Monate: Oktober 2016

Ich lerne jetzt, mich selbst zu lieben

Ein Satz, der wie ich finde, zumindest schon einmal sehr vielversprechend klingt… Überhaupt jetzt wo wir die Uhrzeit wieder auf Winterzeit stellen mussten, die Tage kürzer werden und (eigentlich) die schönste und harmonischste Zeit des Jahres vor der Türe steht. Jedoch auch die Zeit in der man beginnt, mehr nachzudenken und durch chronischen Vitamin D Mangel zudem auch öfter nicht so gut drauf zu sein. Eine riskante Kombination für das eigene Wohlbefinden und die Sache mit der Selbstliebe. Trotzdem sollten wir genau deshalb jetzt besonders auf uns selbst schauen und Dinge machen, die uns richtig gut tun. Deshalb habe ich jetzt mal für mich beschlossen, zu versuchen mich wieder mehr zu lieben. Und mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Es wird ja eh nicht mehr anders. Auch nicht, wenn ich mich und mein eigenes Verhalten leidenschaftlich gerne analysiere – ein Psychologinnen-Schicksal. Es ist aber leider auch so, dass man, je mehr Fehler einem in Bezug auf die eigene Person bewusst werden, umso mehr verlernt sich selbst zu lieben. Was, wenn es aber gerade auch …

Das Glück selbst in die Hand nehmen

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich wünschen von anderen Wertschätzung zu bekommen und glücklich gemacht zu werden? Die immer noch hoffen, dass der eigene Partner am Abend für Sie, nach einem anstrengenden Arbeitstag, liebevoll kocht, Ihnen am Samstag vom Wochenmarkt Blumen mitbringt, dass Ihnen Ihre Kinder am Sonntag das Frühstück ans Bett bringen (und danach die Küche selbst wieder aufräumen)? Sie auch einmal gefragt werden, was Ihnen jetzt gut täte und Ihr Chef im Büro  so viel Empathie besitzt zu erkennen was Sie sich beruflich wünschen, weil Sie alle Anforderungen dafür mitbringen würden. Wenn Sie auf all‘ diese Dinge warten, befürchte ich, wird es jetzt Zeit, dass Sie lernen müssen diese Erwartungshaltung loszulassen. Was nicht bedeutet, dass Ihnen gar keiner Ihrer Wünsche erfüllt werden wird. Es wird einfach nur schneller gehen. Sie kennen ja bestimmt die Redewendung „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Und genau basierend auf dieser Einstellung sollten Sie Ihr eigenes Glück aktiv mitgestalten. Es gibt darüber hinaus auch noch eine andere Redewendung: „Tue Gutes und rede darüber“. Chefs und viele andere …

Weniger Selbstoptimierung

Wann sind Sie denn mit sich und Ihrer eigenen Leistung das letzte Mal selbst so richtig zufrieden gewesen und wann haben Sie etwas, was Sie gemacht haben, so lassen, wie es ist und waren (trotzdem) stolz auf sich? Ist es nicht so, dass wir oftmals versuchen, unsere Aufgaben und überhaupt alles was wir machen, immer noch mehr optimieren zu wollen? Ich persönlich kenne das leider nur zu gut. Mein Lebensmotto könnte „Besser geht immer“ heißen. Aber warum? Wem nützt es denn im Endeffekt eigentlich immer noch besser werden zu wollen? Ganz realistisch betrachtet doch weder uns selbst, noch den anderen. Die anderen verunsichern wir sogar eher durch unseren Perfektionismus. Wenn Sie mal überlegen, was Sie das letzte Mal gemacht haben, als Sie richtig zufrieden mit sich waren. Was haben Sie damals genau gemacht?   Und, warum waren Sie damals so stolz auf sich? Was ist Ihnen da besonders gut gelungen?   Fällt Ihnen nichts ein? Stellen Sie sich doch mal vor, Sie sitzen in einem Bewerbungsgespräch und werden gefragt auf welche Ihrer Tätigkeiten Sie in …

Ich lass‘ mich nicht mehr ärgern!

