Monate: November 2017

Selbstfürsorge

Im Augenblick bin ich selbst in einer Situation in der ich sehr regelmäßig, bis fast ständig, über meine eigene Selbstfürsorge nachdenke. Und leider muss ich immer wieder feststellen, dass ich hier echt noch einen massiven Verbesserungsbedarf habe. Eindeutig hervorgerufen durch meine inneren Antreiber, die einzig und allein auf meinem ganz tief verankerten autoritärem „Eltern-Ich“ beruhen. Wenn ich meine ganz persönlichen inneren Dialoge gezielt selbstreflektiere, muss ich ganz ehrlich gestehen, dass wahrscheinlich sogar Freud Angst bekommen hätte… Was aber hält mich, und ganz viele von uns, aber eigentlich wirklich davon ab einfach mal nur für uns selbst da zu sein. Ganz ohne Pflichtbewusstsein! Einfach nur mal das zu tun, worauf wir, zumindest in unserer Freizeit, gerade echt Lust haben. Ich weiß nicht, ob es Ihnen auch so geht… aber… ich persönlich mache mir sogar in meiner Freizeit gerne Stress. Basierend auf meinem Pflichtbewusstsein. Ich bin beispielsweise davon überzeugt, dass es gesund ist, sich regelmäßig zu bewegen und sich zudem gesund zu ernähren – das bin ich wirklich! Trotzdem ertappe ich mich dabei, Dinge dann aus reinem …

Ich mag mich…

… deshalb zeige ich mir das jetzt selbst auch öfter. Und verwöhne mich… In Wahrheit gehöre ich nämlich leider auch zu den Menschen, die bei der Vergabe des Pflichtbewusstseins nicht nur mit beiden Händen aufgezeigt haben, sondern, auf dem Rücken liegend, auch noch beide Beine in die Höhe getreckt haben um ja genug davon zu bekommen. Was natürlich dazu geführt hat, dass man Glaubenssätze wie „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ direkt auf meiner Geburtsurkunde hätte andrucken könnte. Umso wichtiger ist es dann aber, sich auch selbst immer wieder einmal zu belohnen – für sooo viel Pflichtbewusstsein. Weil man sonst nämlich irgendwann die Freude am Tun verliert. Und das wäre nicht nur unendlich schade, sondern langfristig betrachtet auch fatal, weil uns bei ganz vielen Dingen nichts anderes übrig bleibt als sie zu tun. Und dann stellt sich nur die Frage wie wir es tun… Verbissen und angespannt mit der tiefen Überzeugung das alles und sich selbst nicht zu mögen, oder positiv eingestellt (weil es ja eh gemacht werden muss) mit der Überzeugung es nicht nur …

… mich von meinem Partner trennen…

…wenn ich mich in der Beziehung nicht mehr wohl fühle… Wie geht es Ihnen denn eigentlich privat mit Ihrem Partner / Ihrer Partnerin? Wohnen Sie zusammen in einer Wohnung, oder einem Haus und genießen die gemeinsame Zeit jeden Tag auf’s Neue? Ja? Dann gratuliere ich Ihnen von ganzem Herzen! Zugleich weise ich Sie auch höflich darauf hin, diesen Beitrag dann bitte einfach nicht zu lesen :o) . Ich richte mich ab jetzt an alle Leserinnen und Leser die mit „naja…, eigentlich schon…, nicht mehr so wie früher…, wenn ich richtig darüber nachdenke, dann eigentlich nicht…“ geantwortet haben. Die gute Nachricht gleich zu Beginn…! Sie haben es selbst in der Hand! Mir ging es einmal genauso. Im Moment lebe ich alleine, darf tun und lassen was ich will und bin sehr, sehr glücklich in meinem Single-Leben. Natürlich habe ich dafür auch eine gewisse Zeit gebraucht, um wieder so glücklich zu sein. Zuerst die Trennung, der Auszug, der Einzug in die neue Wohnung und das „Wiederankommen“ im Single-Leben. Bevor man einen so großen Schritt macht, muss man …

Meine eigenen Regeln aufstellen…

Wer definiert eigentlich die Regeln für Ihr Leben? Sie selbst? Und das ausschließlich? Oder gibt es auch andere Menschen in Ihrem direkten und indirekten Umfeld die Sie hier beeinflussen? Auf einer Skala von 1-10… wo schätzen Sie ist Ihr persönlicher Grad Ihrer eigenen „Selbstbestimmtheit“? 1 __________________________________ 10 Wenn Sie sich Ihr Ergebnis/Ihre Selbsteinschätzung  nun einmal genau ansehen. Welche Personen beeinflussen Sie denn ganz konkret?   Welche Regeln stellen denn diese Leute für Sie – für ihr Leben – auf?   Lesen Sie sich die von Ihnen selbst soeben festgehaltenen „Fremdregeln“ nun nochmals ganz in Ruhe durch und kennzeichnen Sie jede Regel mit der Sie einverstanden sind mit einem „ok“ und alle „Fremdregeln“ die Sie schon lange stören mit einem „nein“. Wie viele „ok“ zählen Sie jetzt und wie viele „nein“? Bleiben wir bei den „nein“-Kennzeichnungen… Welche Gefühle lösen diese „Fremdregeln“ in Ihnen aus? Warum denken Sie, dass Sie diese Regeln so stören, dass Sie Ihnen beim Lesen dieses Beitrages jetzt sofort eigefallen sind.   Und warum denken Sie, sind diese Regeln/ist diese Regel für diese andere …