Monate: Juni 2018

Haben Sie zu hohe Erwartungen an sich selbst?

Gehören Sie auch zu den Menschen, die bei der Verteilung von Perfektionismus gleich zweimal „hier“ gerufen haben? Ich persönlich bin mir oft nicht ganz sicher, ob ich nicht sogar dreimal „hier“ gerufen habe und das auch noch so richtig laut, damit mich ja alle hören. Leider macht einem diese Eigenschaft das Leben aber nicht immer ganz leicht. Eher im Gegenteil! Wenn ich mir beispielsweise vornehme am nächsten Tag in der Früh 30 Minuten laufen zu gehen, gebe ich mich meistens erst nach 45 Minuten zufrieden. Wenn ich mir vornehme 20 Seiten intensiv zu lernen höre ich frühestens nach 30 Seiten auf. Habe ich um 08.00h einen Termin bin ich spätestens um 07.45h da…. Diese Liste könnte ich jetzt noch unendlich weiterführen. Mache ich aber nicht! Weil ich mir ganz fest vorgenommen habe die Erwartungen an mich selbst nun endlich etwas zu reduzieren. Und zu lernen loszulassen. Wenn ich mir fortan also vornehme nur 30 Minuten laufen zu gehen, dann höre ich nach einer halben Stunde auch tatsächlich auf und bin einfach stolz auf mich, prinzipiell …

Neues aus der gesunden Genussküche

Stangensellerie Salat mit scharfen Shrimps und Avocado Nachdem der meteorologische Sommer gerade eine kleine Pause einlegt, habe ich mir gedacht den Sommer heute zumindest kulinarisch zurückzuholen. Für den Salat habe ich Stangensellerie in grobe, kleine (mundgerechte) Stücke geschnitten und ebenfalls klein geschnittene Avocado-Stücke untergehoben (vorsichtig, um diese nicht zu zerdrücken). Die Shrimps habe ich in einer Pfanne mit Olivenöl, Chili, Ingwer, etwas Honig und Koriander gebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Als weißen Farbkleks kam zum Salat dann noch etwas Feta dazu. Verfeinert mit grobem Salz, buntem Pfeffer,  ein bisschen Zitronensaft und Olivenöl wird der Salat dann in einer großen Schüssel, gemeinsam mit den Shrimps, vermischt und angerichtet. Je nach Tageszeit würde hier auch ein schönes Glas Weißwein dazu passen. Dann schmeckt das Ganze gleich noch ein bisschen mehr nach Sommer, Sonne und Süden. Viel Spaß beim Nachkochen, guten Appetit und ein schönes und trotz Regen sommerliches Wochenende Ihre Dr. Sabine Schneider

Was kann ich eigentlich wirklich gut?

Eine Frage die wir uns alle, wie ich finde, entweder zu oft oder aber auch zu selten stellen. Die einen von uns denken tagtäglich darüber nach ob sie im richtigen Job sind, mit den richtigen Aufgaben konfrontiert und ob sie dafür tatsächlich alle ihre Potenziale nutzen können. Die anderen wiederum arbeiten einfach jeden Tag ganz brav vor sich hin – ein bisschen wie ein Hamster im Rad – und schauen dazwischen, um aus dem Rad auch sicher nicht rauszufallen, weder nach rechts, noch nach links. Beides, wie ich finde, auf Dauer ausgesprochen langweilig und mühsam. Um wirklich herauszufinden was man richtig gut kann, sollte man sich einmal die Zeit nehmen eine eigene Stärken-Schwächen-Analyse zu erstellen. Nämlich dahingehend welche Arbeiten einem enorm leicht von der Hand gehen – und eben auch welche Arbeiten man nicht so gut kann und wo man selbst immer wieder merkt fehleranfällig zu sein. Ich selbst weiß zum Beispiel, dass mir kreatives Arbeiten – wie als das Erarbeiten von Konzepten, etc. – einen riesengroßen Spaß macht. Ich Buchhaltung und das Arbeiten mit …

