Monate: Juli 2018

Neues aus der gesunden Genussküche

Stangensellerie-Kichererbsen Salat mit getrockneten Aprikosen und Koriander Nachdem es bei uns in Salzburg heute mehr als 30 Grad hat und es wirklich drückend heiß ist, habe ich mich für einen erfrischenden Salat entschieden, den ich mir jetzt mit an den See nehme. Dafür habe ich einfach nur eine Dose Kichererbsen (abgewaschen) mit klein geschnittenen Stückchen vom Stangensellerie und grob gewürfelten getrockneten Aprikosen gemischt. Gewürzt habe ich das Ganze mit grobem Salz, Pfeffer und frischem Koriander – wobei sich auch Rosmarin sehr gut eignen würde. Die Marinade besteht aus Olivenöl, mit ein bisschen Honig vermengt und einem Schuss frischer Zitrone verfeinert. Fertig… schnell, gesund und seeeehr lecker :o) . Viel Spaß beim Nachkochen und ein wunderschönes, hochsommerlich warmes Badewochenende wünscht Ihnen Ihre Dr. Sabine Schneider

Mein Sohn übernimmt die Rechnung für das Eis…

Mit diesem Satz hat vor zwei Tagen eine sehr rüstige, schon etwas ältere, Dame neben mir in einem Café eine richtig große Portion Eis (to go) bestellt. Als die Kellnerin diese dann kassieren wollte hat die Dame das Eis genommen, ist aufgestanden  und hat ganz resolut einfach gesagt „Mein Sohn bezahlt“. Als die Kellnerin dann noch etwas verunsichert fragte, wo denn der Sohn sei und wann der kommen würde, hat sich resolute ältere Dame samt Eis schon auf den Weg gemacht und das Café schnellen Schrittes verlassen. Ich war am Anfang in etwa gleich überrascht wie die Kellnerin. Musste dann aber wirklich schmunzeln, weil mir neben dem Gedanken „Frechheit siegt“ auch der Text eines österreichischen Songs eingefallen ist in dem es heißt „Der Papa wird’s schon richten. Das zählt zu seinen Pflichten“. Eine Einstellung, auf die man sich, bis zu einem gewissen Grad, als Kind schon immer verlassen konnte. Ganz egal was wir als Kinder angestellt haben, wenn wir Glück hatten, haben uns unsere Eltern aus allen schwierigen Situationen doch immer wieder herausgeholt. Oder…? Sind …

Wie Gelassenheit funktioniert und wie sie nicht funktioniert…

Ich befürchte, dass ich Ihnen mehr Tipps geben könnte, wie Gelassenheit nicht funktioniert. Aber… ich bin jetzt dabei zu üben. Stetig und zum Glück auch immer erfolgreicher. Früher war ich viel gelassener als in den letzten Jahren. Je mehr Arbeit ich dazu bekomme  und je mehr ich mich selbst Druck Stress gesetzt habe, umso weniger Gelassen wurde ich. Was auch daran liegen könnte, dass ich, trotz all meiner psychologischen Ausbildungen, ein wahres Genie bin wenn es darum geht mich selbst zu stressen und unter Druck zu setzen. Mit dem unangenehmen Nebeneffekt auch immer ungeduldiger zu werden. Es gibt Tage, an denen geht mir alles zu langsam. Mein Handy öffnet die Apps zu langsam, alle Ampeln schalten zu langsam auf grün, mein Laptop braucht gefühlte Stunden um Programme zu starten, etc.. Und während dieser „Boykottierung“ meiner Person durch technische Hilfsmittel reduziert sich meine Gelassenheit sekündlich und meine Stirnfalten werden tiefer und tiefer… Und… was ändert sich? Nichts. Gar nichts! Außer.., dass die Stirnfalten bleiben. Die technischen Geräte bleiben trotzdem vollkommen unbeeindruckt. Selbst, wenn ich handgreiflich werde …

Ich bin nicht unkompliziert!

Ja… Sie haben richtig gelesen. Ich bin nicht unkompliziert. Und… ich habe gelernt dazu zu stehen. Früher dachte ich immer, dass man manche Dinge nicht tun, oder gar von anderen verlangen darf, um es ja immer allen anderen recht zu machen. Dass man niemals zur Gänze zu den eigenen Bedürfnissen stehen darf, sobald man von außen widergespiegelt bekommt, dass das für andere „kompliziert“ sein könnte. Ja und…? Warum muss ich unkompliziert sein nur um anderen das Leben zu erleichtern, mir aber mein eigenes dadurch weniger bequem und annehmlich zu machen? Damit meine ich nicht mich rücksichtslos, oder gar egoistisch zu verhalten. Nein! Ganz im Gegenteil! Ich achte immer darauf, dass es auch allen anderen gut geht – und kann auch mit (fast allen) Eigenheiten und „komplizierten“ Eigenschaften  meiner Mitmenschen umgehen. Habe ich aber beschlossen auch selbst zu 100% zu meinen Bedürfnissen zu stehen. Ganz egal, ob andere das als kompliziert, oder unkompliziert ansehen. Und mir geht es richtig gut damit. Das spannendste an der Sache ist, dass viele Personen um mich herum das sogar positiv …

