Monate: Juli 2016

Wie viel Nähe braucht man(n) eigentlich?

Das ist eine Frage die mich persönlich schon seit vielen Jahren immer wieder einmal beschäftigt. Hervorgerufen durch die Tatsache, selbst nur sehr wenig direkte Nähe zu brauchen. Damit meine ich Nähe in Form von Händchenhaltend durch die Stadt zu gehen, oder in der „Löffelchenstellung“ einzuschlafen (wobei letzteres bei mir eher zu Schnappatmung führt als zu romantischen gemeinsamen Träumen). Als Psychologin habe ich dann irgendwann begonnen mich gezielt mit der Frage auseinanderzusetzen: Wie viel Nähe braucht man(n) eigentlich und wie viel brauche ich – und musste eklatante Unterschiede feststellen. Männer geben uns gerne Nähe und denken, dass sie uns damit auch Geborgenheit geben. Jetzt bin ich aber so aufgewachsen, dass ich gelernt habe auch ohne zu viel (körperliche) Nähe ausgesprochen gut zu Recht zu kommen. Um nicht zu sagen, sehr gut sogar.  Wenn ich den Erzählungen meiner Mama glaube (und das tue ich immer), war ich, zu ihrem Leidwesen, schon als kleines Mädchen gar nicht so erpicht auf Kuscheln und ähnliches. Natürlich ist es zeitweise wunderschön einmal in den Arm genommen zu werden – trotzdem finde …

… eine kleine Auszeit nehmen

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich selbst immer wieder mal gerne mit eine kleine Auszeit nehmen und sich beispielsweise in Form eines Day-Spa-Ausfluges, einer Massage, oder einem schönen Glas Wein auf einer sonnigen Hotelterrasse (oder vergleichbaren Dingen) verwöhnen? Ja? Prima! Wann genau haben Sie sich denn zum letzten Mal so eine „Ich verwöhne mich selbst“-Auszeit genommen? Können Sie sich noch daran erinnern und spüren im Moment das wohlige Gefühl von damals…, oder gehören Sie auch zu der sich selbst sehr streng erziehenden Zielgruppe der „Ich muss zuerst etwas leisten, erst dann darf ich mich belohnen“-Fraktion? Falls ja… Willkommen im Club! Ich war früher sozusagen die Präsidentin dieses Clubs. Ja…, ich habe es sogar geschafft mir im Zuge eines sehr charmanten Wellness-Wochenendes  keine Massage zu buchen, weil ich persönlich der Ansicht war, mir diese durch meine paar Leistungen der letzten Tage und Wochen doch eigentlich gar nicht wirklich verdient zu haben… Unglaublich, oder? Wie bitte kann man sich selbst gegenüber so streng und zugleich auch „ungönnerhaft“ sein? Wie sehen Sie das, auf sich selbst …

Mein Leben als glücklich geschiedener Single

Zum Entsetzen meines Vaters lebe ich seit meiner Scheidung ganz entspannt und vollkommen glücklich alleine. Und möchte an diesem Zustand aktuell auch mit Sicherheit nichts ändern! Warum auch? Niemand mischt sich ein, sagt mir was ich tun soll, beschwert sich, dass ich nicht zum Einkaufen gekommen bin (wobei in unseren Breitengraden sogar Männer einen Supermarkt betreten dürften) und muss nicht stundenlang diskutieren, was der eine am Wochenende unternehmen will, der andere aber nicht… Hätten mein früherer Mann und ich uns über Parship kennen gelernt, wären wir nie zusammen gekommen. Man kann ja von diesen Plattformen halten was man will – der Einstiegstest, respektive die Profilerhebung, gefallen mir als Psychologin sehr. In unserer Partnerschaft hatten wir so viele unterschiedliche Vorlieben, dass es mich bis heute wundert gemeinsam knapp acht Jahre geschafft zu haben. Ich liebe das Leben in der Stadt, er auf dem Land. Ich liebe moderne puristische Möbel, er hat eine Schwäche für antike Bauernmöbel. Ich liebe Luxushotel, er den Urlaub in einem gemieteten Appartements, oder weniger luxuriösen Hotels… Nur mal so ein paar Beispiele… …

Soll ich mein Leben wirklich ändern?

