Monate: Januar 2018

Danke…?

Heute morgen bin ich nach Düsseldorf geflogen und hab‘ bei mir selbst eine durchaus spannende Entdeckung gemacht. Nach einer einstündigen Verspätung des Fliegers wurden wir dann vor einer kleinen Propellermaschine gebeten aus Platzgründen unser Handgepäck vor dem Flieger abzustellen – auf einen Gepäckwagen. Ich war zu diesem Zeitpunkt, als ich mit Sack und Pack (ich reise nämlich prinzipiell nur mit Handgepäck, um dem Nervenzusammenbruch vorzubeugen, den ich erleiden würde, wenn meine Unterlagen nicht zeitgleich mit mir ankämen) organisatorisch noch etwas unstrukturiert. Damit meine ich, ich hatte „eigentlich“ keine Hand frei meinen Koffer auf den Gepäckwagen zu heben. Neben dem Wagen standen zwei junge Herrschaften, in Flughafenkleidung. Sie gehörten also definitiv zum Flughafenpersonal. Vielleicht lag es an der frühen Uhrzeit, oder an ihrer Stimmung an sich – jedenfalls haben die beiden keinerlei Anstalten gezeigt mir mit meinem Koffer zu helfen – den anderen Passagieren aber übrigens auch nicht. So habe ich diesen – was blieb mir auch anderes übrig – mit einer freien Hand und einer gewissen Grundakrobatik raufgehoben – relativ hoch, weil schon einige Koffer …

Aus Wünschen kann Wirklichkeit werden

Geht es Ihnen auch so, dass Sie schon ein ganzes Leben lang von manchen Wünschen begleitet werden? Sei es ein wunderschöner Urlaub, der Schritt in die Selbständigkeit, oder das Erlernen eines Instruments. Ganz egal, welcher Wunsch es ist. Irgendetwas hat Sie bis dato immer davon abgehalten, sich diesen auch tatsächlich zu erfüllen. Warum aber? Trauen Sie es sich nicht zu? Oder trauen es Ihnen die anderen nicht zu und reden es Ihnen immer wieder aus? Ich persönlich habe gelernt, nach dem Motto von „Mr. Walt Disney“ zu leben, das da lautet „Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“ Das stimmt nämlich! Wenn  wir selbst den Mut haben, Dinge zu tun, dann klappen diese auch. Weil es auch hier, wie so oft im Leben, eine Frage der Einstellung ist. Und scheitern einfach auch zum Leben dazu gehört. Die Angst davor darf uns nicht abhalten. Es gibt, denke ich, niemanden der wirklich erfolgreich wurde ohne auf dem Weg dorthin jemals gescheitert zu sein. Was, aus psychologischer Sicht, auch enorm wichtig ist, …

Harmoniesucht oder Selbstfürsorge?

Eine Entscheidung, die wir wahrscheinlich alle immer wieder einmal treffen müssen. Geben wir, im Sinne des harmonischen Beisammenseins, einfach nach, oder stehen wir zu unserer Meinung und passen dadurch auf uns selbst auf und übernehmen zugleich auch Fürsorge für uns selbst? Auch ich stehe ich gerade vor so einer Entscheidung. Respektive stand vor so einer Entscheidung. Und diesmal gewann in meinem Fall die Selbstfürsorge. Im Zuge eines Konfliktes mit jemanden der sich, ohne Teil einer Kommunikation gewesen zu sein, nämlich trotzdem vollumfänglich und ausgesprochen verletztend eingemischt hat, kam es dann letztendlich sogar zum Eklat. Ein Freund meiner Eltern, den ich auch schon seit meiner frühesten Kindheit kenne und früher sogar mit „Onkel“ angesprochen habe, hat sich ohne jeden ersichtlichen Grund in eine innerfamiliäre Entscheidung eingemischt. Ohne, dass er auch nur jemals darum gebeten, oder gar dazu eingeladen, wurde. Und im Zuge dieser ungebetenen Einmischerei wurde diese Person dann mir gegenüber auch wirklich verletzend und hat plötzlich seiner ganzen individuellen Wut Luft gemacht und Dinge gesagt, die man erstens nicht sagt und mir als Psychologin zweitens …

