Monate: Januar 2017

Wer suchet, der findet…

… oder sollten wir uns einfach finden lassen? Ist es nicht so, dass viele von uns ein Leben lang nach etwas suchen, ohne eigentlich ganz genau zu wissen nach was? Wir suchen, weil wir oft das Gefühl haben etwas noch nicht gefunden zu haben. Da ist so ein Gefühl von „Leere“, das man häufig gar nicht richtig beschreiben kann. Ich vergleiche es jetzt einmal mit dem emotionalen Zustand von „noch nicht ganz angekommen“. Was erträumen wir uns aber wirklich? Wo wollen wir denn ganz konkret ankommen, um zu wissen, jetzt passt es. Jetzt weiß ich, dass ich genau dort bin, wo ich immer hinwollte. Ich persönlich glaube ja, dass wir dort nie ankommen werden, wenn wir uns nicht einmal die Zeit nehmen es für uns selbst ganz genau und detailliert auszuformulieren und auch aufzuschreiben. Oder noch besser, es zu visualisieren. In einem Bild, einer Postkarte, einer Collage – was am besten zu Ihnen und Ihren ganz eigenen Zielen passt. Solange wir nämlich nur wissen, dass sich unser Leben noch nicht so rund anfühlt, wie wir …

Kindheitsträume

Wissen Sie noch, wovon Sie als Kind geträumt haben, was Sie alles machen wollen, wenn Sie erst einmal alt genug sind? Ich kann mich an vieles davon noch erinnern, auch, wenn ich ganz ehrlich zugeben muss, in der Zwischenzeit zwar ganz bestimmt alt genug zu sein, mir diese Wünsche selbst zu erfüllen, es aber trotzdem bis dato noch nicht gemacht habe. Weil ich mir die Zeit nicht genommen habe. Woran aber liegt das? Dass wir irgendwann darauf vergessen, oder es uns auch einfach nicht mehr wichtig genug ist, uns unsere eigenen Kinderwünsche zu erfüllen? Was haben denn Sie sich damals gewünscht? Was wollten Sie, wenn Sie erst einmal groß sind, alles tun?           Und was davon haben Sie bis dato wirklich schon gemacht?           Wenn wir auf unsere Träume von früher vergessen, vergessen wir in Wirklichkeit auch auf unser inneres Kind, das aber für unsere gesamte Lebensfreude zuständig ist und, wenn man sich nicht darum kümmert, irgendwann ganz vernachlässigt aufgibt sich etwas zu wünschen. Und dann geben …

Lebe den Moment

Sind Sie jemand der jeden schönen Moment im Leben so richtig und in vollen Zügen genießen kann? Oder gehen Ihnen auch in den schönsten Momenten Dinge durch den Kopf, was Sie noch alles erledigen müssen, anstatt einfach mal inne zu halten, tief einzuatmen und das hier und jetzt zu genießen? Ich persönlich musste das ehrlicherweise erst lernen. Den Moment zuzulassen und alle anderen Gedanken erst einmal auszublenden. Sich hinzustellen, die Aussicht, oder Situation, auch geistig wahrzunehmen und so in meinem tiefsten Inneren mit allen Details zu visualisieren. Das schöne ist, dass man diese Bilder dann immer wieder abrufen kann. Auch in Situationen, in denen man gerade so richtig gestresst ist. Vielleicht kennen Sie das auch? Immer wieder mit Situationen konfrontiert zu werden, in denen wir selbst wahrnehmen, wie wir beginnen uns zu verkrampfen, die Schultern hochziehen und unsere Atmung verändern. Lebenslagen in denen wir uns so verhalten, wie Schildkröten – wir lassen nur den Kopf aus unserem Schutzpanzer rausschauen. Und das auch nur ganz zaghaft, um gegebenenfalls sofort wieder in den Schutzpanzer flüchten zu können. …

Mag ich mich selbst…?

Kennen Sie das auch, dass es Tage gibt an denen man sich mehr mag und an anderen weniger bis gar nicht? Manchmal stehen wir doch in der Früh auf und sind gleich bester Dinge, gut aufgelegt und voller Energie und nur 24 Stunden später glaubt man gar nicht, dass man jetzt schon wieder aufstehen muss und kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, auch nur irgendeine Energie für diesen Tag aufbringen zu können. Mir geht es manchmal so. Es gibt auch Tage an denen ich mich einfach mag (dieser Zustand beschreibt Gott sei Dank den Hauptzustand), und trotzdem gibt es immer wieder auch einmal Tage, an denen ich mich überhaupt nicht leiden kann. Woran liegt das? Wir sind doch immer dieselbe Person…. Aber trotzdem immer auch von außen abhängig. Wenn wir uns also selbst nicht mögen, bekommen wir besonders an diesen Tagen auch kein positives Feedback von außen. Obwohl wir es genau hier so dringend bräuchten. Meine eigene Mutter hat dafür beispielsweise ein untrügliches Gefühl. Wir beide verstehen uns wirklich gut. Es gibt aber Tage, …

