Monate: Februar 2017

Beruflicher Erfolg & Freundschaften

Ist es Ihnen auch schon einmal so gegangen, sich für eine neue Position nur mit ganz vielen Bauchschmerzen zu bewerben. Nämlich deshalb, weil Sie Ihre Lieblings-Kollegin und zugleich beste Freundin nicht alleine zurück lassen wollen… Einer Klientin von mir geht es aktuell so. Sie hätte die Möglichkeit sich für eine ganz tolle neue Aufgabe zu bewerben, traut sich aber nicht so richtig, weil sie Angst hat von ihrer besten Freundin dann Vorwürfe zu bekommen – weil die beiden im selben Unternehme arbeiten. Sollen wir aber unserem eigenen Glück wirklich wegen anderen im Weg stehen? Das ist doch zwar auf der einen Seite ein toller Schachzug jemanden nicht im Stich lassen zu wollen – aber sollen wir deshalb auf einen großen Karrieresprung verzichten. „Nur“ um die beste Freundin nicht alleine zu lassen? Ich persönlich bin ja der Meinung, dass eine richtige Freundschaft so etwas aushalten muss. Mehr noch – der Freundschaft sogar richtig gut tun kann. Man bekommt dadurch nämlich wieder die Möglichkeit sich auch über andere Dinge zu unterhalten, als nur über die Firma, wenn …

Das Kind in uns…

Erst kürzlich erschien wieder einmal ein neues Buch, welches sich mit unserem inneren Kind beschäftigt und wurde innerhalb von kürzester Zeit zum Besteller. Was ich persönlich ausgesprochen gut verstehen  kann, weil es wirklich gut geschrieben ist. Warum aber kaufen wir uns eigentlich alle so gerne Bücher über unser eigenes inneres Kind. Es lebt ja schon seitdem wir denken können in uns und irgendwie haben wir es ja auch zudem gemacht was es heute ist. Aber eben nur irgendwie. Einen ganz großen Anteil an unserem inneren Kind haben nämlich auch alle Personen um uns herum. Insbesondre die, mit denen wir als Kinder zu tun hatten. Aber auch unsere Freunde und ganz besonders natürlich auch unsere Partner. All unsere Glaubenssätze beruhen nämlich auf unserem Kinder-Ich. Ob wir uns selbst mögen, so wie wir sind. Ob wir uns selbst gefallen, so wie wir sind. Ob wir der Meinung sind gut genug zu sein, oder uns von außen sehr leicht beeinflussen lassen und unsere eigene Meinung nie richtig verteidigen, um es den Anderen immer recht zu machen und für …

Entscheidungen treffen…

Geht es Ihnen auch so, dass Sie Entscheidungen immer ein bisschen aus dem Gleichgewicht bringen? Große Entscheidungen… Bei kleinen bin ich persönlich immer extrem schnell, manchmal vielleicht sogar zu schnell. Bei großen Entscheidungen hingegen bin ich furchtbar. Ich beginne mir unzählige „Pro und Contra Listen“ zu schreiben, in meinem Kopf startet ein unaufhörliches Karussell und ich komme überhaupt nicht mehr los von „Was wäre wenn“ und „Ja, aber….“-Überlegungen. Wobei es sich, wenn ich heute Entscheidungen treffe, oder treffen muss, natürlich nicht mehr um die ersten Entscheidungen meines Lebens handelt. Ganz im Gegenteil. Und ich darf rückblickend glücklich feststellen auch noch nie eine Entscheidung bereut zu haben. Aber der Weg dorthin war oftmals wirklich mühsam. Wenn ich zurück schaue, weiß ich dann auf der anderen Seite aber eigentlich gar nicht, warum ich mir diesen Prozess jedes Mal wieder antue. Anstatt einfach auf mein Bauchgefühl zu hören. Was ich nämlich definitiv auch gelernt habe, zumindest in der Theorie, ist, dass es in meinem Leben überhaupt keinen Sinn macht „Pro und Contra Listen“ zu schreiben. Genauso wenig Sinn …