Neues aus der gesunden Genussküche

Ich habe mich frisch verliebt. In einen Weizen. Optisch leider nicht sehr ansprechend – deshalb war es auch nicht Liebe auf den ersten Blick. Aber… die inneren Werte… grandios, sage ich Ihnen. Die machen dann auch tatsächlich das Aussehen wieder wett. Sein Name ist „Kamut“. Ich weiß, das klingt schwer nach Migrationshintergrund. Was ja auch stimmt. Wo Kamut genau geboren, respektive entdeckt wurde, weiß ich gar nicht. Aber, das ist, wenn die Gefühle – und in Kamut’s Fall der Geschmack – stimmen, ja auch gar nicht wichtig. Kennen gelernt haben wir uns letzt Woche im Bio-Supermarkt. Und das auch nur ganz zufällig, weil ich etwas gesucht habe, als Kamut plötzlich vor mir stand. Also habe ich mich entschieden ihn spontan einzupacken und mitzunehmen. Unser Start gestaltete sich dann jedoch etwas holprig – ich musste im Internet erst eine „Gebrauchsanweisung“ heraussuchen um zu wissen wie man Kamut richtig umgeht – also, wie man ihn richtig zubereitet. Fest steht, man braucht dafür Geduld. Im Internet schreiben sie, dass man auf eine Tasse „Kamut“ 4 Tassen Wasser gibt. …

Warum mache ich mich dazwischen selbst immer wieder klein?

Kennen Sie das auch, dass man sich manchen Personen gegenüber, oder in einigen Situationen, selbst immer wieder klein macht? Eigentlich fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut und stehen auch zu Ihrer Meinung. Trotzdem gibt es Momente, in denen man sich selbst klein macht. Sei es anderen Personen gegenüber, um diese nicht zu verletzen. Oder, weil man in manchen Situationen dann denkt doch nicht so sicher und selbstbewusst zu sein, wie andere, die uns durch ihr eigenes Selbstbewusstsein gezielt verunsichern wollen. Oder auch hervorgerufen durch frühere Erfahrungen und Glaubenssätze. Viele von uns haben beispielsweise schon während ihrer Schulzeit die Erfahrung gemacht, dass man keine zu guten Noten schreiben darf, um weiterhin beliebt zu sein.  Oder, dass man manchen Klassenkameraden nicht zu viel von sich selbst erzählen darf, da diese es dann vielleicht gegen einen verwendet haben – um sich so selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Auch das Können an sich, oder das Erfolgreich sein in einer bestimmten Sportart, wird von anderen nicht immer gut geheißen. Sobald wir etwas besonders gut können, oder auf etwas …

Ich bin bereit Liebe in mein Leben zu lassen

Mit dieser Affirmation beginne ich seit ein paar Tagen jeden Morgen beim Aufstehen meinen Tag. Damit meine ich aber gar nicht die Liebe zu jemand anderem zuzulassen – zumindest nicht auf eine bestimmt Person bezogen. Sondern das unendlich schöne und harmonische Gefühl der Liebe an sich. Zu mir, zu anderen, zur ganzen Welt. Ohne mich, wie früher, oftmals schon über Kleinigkeiten zu ärgern. Nämlich über alles, was nicht so funktioniert wie ich mir das vorstelle. Und damit bin ich ehrlicherweise durchaus oft konfrontiert. Dass ich an Außeneinflüssen scheitere, oder mich zumindest unendlich darüber ärgern kann wie kompliziert manche Menschen sind. Und, wenn ich dann zu viel darüber nachdenke, auch wie wenig wertschätzend sie sich dadurch mir gegenüber verhalten. Wobei ich zugeben muss, bei näherer Betrachtung noch immer festgestellt zu haben, dass es niemand auch nur ansatzwese jemals getan hat um mir bewusst etwas „zu Fleiß“, oder etwas Böses, zu tun. Trotzdem haben mich manche Verhaltensweisen und Entscheidungen von anderen immer wieder dazu gebracht mich zu ärgern und im wahrsten Sinne des Wortes zuzumachen. Wie eine …

Neues aus der gesunden Genussküche

Kohlrabi Tomaten Eintopf Hervorgerufen durch die Tatsache, dass mein Gemüsehändler es mit mir immer sehr gut meint und stets die größten Gemüse für mich einpackt gibt es heute einen Kohlrabi-Tomaten-Eintopf – und morgen auch. Ich wusste nämlich gar nicht, dass man auf legalem Weg so enorm große Kohlrabis züchten kann. Da mein Gemüsehändler jedoch eine durch und durch anständige Person ist, gehe ich davon aus, dass dieser nicht genmanipuliert wurde. Neben dem riesengroßen Kohlrabi habe ich in einer heißen Pfanne mit Olivenöl und einigen roten Zwiebeln auch Tomaten angeschwitzt, mit Chilischoten gewürzt, gesalzen, gepfeffert und mit Wasser abgelöscht. Zudem habe ich dann noch eine Gemüsebrühe untergemischt um dem ganzen noch etwas mehr Geschmack zu verleihen. Nach etwa 45 Minuten,  in welchen der Eintopf gemütlich und selbständig vor sich hinköchelte, habe ich etwas Schaffrischkäse untergehoben und frischen Oregano. Morgen werde ich den Eintopf dann mit Hüttenkäse essen – um ein bisschen Abwechslung reinzubekommen und zudem auch darauf zu achten genügend  Eiweiß zu essen. Auch Parmesan würde sehr gut dazu passen. Ebenso Mozzarella. Auf was auch immer …