Nur Gutes erwartet mich…

Mit dieser Einstellung kann ja eigentlich auch gar nichts mehr schief gehen, oder? Und wenn es hie und da dann doch zu kleinen, oder auch mal größeren, Herausforderungen kommt gehen wir damit, basierend auf diesem Motto, zumindest gleich ganz anders um. Weil es, wie immer im Leben, vordergründig ganz einfach um die Einstellung geht. Und zwar um unsere eigene Einstellung! Optimisten werden es deshalb im Leben auch immer einfacher haben. Weil sie immer versuchen, alles positiv zu sehen. Und dadurch natürlich auch viel schneller Lösungen finden als Pessimisten. Die, im Gegensatz zu den Optimisten,  zwar von Beginn an davon überzeugt sind, dass etwas nicht klappen wird. Wenn es dann aber tatsächlich soweit ist, dass Probleme auftreten, im ersten Moment trotzdem erst einmal überfordert sind, was sie jetzt tun sollten. Ein Optimist geht prinzipiell einmal davon aus, dass schon alles klappen wird und wenn dem dann doch nicht so ist, dass Probleme nun mal eben da sind, um gelöst zu werden. Weil er / sie ja weiß, dass sie nur Gutes erwartet. Auch, wenn das Gute …

Klappt mein Leben auch mit weniger Anerkennung von außen?

Ja, das denke ich ganz bestimmt! Wer behauptet denn, dass wir überhaupt Anerkennung von außen brauchen und uns dadurch bis zu einem gewissen, um nicht zu sagen extrem hohen, Maß sogar von anderen abhängig zu machen? Zählt unsere Arbeit und Leistung weniger, nur weil sie anderen, fremden, Personen nicht gefällt? Oder sie auch einfach nur zu sagen vergessen, dass sie ihnen eh gefallen würde, sie das aber eben nicht explizit erwähnt haben. Die Sache mit der Anerkennung von außen ist für mich als Psychologin mittlerweile schon ein richtiger Fluch. Jeder möchte sooooo gerne gelobt werden. Aber leider loben so wenige Menschen andere für ihre Leistung. Was also tun? Ganz einfach…. Egoistischer werden und für sich selbst da sein! Wenn sie selbst stolz auf sich und ihre Leistung sind ist das der allergrößte Schritt Richtung Zufriedenheit den Sie machen können. Und diese Selbstzufriedenheit werden Sie dann auch ausstrahlen – und das wiederum wird dann auch die anderen motivieren ein Statement zu Ihrer Leistung abzugeben. Wir dürfen nämlich leider auch nicht vergessen in einer Gesellschaft zu leben, …

Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit

Groß geworden bin ich in einem ganz klassisch familiengeführten Unternehmen. In dem ich sehr wohl eine wirklich tolle und auch wunderschöne Kindheit hatte. Trotzdem habe ich nie gelernt, die Dinge zu tun, die andere Kinder als Kinder nun mal eben so machen. Damit meine ich Urlaub auf dem Bauernhof, Reitstunden nehmen, ein eigenes Haustier besitzen. So was halt… Ich konnte dafür mit zwei Jahren schon Erlagscheine zusammenlegen. Das kann in diesem Alter auch noch nicht jeder. Meine durchaus „tierfreie“ und abgesehen von Kindergarten und Volksschule auch „kinderfreie“ Erziehung als Einzelkind führte in meinem Erwachsenenleben dann dazu, dass ich, sobald ich in meiner Wohnung eine Spinne entdeckt habe nur noch überlegen konnte ob ich vorher die Feuerwehr, oder doch lieber die Rettung anrufe, oder im ersten Schritt zu einem Plastiksackerl greife, um fest ein- und auszuatmen um nicht neben der Spinne in Ohnmacht zu fallen. Ähnlich verhielt es sich mit der Begegnung von Hunden. Seitdem mich als Kind einer gebissen hat, waren (sind) mir diese Vierbeiner zugegebenermaßen durchaus suspekt. Was nun natürlich auch zu keinen innigen …

Ich pack’s jetzt an…

…ja, wann auch, wenn nicht jetzt? Ist ein neuer Jahresbeginn nicht immer auch die beste Zeit für gute Vorhaben? Um ganz ehrlich zu sein…. nein. Trotzdem ist es der beste Moment Dinge sukzessive anzugehen. Nämlich Dinge, die wir wirklich uns selbst zu liebe ändern wollen. Damit meine ich jetzt aber keine Klassiker wie „Ich ernähre mich ab sofort gesünder“, oder „am 01. Jänner höre ich auf zu rauchen (dafür rauche ich am 31.12. noch schnell 2 Packerl Zigaretten, weil ich ja dann eh nicht mehr darf…)“. All‘ das sind Vorhaben, die man, sobald man emotional und psychisch tatsächlich soweit ist, das ganze Jahr über umsetzen kann. Für solche Vorhaben muss und soll man auf keinen Fall auf ein bestimmtes Datum warten. Das macht man dann entweder sofort, oder gar nicht… Was ich meine, sind Vorhaben die unsere eigene Lebensqualität steigern. Wie beispielsweise das üben von mehr Toleranz. Sich selbst und anderen gegenüber. Oder das sich hinsetzen und ganz konkrete Ziele für das neue Jahr zu verfassen. Was nehmen Sie sich alles, für sich selbst, vor …