Liebe ist…

Gestern beim Spazierengehen habe ich einen älteren Herrn getroffen mit dem ich schon seit vielen Sonntagen immer wieder mal plaudere. Diesmal hat er mir die Frage gestellt, was für mich Liebe bedeutet und mir im selben Atemzug auch gleich seine eigene Antwort darauf gegeben. Für ihn bedeutet Liebe, nach mehr als 40 Jahren Ehe, am Abend zu wissen, dass es dem anderen gut geht und man selbst den ganzen Tag alles dazu beigetragen hat, dass dem auch wirklich so ist. Darüber habe ich dann noch lange nachgedacht und kann mich dieser Meinung nur voll und ganz anschließen. Liebe hat auch, oder ganz besonders, rund um den Valentinstag nichts mit irgendwelchen materialistischen Geschenken zu tun, wobei ich schon zugeben muss, dass auch ich mich über Blumen immer sehr freuen, sondern im täglichen Miteinander ausschließlich mit Wertschätzung. Was gibt es denn schöneres als neben jemanden leben zu dürfen, für den man gerne und aus vollem Herzen da ist und möchte, dass es dieser Person unendlich gut geht. Und man zugleich wissen darf, dass es dieser Person genauso …

Fit und gesund

Besonders jetzt in den ersten Wochen des neuen Jahres werden wir von allen Seiten mit den Themen Gesundheit und Ernährung konfrontiert. Themen, die ohne jede Frage für unser gesamtes Wohlbefinden unendlich wichtig sind. Die viel wichtigere Frage ist jedoch, wie wir selbst mit diesen Außeneinflüssen umgehen. Zu radikale Lebensveränderungen rund um Ernährung und Sport sind nämlich alles andere als gesund. Wesentlich ist, dass jeder von uns seine / ihre eigene individuelle Wohlfühl-Strategie finden soll. Wie auch immer diese aussehen mag. Ob Sie lieber laufen gehen, oder schwimmen, Trampolin springen, oder Schneeschuhwandern. Ganz egal, welche Art von Sport Ihnen persönlich Freude macht. Das einzig wichtige ist, dass sie Ihnen Freude macht und Sie nicht stresst. Sonst verkrampfen Sie sich nämlich am Ende dabei, was wiederum negative Auswirkungen auf Ihren gesamten Bewegungsapparat hätte. Wahrscheinlich hat jeder von Ihnen schon einmal Jogger beobachtet, denen man angesehen hat, dass Sie überhaupt keinen Spaß am Laufen haben und die gesamte Körperhaltung auch dementsprechend angespannt war. Bis hin zum verbissenen Gesichtsausdruck. Was unsere Gesundheit und unsere Ernährung angeht, bleibt die wichtigste …

Ich für mich

Wann waren Sie denn das letzte Mal nur für sich? So ganz alleine und richtig entspannt? Ohne, dass jemand etwas von Ihnen wollte, oder sie ständig auf die Uhr schauen mussten, um den nächsten Termin nicht zu verpassen? Solche Auszeiten sind für uns und unsere gesamte Psyche enorm wichtig. Leider vergessen wir trotzdem darauf, immer wieder einmal „nur“ auf uns selbst zu schauen. Uns eine Auszeit zu nehmen und einfach mal nicht erreichbar zu sein. Keine Handy, keine Mails, keine Uhr. Maximal der iPod darf mit, um ganz entspannt Musik hören zu können. Wobei wir, wenn wir uns die Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang in der Natur nehmen, auch darauf manchmal verzichten sollten und nur der Natur lauschen. Den zwitschernden Vögeln, dem plätschern des Wasser,…. Wir sollten unbedingt beginnen uns solche Einheiten für uns alleine richtig zu planen und in unseren Kalender einzutragen. Mit dem Betreff „Ich für mich“. Und diese Zeiten dann wirklich verteidigen. Wenn wir nicht aufpassen, wird hier sonst nämlich mit Sicherheit ständig was dazwischen kommen. Kochen Sie sich also in den …