Mich nicht ständig rechtfertigen müssen…

Seien Sie ehrlich… Wie verhalten Sie sich in einer Situation in der jemand anderes eine andere Meinung vertritt als Sie? Stehen Sie immer zu 100% hinter Ihrer persönlichen Meinung? Verteidigen Sie Ihre eigene Meinung? Und… das Allerwichtigste… gelingt Ihnen das so, dass auch Ihr Gegenüber es akzeptiert? Es nachhaltig akzeptiert…? Wir sind doch alle immer wieder einmal in Situationen, privat ebenso wie beruflich, in denen wir uns für Dinge rechtfertigen müssen. Verschiedenste Dinge… Wie wir unser eigenes Leben so gestalten. Ob wir beispielsweise Früh- oder Spätaufsteher sind, Tag- oder Nachtmenschen, sportlich, oder unsportlich, dick oder dünn, sehr erfolgreich oder mittelmäßig erfolgreich, gerne auf Urlaub fahren oder lieber zu Hause bleiben, Single oder in einer Partnerschaft… Diese Liste lässt sich unendlich lange fortsetzen. Der ganz einfache und zugleich auch pragmatische Grund hierfür ist die uns allen besten bekannte Tatsache, dass wir alle nun mal eben sehr verschieden sind. Einige von Ihnen hatten vielleicht schon einmal das Glück einen/eine Seelenverwandte kennen zu lernen. Im Gegensatz zu einer richtigen Verwandtschaft sich eine solche Seelenverwandtschaft  jedoch schon nach einiger …

Meine aktuelle Motivationslage

Haben Sie sich in letzter Zeit eigentlich einmal Gedanken gemacht, was Ihnen in Ihrem Leben und in Ihrer Arbeit wirklich Spaß macht. Und was Sie, wenn Sie könnten, vielleicht sogar extrem gerne ändern würden. Mein persönliches Lebensmotto lautet beispielsweise „Nur was man gerne macht, macht man auch gut“. Wenn ich etwas also tatsächlich überhaupt nicht mag und es schon mit Widerwillen anpacke, mache ich es so ungern, dass ich es dann auch bestimmt nicht gut mache. Zumindest in meiner Wahrnehmung. Manche Dinge muss man aber natürlich trotzdem machen, auch wenn man keine Lust hat. Und dann ist es eine Frage der Einstellung, wie man an die Dinge herangeht. Wenn wir schon Tage vorher in Selbstmitleid vergehen und gewisse Aufgaben ständig vor uns herschieben, werden uns diese, bis wir endlich damit beginnen sie doch zu erledigen, schon so einen inneren Widerstand aufgebaut haben, dass bestimmt gleich mal irgendetwas schief geht. Ich habe mir deshalb angewöhnt, Dinge die ich nicht mag, immer gleich zu erledigen und durch verschiedene Motivationsfaktoren zu verschönern. Sei das meine Lieblingsmusik die ich …

Was lieben Sie an sich selbst?

Was wir über uns selbst denken und wie wir mit uns und unseren eigenen Bedürfnissen umgehen bestimmt unser ganzes Leben. Denn, wenn wir selbst über uns denken, dass wir nicht gut genug, oder noch schlimmer, nicht liebenswert sind, laden wir andere geradezu dazu ein auch so über uns zu denken und uns irgendwann auch so zu behandeln. Wie aber stehen Sie wirklich zu sich? Was finden Sie an sich selbst so richtig liebenswert? Denken Sie darüber bitte einmal ganz in Ruhe nach und schreiben Sie mindestens drei Punkte zusammen. Dinge, die Sie wirklich an sich mögen. Das hat jetzt auch überhaupt nichts mit Narzissmus zu tun. Einzig und alleine mit Selbstliebe. Was mögen Sie an sich? 1. 2. 3. 4. 5. Vielleicht fallen Ihnen ja mehr als drei Punkte ein 🙂 ….   Und was denken Sie, mögen andere Menschen an Ihnen? Ganz bunt gemischt. Ihr Mann / Partner, Ihre Kinder, Ihre beste Freundin, Ihr Chef, etc.? 1. 2. 3. 4. 5.   Selbstliebe basiert auf unseren Gedanken zu uns, zu unserem tiefsten Inneren – …

Bin ich gut genug?

Es gibt ein wunderschönes Zitat (auch wenn ich leider nicht weiß, von wem es ist) das da lautet „Nur wer sich selbst liebt, ist auch eine Freude für andere“. Lieben wir uns aber selbst? Genauso wie wir sind? Oder haben wir an uns selbst ständig irgendetwas auszusetzen? An unserem Äußeren, unserer Figur, unseren sportlichen Aktivitäten und ganz besonders auch an unseren täglichen Leistungen. Ganz egal ob es sich hierbei um berufliche, oder private Leistungen handelt. Ich persönlich muss leider zugeben, extrem selbstkritisch zu sein. Es ist wirklich schwer für mich, mir einzugestehen mit meiner eigenen Leistung auch mal zufrieden zu sein. Schreibe ich an neuen Unterlagen, vergleiche ich mich gerne mit Personen die aus meiner persönlichen Sicht immer extrem professionell arbeiten und überlege mir dann regelmäßig, ob meine Arbeit auch so gut ist. Koche ich, überlege ich mir, dass es bei Freundinnen von mir nicht nur schöner aussieht, sondern wahrscheinlich auch besser schmeckt. Halte ich einen Vortrag der von 100 Personen 95 gefällt, überlege ich mir, was ich beim nächsten Mal besser machen muss, damit …