Lass los und sei einfach du selbst

Ja… wenn das so einfach wäre, werden Sie sich jetzt denken. So geht es mir selbst übrigens auch. Die Sache mit dem Loslassen bekommen nämlich auch Psychologinnen – zumindest keine Wirtschaftspsychologinnen  – einfach so mit auf den Weg. Überhaupt im Alter wird das mit dem Loslassen immer schwieriger. Manchmal habe ich den Eindruck, dass mit jeder Falte mehr zugleich ein Teil meiner unkomplizierten Lebensweise verloren geht. Wobei das, realistisch betrachtet, ein Widerspruch in sich ist. Je komplizierter wir werden, umso mehr denken wir nach und umso strenger wird unsere Mimik. Neulich habe ich mich beim Arbeiten selbst unabsichtlich! im Handy gesehen – ein Spiegelbild von mir, mit welchen Gesichtszügen ich ein etwas unangenehmes Mail geschrieben habe. Furchtbar! Ich hatte Denkfalten mit denen ich frühestens mit 70 Jahren gerechnet hätte. Demnach habe ich – nach einer kurzen Schockstarre und zugegebenermaßen auch kurzen Überlegungen in Richtung Botox – beschlossen im ersten Schritt jetzt weder eine Kaviarcreme zu kaufen, noch einen Termin beim Schönheitschirurgen zu vereinbaren, sondern wirklich einmal versuchen loszulassen und zu entspannen. Und… wieder mehr ich …

Jedes Problem ist eine verkleidete Chance

Das erkannte schon Benjamin Franklin, der Schriftsteller dieses Zitats. Und er hatte so recht damit. Wenn man retrospektiv auf frühere Probleme sieht erkennt man nur zu oft, dass diese im Endeffekt sogar wirklich positive Veränderungen mit sich gebracht haben. Dies bleibt jedem von uns am Anfang jedoch leider noch verborgen. Zu Beginn, wenn wir mit großen Herausforderungen konfrontiert sind, ist jeder erst einmal in der Schockstarre. Bevor man dann auch noch durch das Tal der Tränen muss. Eine Phase, in der wir alle gerne in Selbstmitleid vergehen und traurig sind, dass schon wieder etwas in unserem Leben nicht geklappt hat. Diese Phasen sind schwer, aber trotzdem von enormer Wichtigkeit weil sie uns letztendlich helfen zu wachsen und unsere eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Nach einiger Zeit der Trauer dürfen wir dann aber nicht vergessen auch wieder nach vorne zu schauen und zu überlegen, wie es jetzt weitergehen kann. Was wir aus dem Problem und auch aus dem damit verbundenen eigenen Scheitern lernen können und was wir tun müssen, dass uns so etwas nicht mehr passiert. Wichtig ist …

Neues aus der gesunden Genussküche

Scharfe Minestrone Nachdem man Suppen, wie ich finde, zu jeder Jahreszeit essen kann und sich eine Minestrone zudem mehr als nur anbietet um sämtliche Gemüsearten, die noch im Kühlschrank sind, zu verkochen, kommt  heute das italienische Kultgericht auf den Tisch. Außerdem sind hier der Kreativität bei der Zubereitung keine Grenzen gesetzt, deshalb mag ich dieses Gericht ganz besonders gerne. Und das ganze Gericht ist auch noch vollgefüllt mit  unendlich vielen gesunden Vitaminen und hat zudem fast keine Kalorien. Und dank des italienischen Flairs macht auch das Essen richtig Spaß, weil eine Minestrone immer auch ein bisschen nach Urlaub schmeckt. Ich hatte in meinem Kühlschrank noch einige Eiertomaten (große und kleine), Egerlinge und Stangensellerie. All` diese Zutaten habe ich klein geschnitten und beginnend mit den Tomaten in einen Topf gegeben. Mit Olivenöl, roten Zwiebeln, Salz, Pfeffer – und da meine Küche auch immer etwas schärfer ist – Chili. Nach ein paar Minuten habe ich die Tomaten dann mit etwas Wasser aufgegossen und eine mediterrane Gemüsebrühe beigemengt, sowie den Stangensellerie und die Egerlinge untergehoben. Und auch noch …