Wenn man seinen Selbstwert in äußeren Umständen sucht findet man nie die eigene Erfüllung

Geht es Ihnen auch so, dass Sie Ihre eigene Leistung oftmals ausschließlich über Rückmeldungen von außen definieren? Dass Sie sich von der Meinung anderer abhängig machen und darüber auch Ihre gesamte Selbstakzeptanz steuern? Bei mir war das früher genauso. Ich konnte erst stolz auf mich sein, wenn ich von anderen oft genug gehört habe eine Arbeit wirklich gut gemacht zu haben. Kam dieses Feedback von außen nicht habe ich zu zweifeln begonnen ob die Arbeit, oder andere Ergebnisse für die ich verantwortlich war, denn nicht gut genug war. Heute weiß ich, dass ich immer stolz auf meine eigene Arbeit bin. Weil ich sie mit bestem Wissen und Gewissen gemacht habe. Ganz egal was andere sagen, oder auch nicht sagen, oder sich denken. Beruflich wie privat. Wenn ich etwas mache, weiß ich, dass ich es gut mache. Außerdem habe ich gelernt „nein“ zu sagen. Früher war ich davon überzeugt, dass es etwas wertschätzendes ist Aufgaben übertragen zu bekommen und habe deshalb sogar für Dinge Verantwortung übernommen von denen mein Bauchgefühl von Beginn an wusste, dass es …

Neues aus der gesunden Genussküche

Wildreis-Salat mit Brokkoli, Thunfisch & Feta Jetzt im Sommer liebe ich frische Salate. Jedoch nicht einfach nur grünen Salat, sondern neue Varianten die mehr Abwechslung in die Küche bringen. Dabei sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Alles, was sich in der Küche findet und zudem „Salat-tauglich“ ist, kann verwendet und kombiniert werden. So habe ich mir heute – mit dem von gestern übrig gebliebenen Wildreis und Brokkoli – einen Salat gemacht. Und zwar einen „Wildreis-Salat mit Brokkoli, Thunfisch & Feta“. Dafür habe ich den Wildreis mit Brokkoli vermischt, eine kleine Dose Thunfisch untergehoben, sowie ein Stück klein geschnittenen Feta. Gewürzt mit groben Salz, Pfeffer, Olivenöl und etwas Zitronenöl. fertig. Pragmatisch, authentisch und soooo gesund und lecker. Gemeinsam mit einem schönen, gut gekühlten, Glas Weißwein habe ich diese neue kulinarische Entdeckung (zumindest in meiner Küche handelt es sich hierbei um eine Neuentdeckung) dann ganz gemütlich auf meinem Balkon gegessen. Schöööön. Es war fast ein bisschen wie Urlaub im Süden. Sollten auch Sie sich eine kleine, kulinarisch untermalte, Auszeit wünschen kann ich Ihnen diesen Salat auch …

Manchmal tut es uns besser Träumereien loszulassen

Viele von uns neigen dazu sich gerne über Wünsche und Träume zu definieren. Wir suchen oft nach den Dingen, die wir noch nicht haben, von denen wir aber glauben, dass es uns damit besser ginge. Und wir glücklicher wären. Das können berufliche Dinge, wie das Streben nach immer höheren Positionen verbunden mit mehr Gehalt und Anerkennung ebenso sein wie der Wunsch nach einer größeren Wohnung, einem schnelleren Auto, etc.. Oder, auf viel emotionaleren Ebenen, der Wunsch nach Freundschaften und Liebe. Manche meiner Klienten glauben sogar, dass ihr Glück von Ihrem Aussehen und Ihrer Figur abhängt… All‘ diese Dinge, materielle ebenso wenig wie emotionale, kann man aber nicht erzwingen.  Ganz im Gegenteil. Diese müssen sich ergeben. Und sehr oft tut es uns sogar viel besser, wenn sie sich nicht ergeben. Es macht nämlich alles einen Sinn. Ich habe in meiner Praxis sehr häufig mit Menschen zu tun, die zumindest nach außen hin, schon alles erreicht haben. Und dann habe ich mit denen zu tun, die hartnäckig versuchen es auch soweit zu bringen. Die Sache ist nur …