Monate: Mai 2018

Was die Seele glücklich macht…

… sind oft ganz kleine Kleinigkeiten. Unsere Seele ist nämlich der Spiegel unseres eigenen Kinder-Ich’s. Und Kinder sind am glücklichsten, wenn sie sich wo richtig wohl fühlen und einfach nur so sein dürfen, wie sie sind. Vollkommen unabhängig von materiellen Gegebenheiten. Kinder brauchen weder ein großes, spektakuläres, Auto, noch ein Haus, oder sonstige Annehmlichkeiten der Erwachsenen. Kinder wollen Zeit und Liebe. Und viel Platz zum Spielen. Dafür muss auch gar nicht immer jemand dabei sein. Kinder können sich, wenn sie es von zu Hause gelernt haben, auch ganz prima mit sich selbst beschäftigen. Sie müssen nur wissen, dass gegebenenfalls jemand für Sie da ist. Wann haben denn Sie sich das letzte Mal um sich selbst, Ihre Seele und Ihr eigenes Kinder-Ich so richtig  gekümmert und einfach nur mal was für sich selbst gemacht? Hätten Sie nicht Lust gleich jetzt am Wochenende wieder einmal vollkommen unbeschwert in eine riesengroße wunderschöne Blumenwiese zu laufen, Purzelbäume zu schlagen und einen gaaaanz tollen Blumenstrauß zu pflücken? Oder mit Anlauf in einen See zu springen – egal wie kalt er …

Altes & schlechte Gewohnheiten einfach loslassen

Loslassen ist eines der Dinge, die uns am aller schwersten fallen. Ja, so schwer sogar, dass wir auch Dinge, von den wir wissen, dass sie uns nicht gut tun, trotzdem nicht loslassen können. Sei das ein Suchtverhalten, wie das Rauchen, zu viel Alkohol, etc. oder auch die Sucht nach Nähe von Menschen von denen wir aber wissen dass sie nicht gut für uns sind. Es gibt sogar immer wieder Personen die sich dann auch noch in genau diese Menschen verlieben, die ihnen nicht gut tun. Was also geht da in uns allen vor? Was passiert in unserem Gehirn, dass wir uns immer wieder weigern Dinge einfach loszulassen. Ist es die Gewohnheit, weil es ja schon immer so war? Ist es die Angst, sich mehr mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen, wenn man durch einen Los-lass-Prozess dann öfter alleine ist? Ist es die Befürchtung zu scheitern und am nächsten Tag ja doch wieder zu einer Zigarette zu greifen? Was auch immer es ist. Sie – ja genau SIE – sollten es einfach mal versuchen um wirklich …

Neues aus der glücklich gesunden Küche

Curryeintopf mit Tofu, Spargel und Brokkoli Inspiriert von der asiatischen Küche habe ich heute einen Curryeintopf gekocht. Dafür habe ich geräucherten Tofu in Olivenöl angebraten, mit Wasser und Kokosmilch abgelöscht und mit kurz vorgekochtem grünem Spargel vermengt. Für den Geschmack habe ich großzügig Ingwer (grob geschnitten) untergehoben und alles mit Curry und Gemüsebrühepulver vermengt. Dazu kamen dann noch ein Esslöffel Erdnussbutter (crunchy) und ca. 50g Erdnüsse (ungesalzen). Das Ganze dann 20 Minuten vor sich hin köcheln lassen und anschließend genießen :o) . Guten Appetit und einen schönen Sonntag wünscht Ihnen Ihre Dr. Sabine Schneider

Rücksichtnahme und Achtsamkeit

Heute war ich in einem ausgesprochen schönem und berührendem Konzert bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Die Stimmung war, ebenso wie die Musik, wirklich beeindruckend. Bis auf den kleinen Wermutstropfen, dass in derselben Loge wie ich auch ein Ehepaar saß das an Überheblichkeit kaum zu übertreffen war. Die beiden Herrschaften, beide definitiv über 50 Jahre alt, fanden es nämlich weder der Mühe wert ihre Handys während des Konzerts wegzulegen, noch diese auf lautlos zu stellen. Ganz im Gegenteil. Regelmäßig kamen irgendwelche Mitteilungen an, welche dann tatsächlich auch noch beantwortet wurden. Und… damit das auch bestimmt alle anderen Besucher der Loge mitbekommen, mit eingeschalteten Tastentönen. Zu Beginn der Vorstellung habe ich mir intensiv überlegt etwas zu sagen. Habe mich dann aber entschieden keine Grundsatzdiskussion über gute Erziehung und gutes Benehmen zu führen und dadurch die Vorstellung im Endeffekt noch mehr zu stören. Im nächsten Schritt, untermalt durch eine beeindruckend gespielte Symphonie, habe ich mir überlegt ob es sich vielleicht um wichtige emotionale Belange handeln könnte. Wie beispielsweise, dass jemand im Krankenhaus liegt, oder ähnliches und die beiden deshalb …

Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken

Wer kennt das nicht… man denkt an jemanden, von dem man vielleicht schon länger nichts mehr gehört hat und plötzlich, ein paar Tage später, bekommt man just von dieser Person eine Nachricht, oder trifft sie vielleicht sogar persönlich. Leider funktioniert diese, ich nenne sie jetzt einmal „Macht unserer Gedanken“ aber nicht nur im Zusammenhang mit anderen Personen, sondern auch mit all unseren eigenen, uns selbst betreffenden, Gedankengängen. Ganz besonders mit den negativen. Wenn wir also zu viel über Dinge nachdenken von denen wir auf keinen Fall wollen, dass diese auch nur ansatzweise eintreten, ziehen wir diese vielleicht auch wie magisch an. Ganz egal ob das Banalitäten wie der Wetterbericht vom nächsten Wochenende sind – die Befürchtung, dass es doch regnen könnte, von der man jedem erzählt „Hoffentlich regnet es am Sonntag nicht, das wäre furchtbar“ – bis hin zur absoluten Befürchtung den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren und, die schlimmste aller Ängste und Befürchtungen selbst krank zu werden, oder im näheren Umfeld mit Krankheiten konfrontiert zu werden. Eine gewisse Grundangst gehört natürlich zum Leben dazu und …

Sei kindisch… und richtig unbeschwert glücklich!

Mal ganz ehrlich! Wann waren Sie das letzte Mal so richtig schön kindisch und unbeschwert glücklich? Ganz ohne darüber nachzudenken ob sich das gehört, was Sie gerade tun und was die anderen darüber denken könnten. Und, ob Sie es sich selbst überhaupt verdient haben, so glücklich zu sein. Oder denken Sie, bevor sie überhaupt erst beginnen etwas Kindisches zu machen, erst einmal ganz detailliert darüber nach, ob Sie wirklich so unbeschwert sein dürfen. Haben wir nicht als Kinder alle gelernt „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“? Ja… bis zu einem gewissen Grad macht das schon Sinn ab einem gewissen Alter auch Pflichtbewusst zu sein. Aber nur noch Pflichtbewusst sein ist doch auch langweilig, oder? Wenn Sie einmal zurückdenken, wann Sie diesen lebensverändernden Grundsatz von einer Ihrer Bezugspersonen gelernt haben – dass Sie zuerst etwas leisten müssen, bevor Sie Spaß haben dürfen. Wie alt waren Sie da in etwa? Ich schätze mal so rund um die Zeit als Sie den zweiten grundlegenden Satz „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens“ kennen gelernt haben. Und streng betrachtet war …

Seien Sie, Sie selbst… und lernen Sie wieder auf Ihr eigenes Bauchgefühl zu hören

… und zwar genau so, wie Sie sind. Mit allen Stärken und Schwächen. Sie sind nämlich was ganz besonderes! Auch, wenn wir heute leider in einer Zeit leben, in der wir von außen ständig suggeriert bekommen, wie wir zu sein haben. Wie wir uns ernähren müssen, wie hoch oder nieder unser Body Mass Index sein soll, wie viele Stunden am Tag wir etwas essen dürfen und wie viele nicht, was Karriere bedeutet und auf der anderen Seite Work Life Balance., etc. Alles Ideen und Vorschläge an denen mit Sicherheit teilweise auch viel Wahres dran ist. Aber nur, wenn man die Möglichkeit bekommt gezielt darüber nachzudenken. Nämlich ganz individuell und man davon abgeleitet dann für sich selbst bestimmt, was tatsächlich zu einem passt. Welche Form von Ernährung und ganz besonders welche Form der eigenen Lebensqualität. Ich habe immer wieder Klienten und Patienten in meiner Praxis deren größter Wunsch es ist abnehmen zu dürfen. Und dafür bringen sie dann sämtliche Opfer. Vom Verzicht auf Kohlenhydrate, über den Verzicht auf’s Abendessen bis hin zu ganzen Tagen an denen …