Eine Frage die wir uns mit Sicherheit alle schon einmal gestellt haben. Aber… In welche Richtung wollen wir unser Leben und somit auch uns selbst ändern? Wollen wir gesünder leben, mehr Sport machen, weniger arbeiten, öfter Freunde treffen? Was wollen wir eigentlich wirklich ändern? Wir bekommen durch verschiedenste Werbungen und manche Mitmenschen täglich vorgelebt wie wir eigentlich leben sollten. Gesunde Ernährung, Sport, weniger Stress. Aber wie genau schaffen wir das – und viel wichtiger… Wollen wir das wirklich? Muss ich jetzt zur Vegetarierin, oder gar Veganerin mutieren um mich gesund zu ernähren und zudem gesellschaftsfähig zu bleiben? Oder muss ich wie eine Freundin zur aktiven (und zudem begeisterten) Triathletin werden, weil das bisschen laufen und wandern in unserer Zeit nicht mehr ausreicht um hipp zu sein? Nein! Das werde ich persönlich beides ganz bestimmt nicht tun! Ich werde weder auf Fleisch verzichten, noch mir die Blöße geben, beim Kraulen ertrunken zu sein. Das Leben ändern kann an sich schon einige spannende Aspekte mit sich bringen. Das steht außer jeder Frage. Manchmal muss man sogar etwas …

Genussvoll Abnehmen

Wer kennt das nicht? Man nimmt sich ganz fest vor ein paar Kilo abzunehmen, setzt sich dafür eine (manchmal utopische) Zahl – ebenfalls in Kilo – und das meist verbunden mit einem (utopischen) fixen Datum wie der nächste Urlaub, oder viel schlimmer, die nächste Familienfeier, oder was auch immer. Auf jeden Fall ist das Ziel abzunehmen meist verbunden mit irgendeinem Event, oder ähnlichem. Dann beginnt der Teil mit der selektiven Wahrnehmung. Wir lesen auf sämtlichen Frauenzeitschriften nur noch Headlines wie „3 kg in 2 Tagen“ (was mir persönlich noch nie gelungen ist), oder „Bauch weg in 7 Tagen“, oder andere spektakuläre Versprechen. Untermauert durch strahlend glückliche und natürlich schlanke Models, die neben einer Traumfigur auch keine Falten haben. Unglaublich wie gut man nach dieser Diät aussieht… Man probiert diese also auch selbst hochmotiviert aus, bis man nach den versprochenen 7 Tagen feststellen muss, dass der Bauch nach wie vor da ist, dafür die gute Laune weg und vor lauter abnehmen auch noch Falten ins Gesicht geschrieben sind. Wobei es dahin gestellt sei ob es sich …

Tun, was mir gut tut!

Wann haben Sie sich eigentlich das letzte Mal eine Auszeit genommen? Nur für sich ganz alleine? Ein Café latte mit einem gemütlichen Journal in Ihrem Lieblingscafé, eine Massage bei der Thailänderin um die Ecke (mittlerweile gibt es diese ausgesprochen entspannenden thailändischen Massagestudios ja wirklich schon fast an jeder Ecke – was sehr zu meinem eigenen Wohlbefinden beiträgt), eine Shoppingtour mit der besten Freundin, oder sogar ein Wellness-Wochenende? Hand auf’s Herz… Wie oft tun Sie wirklich etwas, das nur Ihnen so richtig gut tut – ohne auf andere Rücksicht zu nehmen? Ich persönlich musste das ehrlicherweise erst lernen. Mein stetiger Wegbegleiter und Glaubenssatz „Mach es allen recht – geht es eh allen gut, wenn du mal keine Zeit hast“ hat mich jahrelang davon abgehalten einfach mal drauf zu schauen, was ich wirklich will. Kleinigkeiten, die ich in meinen Alltag einfließen lassen kann, die mir aber enorm viel Kraft geben, dann wieder für andere da zu sein. Sei das ein wunderschöner Spaziergang in der Natur, ein Glas Wein nach einem anstrengenden Arbeitstag, für mich ganz alleine kochen, …