Wer kennt das nicht? Sich über jemanden anderen so richtig zu ärgern. Nicht nur ein bisschen, sondern so sehr, dass man nicht mehr weiß ob man vor lauter Ärger zu weinen beginnen möchte, Magenschmerzen bekommt, oder Überlegungen in Richtung „Auftragskiller“ anstrebt. So, oder so… Insgesamt sind alle soeben aufgezählten Varianten keine Lösung auf Dauer. Das Einzige, was dauerhaft wirklich nützt, ist „loslassen“. Nämlich in der Form diese Personen nicht mehr so nahe an sich heranzulassen. Oftmals ist es nämlich so, dass wir in diesen Situationen die einzigen sind die sich ärgern und grämen. Weil es unser Gegenüber entweder gar nicht weiß, wie sehr es uns verletzt – Ärger ist nämlich immer eine Form von Verletzung – oder weil es selber gar nicht so weit denkt. Manche Menschen stehen über den Dingen und sind ob ihres Naturells unangreifbar. Was auf der einen Seite eine Stärke sein kann, auf der anderen Seite ist es aber natürlich auch so, dass diese Menschen auch in anderen Situationen weniger empathisch reagieren. Weil sie eben nicht empathisch sind… Zumindest in keiner …

Eigene Bedürfnisse spüren lernen

Wann haben Sie sich denn das letzte Mal gefragt, was Ihre ganz eigenen Bedürfnisse sind. Wie es Ihnen selbst denn eigentlich so geht und was Ihnen jetzt so richtig gut täte? Eine Frage, die wir anderen Menschen in unserer Umgebung sehr gerne und meistens auch ganz automatisch stellen. Wir möchten wissen, wie es anderen geht und unterstützen Sie gegebenenfalls dabei, dass wir Ihnen Gutes tun, damit es Ihnen gleich wieder besser geht. Aber was ist mit uns? Wann kümmern wir uns so liebevoll um uns selbst? Oftmals verlernt man doch in sich hineinzuhören. Im tiefsten Inneren weiß jeder von uns, was ihm / ihr gut tut. Trotzdem erfüllen wir uns diese Bedürfnisse oft nicht. Machen wir mal eine Übung. Setzen Sie sich ganz gemütlich hin, schließen Sie die Augen und atmen ganz tief ein und aus. Und jetzt fragen Sie sich selbst, wie es Ihnen geht. Und noch wichtiger, fragen Sie sich, warum es Ihnen so geht. Was fühlen Sie? Wenn Sie tief in sich hineinhören. Was sind jetzt, genau in diesem Moment, Ihre ganz …

Die Initiative ergreifen

Kennen Sie das auch? Sie sitzen in einer Besprechung, oder auch einfach nur gemütlich zu Hause mit Ihrem Partner, reden über ein Thema und reden und reden und reden… Und was passiert? Nichts…! Sie reden ohne jedes Ziel, ohne jede Perspektive ständig rund um das gleiche Thema… Stopp!!! Sagen Sie etwas! Ergreifen Sie die Initiative! Man kann jedes Thema zerreden! Privat ebenso wie beruflich! Sie können mit Ihrem Partner jahrelang über die unterschiedlichsten Vorstellungen der Urlaubsgestaltung diskutieren. Sie können jedes Jahr wieder einen Kompromiss eingehen und einmal zu dem einen und beim nächsten Mal zu dem anderen Urlaubsziel fahren. Tolle Idee! So geht Ihnen wenigstens nie das Streitpotenzial aus, während Ihrer Urlaube. Der / diejenige der in diesem Jahr nachgegeben hat und nicht dort urlaubt, wo er / Sie wollte, wird mit Sicherheit dafür sorgen! Ehrenwort! Ich spreche aus Erfahrung… Auch im Job ist das nicht anders. Sie können Stunden über ein Thema reden, ohne wirklich je zu einem (sinnvollen) Ergebnis zu kommen. Und wissen Sie, warum das so ist? Ganz einfach! Weil sich niemand, …

Grenzen setzen lernen

Sehr oft im Leben werden wir von außen manipuliert, unsere eigenen Grenzen zu überschreiten, respektive unsere Komfortzone zu verlassen. Das kann von anderen sehr bewusst herbeigeführt werden, oder manchmal auch wirklich ganz unbewusst. Im Endeffekt führt es aber in beiden Fällen dazu, dass wir in diesen Situationen nicht mehr ganz wir selbst sind, weil wir Dinge tun, die wir ohne diesen Einfluss von außen nicht getan hätten. Oder auch Personen, die uns immer wieder dazu bringen, uns so zu verhalten, wie wir es, wenn wir uns in deren Umgebung wohl fühlen würden, nie täten. Das tut uns nicht gut! Meistens ist es nämlich so, dass wir uns dann selbst in unserer Haut nicht mehr wohl fühlen und sogar Vorwürfe machen, weil wir uns so, wie wir uns in solchen Situationen dann verhalten, ja eigentlich gar nicht verhalten wollen. Warum lernen wir also nicht „einfach“ unsere eigenen Grenzen zu setzen? Wie heißt es doch so schön „Bis hier her und nicht weiter“. Dieses Verhalten sollten wir unbedingt auch wieder für unser eigenes Kommunikationsverhalten und unsere individuelle …