Neues aus der glücklich gesunden Küche

Heute habe mich entschieden Süßkartoffel mit einem Joghurt-Kräuter-Topfen zuzubereiten. Dieses Rezept finde ich genial, weil es nicht nur gesund ist, sondern auch so angenehm unkompliziert in der Zubereitung. Muss es schnell gehen, kann ich während ich die Süßkartoffel schäle und in Scheiben schneide schon das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen – dann sind die Kartoffel innerhalb von 20 Minuten fertig. Oder… ich möchte mich bis das Essen fertig ist, beispielsweise erst einmal ganz gemütlich in die Badewanne legen und danach Essen. Ich hab‘ mich heute für die gemütliche 120 Grad Variante entschieden und in der Zwischenzeit was für mich gemacht. Schön :o) ! Für die Beilage hab‘ ich Joghurt, Topfen, eine mediterrane (vegane) Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer vermischt. Und noch mit Rosmarin verfeinert. Wenn Sie Lust haben passt hier auch eine Dose Thunfisch perfekt dazu. Ganz nach Lust und Laune. Und wenn der Hunger ganz groß ist, kann man die Dip-Sauce neben dem Thunfisch auch noch mit einer Dose Kichererbsen mischen und einem Schuss Zitronenöl toppen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Und …

Der kleine Frosch auf der Butter

Meine Volksschullehrerin hat mir damals das Märchen von dem Frosch auf der Butter erzählt. Ein kleiner Frosch, der in eine gaaaaanz große und tiefe Kanne mit Milch hineinfällt und keine Möglichkeit hat mehr herauszukommen. Er droht zu ertrinken. Da er aber nicht aufgibt und stetig weiterschwimmt und um sein Leben strampelt merkt er irgendwann wie die Milch beginnt immer fester zu werden. Und irgendwann hatte er wieder „Boden“ unter den Füssen – in Form von Butter. Was ihm die Möglichkeit gab herauszuspringen und weiterzuleben. Diese Geschichte liebe ich bis heute. Weil sie uns zeigt, dass wir niemals aufgeben sollten. Hätte der Frosch nicht so stetig gestrampelt, wäre er ertrunken. Und er tat es, ganz ohne zu wissen, dass ihm das Strampeln das Leben retten wird. Er tat es ganz einfach intuitiv. Auch wir Menschen sind oft in Situationen in denen wir eigentlich nur noch aufgeben wollen. Weil wir keine Möglichkeit mehr sehen uns irgendwann aus dieser Situation zu befreien. Aber… ganz egal wie hoffnungslos es in diesem Moment erscheint, irgendwann haben wir alle wieder festen …

Neues aus der gesunden Genuss-Küche „Spargel mit Parmesan“

Gerade jetzt im Frühling fällt es uns, wie ich finde, besonders leicht sich gesunde Dinge zu kochen. Mit nur ganz wenig Aufwand können wir Gerichte zubereiten, die nicht nur nach Frühling und Sommer schmecken, sondern auch der Sommerfigur ausgesprochen gut tun. Das Lustige ist nämlich, dass die ganz pragmatische gesunde Küche auch noch leicht ist und wir ohne Mengenangaben und ohne darüber nachdenken zu müssen „Dürfen wir da wirklich so viel davon essen?“ in vollen Zügen genießen dürfen und unserem Körper dadurch wirklich gutes tun. Und das wichtigste. Auch unserer Seele! Gesundes, frisches Essen das wir uns selbst zubereiten tut uns und unserer Psyche enorm gut. Wir übernehmen Selbstfürsorge, tun etwas für uns und fühlen uns nach dem Essen auch noch richtig gut und kein bisschen schwerer. Diesmal gibt es Spargel. Grünen Spargel – weil man den nicht einmal schälen muss und er zudem mindestens so gut schmeckt wie weißer. Finde ich zu mindestens. Den Spargel waschen, in heißem, leicht gesalzenem Wasser weich kochen (nach ca. 15 Minuten sollte man einmal eine Stange vorsichtig herausnehmen …