Sich in der eigenen Haut wohl fühlen…

Wo sind sie hin, die tollen Frauen von früher? Wie hat Christine Neubauer sie einst genannt und sogar ein gleichnamiges Buch, respektive einen Diätratgeber darüber geschrieben „Vollweiber“? Was ist seit diesem Buch passiert? Liebe Frau Neubauer, sind Sie jetzt nur noch ein „Halbweib“? Ich habe es immer bewundert, wie sie ihre Figur so in Szene gesetzt hat, dass man zwar sehen konnte, dass etwas mehr dran ist, dies aber durch weibliche Vorzüge und Charme kaschiert wurde. Und jetzt plötzlich schwirrt Frau Neubauer nur noch mit einer Konfektionsgröße von maximal 26 über den Bildschirm. Schade! Für mich ist der Esprit und der weibliche Charme dadurch bei weitem nicht mehr in dem Ausmaß vorhanden wie früher – die Kilos aber auch nicht… Und dann gibt es auf der anderen Seite eine Schauspielerin die ich auch extrem schätze und ihre Filme liebe – Elena Uhlig. Sie hat auch ein Buch geschrieben „Mein Gewicht und ich… Eine Liebesgeschichte in großen Portionen…“ Ich finde ja, dass alleine schon der Titel ein Hammer ist. Wer schreibt uns denn eigentlich vor, wie …

Tabuthema „Einsamkeit“

Kennen Sie den Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein? Dieser Unterschied ist nicht nur in der  Psychologie sondern ganz besonders im eigenen Leben eklatant hoch. Wir leben in einer Zeit die uns zwar auf der einen Seite suggeriert ohne weiteres auch als Single glück und zufrieden sein zu dürfen und auf der anderen Seite aber oftmals ganz schockierte Aussagen entgegensetzt wie: “ Was du bist 41, lebst alleine und hast noch immer keine Kinder?“… Ja… Das ist in meinem Fall richtig. Und ich habe mich ganz bewusst dafür entschieden, weil ich wusste mit meinem früheren Ehemann keine Kinder bekommen zu wollen. Ich werde deshalb aber weder beichten, noch auf die Samenbank gehen, oder mich bei Parship anmelden… Jeder ist seines Glückes Schmied. Wichtig ist nur, dass wir uns dabei nicht einsam fühlen – und wenn doch, dass wir jemanden haben der für uns da ist, uns zuhört und uns in den Arm nimmt. Einsamkeit hat nichts mit Beziehungen zu tun. Ich erleben in meiner Praxis sehr häufig Menschen die in einer Partnerschaft leben, gemeinsame Kinder haben …

Coaching to go…

Viele Menschen fühlen sich fremdbestimmt und eingeschränkt in ihrem Dasein. Doch sie wissen nicht, wie sie ein neues Leben beginnen könnten. Andere trauen sich nicht, eingefahrene Wege zu verlassen und sich mutig einem neuen Lebensweg zuzuwenden. Die erfahrene Autorin begleitet und motiviert Menschen dazu, die oft selbstauferlegten Grenzen und Regeln zu erkennen und loszulassen. Sie ermuntert dazu, herauszufinden, was die eigenen Ziele und Sehnsüchte sind, und das individuelle Potenzial zu nützen. Ob im Privatleben oder im Job: Dieses Arbeitsbuch leitet Menschen, die spüren, dass sie nicht mehr glücklich sind und sich verändern möchten, Schritt für Schritt durch wichtige Erkenntnisfragen. Es hilft dabei, viele Problempunkte im Leben zu erkennen, neue Perspektiven zu entwickeln, sich anzunehmen und zu sich selbst zu stehen. Lassen Sie Ihr Leben wieder Fahrt aufnehmen!   Leseprobe: Wer sagt uns eigentlich, wie wir sein sollen? Oder eben auch, wie wir nicht sein sollen? Hand aufs Herz … Führen Sie zu 100% Ihr Leben oder haben Sie »Mitgestalter«, die Ihnen Tipps und Ratschläge geben, wie Sie aus deren Sicht Ihr eigenes Leben »besser« führen …