Immer wieder aufstehen

Oftmals kann das Leben sehr herausfordernd sein. Wir durchleben Phasen, in denen wir uns gar nicht mehr wirklich vorstellen können, dass es jemals wieder aufwärts geht, weil einfach nichts klappen will. Ab einem gewissen Alter nehmen wir solche Phasen dann leider sehr persönlich und beginnen selbst damit zu rechnen, dass auch das nächste, was wir in die Hand nehmen, wieder scheitern wird. Wir beginnen den Fehler bei uns zu suchen und lassen uns von den eigenen negativen Gedanken runterziehen. Warum aber? Wann haben wir verlernt auch nach dem Scheitern wieder aufzustehen und es einfach nochmal zu versuchen. Denken Sie nur an kleine Kinder, die gehen lernen. Kein Kind auf der Welt steht plötzlich auf und stapft selbstsicher durch die Welt. Ganz im Gegenteil! Das ist ein stetiger Lernprozess, bei dem man öfter mal hinfällt uns sich wehtun kann. Aber trotzdem versuchen es alle Kinder solange bis sie es wirklich können. Vom Krabbeln, über den berühmten Vierfüßler-Gang bis hin zum selbständigen, mühevoll und durchaus kraftaufwendigen, zu Beginn noch etwas wackeligem,  Aufstehen und losstarten. Um dann endlich …

Den inneren Kritiker loslassen

Ist es nicht so, dass wir selbst unsere größten Kritiker sind? Da sind andere Menschen aus unserer Umgebung oftmals schon mehr als zufrieden mit dem was wir gemacht haben und uns selbst ist es noch immer nicht genug. Woran liegt das? Warum können wir nicht loslassen und mit dem, was wir schon geleistet haben, auch einmal zufrieden sein? Natürlich ginge es immer noch ein Stück besser. Aber wozu? Ich beobachte bei mir selbst auch regelmäßig, dass ich anderen gegenüber viel weniger kritisch bin, als mir selbst gegenüber. Bei anderen lasse ich sogar die Aussage „Das passt schon, er / sie hat sich wirklich bemüht“ zu. Diese Aussage existiert in meinem Kopf mir selbst gegenüber gar nicht. Ganz im Gegenteil! Es ist so gut wie unmöglich, es mir selbst recht zu machen. Das kann man aber lernen. Davon bin ich als Psychologin überzeugt und mache jetzt einfach mal den Anfang. Die nächste Aufgabe, die ich erledigen werde, teile ich in drei Stufen ein: Stufe: Arbeit erledigt, ich bin fertig. Das passt jetzt so. Stufe: Ein bisschen …

Gewohnte Bahnen verlassen

Wann haben Sie in Ihrem Leben das letzte Mal was ganz Neues ausprobiert? Wann haben Sie sich das letzte Mal auf neues Terrain getraut, um einmal wieder ganz neue Erfahrungen sammeln zu dürfen? Schön länger nicht mehr? Das ist schlecht… Dadurch versäumen Sie nämlich echt tolle Erlebnisse. Die uns zudem nicht nur emotional, sondern auch neurologisch extrem gut tun. Unsere tagtäglichen Abläufe fordern uns ja irgendwann nicht mehr heraus. Wir funktionieren nur noch und machen täglich die nahezu gleichen Dinge – auf die immer selbe Art und Weise. Da wäre es jetzt doch wirklich wieder einmal Zeit für mehr Abwechslung, oder? Gibt es etwas, was Sie schon ganz lange mal machen wollten, sich aber noch nie getraut haben?   Wer, oder was, hat Sie denn bis dato davon abgehalten?   Warum versuchen Sie es nicht einfach mal? Was kann schon groß passieren? Im Endeffekt ist es doch so, dass wir irgendwann in unserem Leben nur noch die Dinge richtig bereuen, die wir nicht gemacht haben. Was sind also die ersten Schritte, um mal was ganz …