Monate: März 2017

Kindheitsträume

Kürzlich hat mich jemand auf beruflicher Ebene nach meiner Meinung als Psychologin gefragt, ob uns Kindheitsträume, die wir uns im Erwachsenenalter noch erfüllen, wirklich glücklicher und insbesondere auch zufriedener machen. Eine Frage, die meines Erachtens auf dem früheren Wunsch an sich beruht. Je nachdem, wie sich diese Träume in der Realität tatsächlich gestalten würden. Ich selbst wollte als Kind beispielsweise unbedingt Kinderärztin werden. Aber nicht einfach nur so zum Spaß und aus Schwärmerei. Nein, so ganz richtig mit allem Drum und Dran. Über unzählige Jahre. Ich wusste sogar schon ganz genau wie ich meine Praxis einrichten würde. Bis zu dem Tag, an dem ich ein einwöchiges Praktikum auf der Kinderstation einer Universitätsklinik machen durfte und den ersten Tag auf der Kinder-Onkologie verbrachte. Das war der Tag an dem sich mein Kindheitstraum aufgelöst hat wie eine wunderschöne große Seifenblase die nach einer langen unbeschwerten und schwerelosen Reise plötzlich zerplatzt und nie wieder lernt zu fliegen. Dieser Traum hat mich dann noch lange beschäftigt und es fiel mir bis vor kurzem unendlich schwer ihn endgültig loszulassen. Die …

Sicherheit in mir selbst finden

Viele von uns haben schon in der eigenen Kindheit gelernt Sicherheit ausschließlich über das Feedback von anderen zu definieren. Was dann im späteren Leben aber leider bedeutet, ständig fremdabhängig zu sein, da ohne das Feedback von außen auch die Sicherheit ausbleibt. Wer hindert uns aber daran, Sicherheit in uns selbst zu finden? So stolz auf uns und unsere eigene Leistung zu sein, dass wir vollkommen glücklich und zufrieden mit uns sind. Ganz ohne darauf warten zu müssen, dass wir von außen gestärkt werden. Wenn  Sie nun aber beispielsweise beginnen ein eigenes Erfolgstagebuch zu schreiben in das Sie jeden Tag irgendetwas eintragen, was Ihnen an diesem Tag gut gelungen ist, machen Sie schon einen großen Schritt in Ihre individuelle Unabhängigkeit. Das muss gar nichts großes sein. Einfach etwas was Ihnen gut gelungen ist. Davon abgeleitet könnten Sie dann eine eigene Erfolgsgeschichte schreiben. Nutzen Sie doch die kommenden Sonntage immer wieder um eine Kurzgeschichte aus Ihren persönlichen kleinen Erfolgen zu schreiben. Lassen Sie Ihre Fantasie spielen und schmücken Sie die Geschichten richtig schön aus. Das muss auch …

Gefühl von Heimat

Ich persönlich fühle schon eine wohlige Wärme wenn ich die Worte „Gefühl von Heimat“ nur schreibe. „Heimat“ ein schönes Wort, wenn man das Glück hat, dieses mit eben genauso einem warmen Gefühl verbinden zu dürfen Was aber bedeutet das eigentlich für jeden von uns? Welche Umgebung löst dieses Gefühl aus? Und… kann man sich wirklich  nur im eigenen Elternhaus und / oder in der eigenen Wohnung „heimatlich“ fühlen? Ich gebe zu, dass ich mich in meinem Heimatort „Salzburg“ extrem wohlfühle. Aber immer nur für eine bestimmte Zeit, dann freue ich mich auch wieder einmal weg zu dürfen. „Heimat“ ist nämlich, wie ich finde,  auch besonders schön, wenn man immer wieder nach Hause kommen darf. Dafür muss man aber natürlich auch der Typ sein, dass man dazwischen immer wieder weg möchte… Für viele wäre das unvorstellbar und sie hätten vom ersten Moment der Abreise weg Heimweh. Was in diesem Zusammenhang für jeden von uns wichtig ist, ist erst einmal zu erkennen wo und wie wir uns wohl fühlen. Das sind Fragen mit denen wir uns oftmals …

Ich darf… meinen Job kündigen…

…wenn er mich einschränkt… Wie geht es Ihnen denn eigentlich in Ihrem Job? Fühlen Sie sich wohl und können so sein, wie Sie sind, oder haben Sie sich einfach schon so erfolgreich angepasst, dass Sie gar nicht mehr wirklich darüber nachdenken wie es Ihnen geht? Wenn ich Sie jetzt einlade, Ihren Traumjob zu definieren. Wie sehe dieser aus – unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Sie auch Geld verdienen müssen mit diesem Job…:   Wenn Sie diese Auflistung nun mit der Realität vergleichen… Wie sieht denn dann die Antwort aus? Fühlen Sie sich wohl in Ihrem jetzigen Job? ______________________________________________ nein                                                      ja   An alle von Ihnen die jetzt mit „JA“ geantwortet haben: „Herzlichen Glückwunsch!“ Ihnen geht es wie mir. Auch ich habe sehr viel Freude an meiner Arbeit. Ja, mehr noch: Ich liebe meine Arbeit! So war das aber nicht immer. Ganz im Gegenteil! Ich fühlte mich in einem Job einmal so dermaßen eingeschränkt, dass ich überhaupt nicht mehr ich selbst war. Was in meinem persönlichen Fall  daran lag, dass ich ein absoluter Freigeist bin. Ich …

Lust auf Neues

Gerade jetzt im Frühling verspüren viele von uns Lust auf was Neues. Es ist die Jahreszeit in der alles auf „Start“ steht. Auch wir selbst. Jeder Sonnenstrahl wird von unserem Gemüt regelrecht aufgesaugt und wir können es überhaupt nicht erwarten den ersten Café im Freien zu trinken. Jetzt beginnt die Zeit der positiven Veränderungen. Weil wir Menschen, ebenso wie die Natur, im Frühling aufblühen und im wahrsten Sinne des Wortes Bäume ausreißen könnten. Ob dieses enormen Energiepensums sollten wir diese Zeit jedoch auf keinen Fall ungenutzt verstreichen lassen, sondern uns ganz gezielt überlegen, was wir in unserem Leben vielleicht ändern wollen. So leicht wie jetzt, fällt es uns in anderen Jahreszeiten nämlich nicht. Schreiben Sie doch auch einfach mal all die kleinen Dinge, die Sie schon lange vor sich herschieben, auf einem Zettel zusammen und arbeiten diesen systematisch ab – jeweils verbunden mit kleinen Belohnungsritualen. Wenn Sie also beispielsweise wieder einmal Ihren Kleiderschrank aufräumen und vielleicht sogar ausmisten wollen, dürfen Sie sich am nächsten Samstag mit einem neuen Frühlingskleid belohnen. Wenn Sie den Keller aufräumen, …