wo alle Rahmenbedingungen wirklich unübertrefflich perfekt passen würden. Meine Eltern sind beide gesund, was das größte Geschenk ist das man sich wünschen kann und die beiden sind finanziell so unabhängig, dass sie ihr Leben auch mit Urlauben & Co. wirklich genießen könnten. Und trotzdem ist einer von den beiden ständig unrund. Wegen Dingen, um nicht zu sagen Banalitäten, wie Herbststürme – welche doch tatsächlich Blätter von den Bäumen pusten, die dann am Boden zum Liegen kommen und dort auch noch liegen bleiben… – eine mittlerweile Umweltkatastrophe. Oder Staubsauber die einmal zu fest saugen und bei dem neuen Spannteppich zu akuten Haarausfall führen, oder die zu wenig saugen und deshalb auch nichts taugen. Beides Umstände die dazu geführt haben, dass meine Eltern innerhalb der letzten 2 Jahre den vierten Staubsauger gekauft haben – und hier zähle ich …

Lieben statt urteilen

Wie oft kommen wir in Situationen in denen wir über andere urteilen? Ob das nun große, oder kleine Ereignisse sind dazu führen, dass wir in Gedanken jemanden abtun und ihn / sie dadurch in der eigenen Persönlichkeit abwerten. Manchmal gehen diesen Gedenken sogar nur unsere eigenen Eindrücke voran – wie ist jemand angezogen, wie verhält sich jemand, oder wie agiert jemand im Alltag. Ein anderes Mal werden wir im Vorfeld vielleicht sogar persönlich angegriffen – im Supermarkt, im Straßenverkehr, im Büro… weil unser Verhalten in genau diesem Moment nicht den Vorstellungen der Anderen entspricht. Und schon beginnen wir im Kopf zu urteilen. Mit Gedanken wie „Wie sieht, der / die denn aus?“, „So eine blöde Kuh“, „Auf was bildet er /sie sich eigentlich so viel ein?“, etc.. In Wahrheit urteilen wir doch alle den ganzen Tag über. Ich selbst ertappe mich ständig dabei. Sei das wegen Banalitäten, oder weil ich mich über andere Personen und deren Verhalten wirklich ärgere. Aber… was nützt das? Wir werden durch dieses urteilende Verhalten ja im Endeffekt niemanden ändern. Ganz …

Wenn einem andere verändern…

Mir fällt in letzter Zeit immer öfter auf, dass ich mich verändere. Leider nicht zum Guten… Ich werde noch ungeduldiger (eigentlich dachte ich selbst gar nicht, dass das überhaupt noch möglich ist), noch impulsiver und manchmal auch noch gescheiter – weil ich so oft so viel gefragt werde, was der / die andere aber eigentlich auch selbst beantworten könnte, dass ich die Antworten schon gebe, ohne überhaupt erst gefragt worden zu sein. Furchtbar! Wenn ich diesen Veränderungsprozess selbst wenigsten nicht wahrnehmen müsste, würde mich das als Psychologin zwar nicht auszeichnen – von uns wird ja doch immer erwartet, dass wir selbstreflektiert handeln – es wäre mir aber trotzdem viel lieber, es nicht auch noch selbst erkennen zu müssen. Es liegt nämlich (eigentlich) überhaupt nicht an mir. Ehrlich! Meine Umgebung machte mich in den letzten Jahren sukzessive zu dem was ich heute bin. Gut… impulsiv und ungeduldig war ich, zumindest laut meiner Mutter, schon mit 3 Jahren. Aber nie in diesem Ausmaß. Ich hätte prinzipiell einen echt guten Kern. Fürsorglich, geduldig mit anderen, einfach nett.  Aber… …

Ich nehme mir jetzt mehr Zeit für mich…

Viel zu selten nehmen wir uns einfach mal Zeit für uns selbst. Ganz ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Und ganz ohne gleich wieder nachzudenken, was wir sonst eigentlich gerade alles machen müssten. Fast täglich bekomme ich von meinen Klienten Sachen zu hören wie: „Ich hab‘ keine Zeit“, oder „Wer soll es denn machen,wenn nicht ich?“. Und ich sage dann… „Ja… probieren Sie das doch einfach mal aus. Was denn dann so passiert, wenn Sie etwas mal nicht machen.“ Ich persönlich glaube ja, dass nicht viel passieren wird, außer – und das ist wesentlich – dass die Anderen mal wieder wahrnehmen, dass die Dinge eben doch nicht so selbstverständlich und schon gar nicht von alleine passieren. Dass es sein kann, dass mal tatsächlich nichts im Kühlschrank ist, wenn man nicht einkaufen geht. Dass sich auch all‘ die anderen Dinge, die sonst immer so reibungslos funktionieren, eben doch auch nicht von ganz alleine machen. Eine Erkenntnis die definitiv niemanden schaden kann. In nahezu jeder Wirtschatszeitung liest man doch immer wieder etwas über „Gleichberechtigung“. Ich finde, …

Mein Leben voller (digitaler) Möglichkeiten

Wir leben alle in einer Zeit in der wir um ein Vielfaches mehr an Möglichkeiten zur Verfügung stehen haben als früher. Durch Soziale Medien, verschiedenste Plattformen, Google & Co. können wir 24 Stunden täglich recherchieren, nach Träumen suchen, oder mit Menschen chatten die wir vorher noch nie gesehenen haben – und die in der Realität dann wahrscheinlich auch nie so aussehen, wie sie sich im Chat beschreiben. Trotzdem erkennen wir ob dieser Vielzahl an Möglichkeiten oftmals nicht mehr unsere individuellen Wünsche und die Dinge, die uns wirklich gut tun. Man könnte fast sagen, dass wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen. Was sehr schade ist da wir, wenn wir nur wieder etwas fokussierter schauen würden, neben den ganzen Werbeschaltungen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden, dann auch wieder die Informationen erkennen würden die für uns „bestimmt“ sind und so auch die Chancen und Möglichkeiten zu entdecken die wir für die Umsetzung unserer Ziele tatsächlich benötigen. Und uns nicht (länger) im digitalen Informations-Dschungel zu verlieren. Wobei es hierfür im ersten Schritt erst einmal wichtig …

Wie glücklich sind Sie denn in Ihrem Job?

Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Arbeit und können so sein, wie Sie sind, oder haben Sie sich einfach schon so erfolgreich angepasst, dass Sie gar nicht mehr wirklich darüber nachdenken wie es Ihnen geht? Wenn ich Sie jetzt einlade, Ihren Traumjob zu definieren. Wie sehe dieser aus – unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Sie auch Geld verdienen müssen mit diesem Job…:   Wenn Sie diese Auflistung nun mit der Realität vergleichen… Wie sieht denn dann die Antwort aus? Fühlen Sie sich wohl in Ihrem jetzigen Job? ja                                                                         nein An alle von Ihnen die jetzt mit „JA“ geantwortet haben: „Herzlichen Glückwunsch!“ Ihnen geht es wie mir. Auch ich habe sehr viel Freude an meiner Arbeit. Ja, mehr noch: Ich liebe meine Arbeit! So war das aber nicht immer. Ganz im Gegenteil! Ich fühlte mich in einem Job einmal so …